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Wyatt Earp 78 - Western Virginia City von Mark, William (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.02.2016
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Wyatt Earp 78 - Western

'Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!' (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: 'Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt.' Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! FREUNDE! Der große Gegner Wyatt Earps, Ike Clanton, war besiegt. Zwar sollte im Frühsommer 1885 die alte Glut der Feindschaft noch einmal entfacht werden, aber der Sieg blieb auch da eindeutig auf der Seite des Rechts, nämlich bei dem Marshal von Dodge City. Aber wie ich schon in einigen früheren Bänden andeutete, erwuchs dem Missourier oben in den Bergen Colorados ein neuer Gegner, der ihm kaum weniger zu schaffen machen sollte. Im Gegensatz zu dem Rebell von Arizona, der arm, ungebildet und eindeutig als Desperado verschrien war, hatte er in dem Colorado Man Frederic Astor einen Widersacher gefunden, der sehr reich, klug und keineswegs als Bandit berüchtigt war.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 02.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959798136
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 288 kBytes
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Wyatt Earp 78 - Western

FREUNDE!

Der große Gegner Wyatt Earps, Ike Clanton, war besiegt. Zwar sollte im Frühsommer 1885 die alte Glut der Feindschaft noch einmal entfacht werden, aber der Sieg blieb auch da eindeutig auf der Seite des Rechts, nämlich bei dem Marshal von Dodge City. Aber wie ich schon in einigen früheren Bänden andeutete, erwuchs dem Missourier oben in den Bergen Colorados ein neuer Gegner, der ihm kaum weniger zu schaffen machen sollte. Im Gegensatz zu dem Rebell von Arizona, der arm, ungebildet und eindeutig als Desperado verschrien war, hatte er in dem Colorado Man Frederic Astor einen Widersacher gefunden, der sehr reich, klug und keineswegs als Bandit berüchtigt war.

Mit den heißen Tagen von Tombstone glaubte Wyatt Earp die schwersten Kämpfe seines Lebens hinter sich gebracht zu haben. Aber das war ein Irrtum. Hier oben in den Bergen Montanas stieß er auf den Keim eines Unheils, das neue Gewitterwolken über sein Dasein ausbreiten sollte. Der Marshal begegnete Astor in Virginia City zum erstenmal, und zwar nur flüchtig, wobei er ganz sicher nicht ahnte, daß dieser Mann ihm in den kommenden Jahren Todfeindschaft schwören würde.

Überhaupt wurde der Weg nach Virginia City hinauf sehr dornenreich für den Missourier, und eine besonders schwarze Stunde hielt er für Wyatts Freund, den Georgier Doc Holliday bereit.

Auf, Boys, steigt in den Sattel, schnallt die Winchester nicht zu fest in den Scabbard, denn oben in den rauhen Felshöhen Montanas brauchen wir sie. Zieht euch festes Lederzeug an, der Bergwind weht in der Herbstzeit eisig im Lake County. Wir folgen unserem großen Freund, dem Marshal Earp, am kleinen Swan River entlang, hinauf zu den Gipfelhöhen des Mount Hardin, wo sich dem Blick des Reiters in einer Talsenke, völlig unerwartet, fast wie eine Fata Morgana, die für die beiden Männer aus Dodge City zur Hölle werden sollte.

So long

Euer William Mark

Auf den Höhen des Mount Hardin pfiff der Nordwind ein eisiges Lied. Vom Paß aus hatte man einen wundervollen Fernblick über das Hochland, durch das sich der Swan River in zahllosen Windungen nach Nordwesten schlängelte. Rechts und links stiegen Tausende von dunkelgrün bewaldeten Bergkuppen wie Meereswogen hoch. Hier war die Gipfelwelt der Rocky Mountains von einer ergreifenden Schönheit.

Aber die beiden Reiter, die dicht unter der Paßhöhe hielten, hatten keinen Blick für dieses grandiose Panorama.

Sie hatten andere Sorgen.

Das Pferd des einen hatte ein Huf verloren.

Der Reiter war abgestiegen. Es war ein großer, sehniger Mann mit feingeschnittenem Gesicht, blaßbrauner Haut und eisblauen Falkenaugen. Er trug einen dunkelgrauen Anzug, ein weißes Hemd und eine weinrote Seidenschleife. Der dunkelgraue Stetson saß tief in seiner Stirn. Seine Stiefeletten waren hochhackig und schienen neu zu sein, wie überhaupt alles, was er trug. Dieser Mann war der berühmte Gambler und gefürchtete Gunfighter Doc Holliday.

Der andere Reiter war wenigstens ebensogroß, breitschultrig und schmalhüftig, hatte ein von Wind und Wetter tiefgebräuntes Gesicht von markantem, edlem Schnitt. Seine stahlblauen Augen wirkten sehr eindrucksvoll und strahlten den tiefen Ernst aus, der diesen Mann beseelte. Schwarzes Haar blickte unter der Hutkrempe hervor. Er trug eine Jacke aus schwarzem Büffelleder und eine Hose aus dem gleichen Material. Um die Hüften hatte er einen breiten Waffengurt geschnallt, der an beiden Seiten zwei schwere fünfundvierziger Revolver hielt. Die hochhackigen Stiefeletten waren mit texanischen Steppereien besetzt und trugen große silberne Sternradsporen.

Jeder Mann und jedes Kind, jeder Cowboy und jeder Rancher, jeder Richter und jeder Bandit zwischen Arizona und Saskatchewan, zwischen Oregon und Kentucky kannten seinen Namen: Wyatt Earp! Der große Marshal von Dodge City.

Wyatt war auch vom Pferd gestiegen und betrachtete den Huf, den der Spieler angehoben hatte.

"Der ist schon ei

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