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Wyatt Earp 92 - Western Gold im Silver Creek von Mark, William (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.05.2016
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Wyatt Earp 92 - Western

'Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!' (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: 'Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt.' Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Mit harten Augen blickte der Reiter in die Talsenke auf die wenigen Rinder, die am Creek weideten. Roger Elliot war dreiundzwanzig. Er hatte eine mittlere Figur, schlanke Hüften und lange, schlaksige Beine. Niemals hatte ihn jemand ohne seidene Krawatte und weißes Hemd gesehen. Er kehrte den Sohn des wohlhabenden Ranchers heraus. So hatte er sich eigens aus Arizona eine echte Jacarilladecke kommen lassen und sie unter den mit dem Brandzeichen der Ranch verzierten Sattel gelegt. Sein Fuchshengst war hochbeinig und von edler Rasse. Alles an dem jungen Elliot wirkte aufgeputzt und gewollt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 10.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740903091
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 461 kBytes
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Wyatt Earp 92 - Western

Mit harten Augen blickte der Reiter in die Talsenke auf die wenigen Rinder, die am Creek weideten.

Roger Elliot war dreiundzwanzig. Er hatte eine mittlere Figur, schlanke Hüften und lange, schlaksige Beine. Niemals hatte ihn jemand ohne seidene Krawatte und weißes Hemd gesehen. Er kehrte den Sohn des wohlhabenden Ranchers heraus. So hatte er sich eigens aus Arizona eine echte Jacarilladecke kommen lassen und sie unter den mit dem Brandzeichen der Ranch verzierten Sattel gelegt. Sein Fuchshengst war hochbeinig und von edler Rasse. Alles an dem jungen Elliot wirkte aufgeputzt und gewollt.

Roger wurde von jedermann im County gefürchtet. Außer von den Barrings.

John Barring war im gleichen Jahr, ja, im gleichen Monat wie der Rancher James Elliot, Rogers Vater, in das Land zwischen dem Red Rock und dem Black Trail im Beaverhed County in der südwestlichen Ecke Montanas gekommen.

Anfangs waren die beiden Männer miteinander befreundet. Jeder baute seine kleine Ranch auf. Sieben Meilen nur trennten ihre Höfe voneinander.

Da lernten sie eines Tages in Dillon, der einzigen Stadt weit und breit, June Halloway kennen. Die hübsche Mayortochter tanzte mit beiden auf dem Fest, das Mayor Gallard zu seinem fünfundsechzigsten Geburtstag gegeben hatte.

Und dann wußten beide, daß sie das Mädchen liebten. Aber June konnte nur einen erhören - und nahm den stilleren, besonneren Mann, den Schotten Barring.

Von diesem Tag an war die Freundschaft der beiden Männer zu Ende. Die hübsche junge June Barring war sehr unglücklich darüber.

Aus Zorn heiratete Elliot Junes Freundin Mary.

Schon nach einem knappen Jahr hatte der Rancher Elliot einen Sohn. Im nächsten Jahr schenkte ihm Mary den zweiten. Darauf waren es Zwillinge und danach kam wieder ein Junge.

Fünf Jungen waren auf dem Hof des Ranchers Eliot und wuchsen heran, als June Barring ihrem Mann eine Tochter schenkte.

Zum erstenmal in seinem Leben haderte der Schotte mit seinem Geschick. Eine Tochter!

Was tat ein Rancher mit einer Tochter?

Zwei Tage lang kam er nicht nach Hause, stand in Dillon an der Theke des Montana Saloons und trank einen Whisky nach dem anderen. So etwas hatte er niemals zuvor getan.

Barring konnte sich bald etwas trösten, denn die kleine Ann wurde ein bildhübsches Mädchen.

Die fünf Jungen jedoch ersetzten drüben auf der Elliot Ranch eine Cowboy-Mannschaft und konnten dem Vater helfen, den Hof auszubauen, die Rinderzahl zu verdoppeln und immer mehr Land dazu zu nehmen.

Bei den Barrings indessen stand es schlecht. Der Schotte schuftete sich halb tot. Frau und Tochter vermochten ihm nicht einen einzigen Cowboy zu ersetzen, so sehr sie sich auch abmühten.

Barring hatte es schwer. Die Ranch kam nicht vorwärts, im Gegenteil. Barring mußte Rinder verkaufen, um den Hof überhaupt halten zu können.

Barring sah oft voller Neid die fünf jungen Elliots über die Prärie reiten, die große Herde zusammenhalten und überall nach dem Rechten sehen.

Sie hatten im Westen den großen Red Rock, von dem sie einige Wassergräben abgeleitet hatten, um sie durch die Weide zu führen. Das gab dem Gras neue Kraft.

Selbst wenn Barring ein paar Leute gehabt hätte, wäre es ihm nicht möglich gewesen, etwas Ähnliches zu versuchen, da der Black Trail viel zu weit im Osten lag.

Und der kleine Creek, der durch seine Weide rann, der reichte kaum aus, die nächste Umgegend halbwegs frisch zu halten.

Als der Schotte hierher gekommen war, war er einem Indianer begegnet, der ihm geraten hatte, in der Nähe des Creeks zu bleiben, da er wertvoll sei. Aber Barring vermochte nichts von diesem Wert zu entdecken.

Und in den darauffolgenden Jahren hatte John Barring den Roten noch einmal getroffen.

Der hatte weise gelächelt und erklärt: "Du hast keine Geduld, weißer Mann; es ist ein wertvoller goldener Creek, der Silver Creek..."

Well, für die Indian

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