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Zerstört - Angst ohne Ausweg Nachfolger zu Different - Minas Hölle von George, Lina (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Zerstört - Angst ohne Ausweg

Die zufällige Entdeckung, im Keller eines neu eröffneten Instituts - ein alter Schutzbunker aus dem 2. Weltkrieg - sehr gut erhalten, lässt die Herzen dreier Freunde höherschlagen. Sie bauen ihn heimlich aus, um dort eine wilde Partyszene zu organisieren - doch es kommt ganz anders. Aylin, die Freundin Ellas, verschwindet spurlos und wird Tage später in einem Tümpel tot aufgefunden. Das Mädchen wurde auf brutalste Art misshandelt und vergewaltigt. Ellas Vater gerät unter Verdacht. Ella heiratet ihre große Liebe Max und noch während sie auf Hochzeitsreisen im Ausland sind, verschwinden immer wieder junge Mädchen und Frauen in Berlin. Max wird nach seiner Wiederkehr in den Strudel der Grausamkeit hineingezogen und muss trotz Gegenwehr mitmachen, da sein Chef, um sein grausames Geheimnis weiß. Lucy, die jüngere Schwester Ellas, verschwindet kurz nach ihrem vierzehnten Geburtstag und ihre Familie zerbricht fast an den Sorgen um sie. Knapp ein Jahr später adoptieren Max und Ella einen kleinen Jungen und ihr Glück scheint perfekt zu sein, wären da nicht aufkommende Zweifel seitens Ella ... Kommissar Christian Abt ermittelt und bringt immer mehr Licht in das Dunkel.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 273
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783748720645
    Verlag: BookRix
    Größe: 888 kBytes
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Zerstört - Angst ohne Ausweg

Ella

Ella kam gerade nach Hause und warf ihren Schulrucksack wie immer in die Ecke, da hörte sie ein Geräusch aus dem Badezimmer. Vorsichtig stellte sie den Rucksack auf die erste Stufe der Treppe und klopfte zaghaft an. "Mama? Bist du da drin?" Sie hörte, wie einige Sachen umgestoßen wurden und dann vernahm sie die Stimme ihrer Mutter: "Ja Ella, ich komme gleich raus." Nach wenigen Minuten drehte sich der Schlüssel im Schloss, die Tür ging auf und Martha stand vor ihr. Marthas Gesicht war rot vor Aufregung, sie war verlegen und stammelte nur einzelne Wörter, die für Ella keinen Sinn ergaben. Deshalb fragte Ella eindringlich: "Alles Okay mit dir Mama?" Martha umarmte ihre Tochter und zog sie einfach mit sich in die Küche. Plötzlich fiel ihr etwas aus der Hand. Es sah aus wie ein Kugelschreiber, doch dann er kannte Ella, was es wirklich war - ein Schwangerschaftstest. Sie bückte sich und hob ihn mit nur zwei Fingern auf. "Mama? Das darf doch nicht wahr sein ... du bist schwanger? Du willst doch nicht etwa in deinem Alter noch einmal ein Kind bekommen?" Mit einer entschuldigenden Mine stand Martha vor ihr und sagte nur: "Doch! Es scheint so zu sein." Ella dreht sich um und rannte in ihr Zimmer. Die Tür flog krachend zu und laute Musik dröhnte durchs Haus. Unbeholfen stand Ellas Mutter da und sagte ganz leise: "Nicht so laut, die Musik bitte, mein Kind." Sie seufzte, denn schon seit Monaten gerieten Mutter und Tochter immer öfter wegen Kleinigkeiten aneinander, und nun noch diese Reaktion. Es würde nicht einfach werden, doch sie hoffte, dass sich Ellas Einstellung mit der Zeit ändern würde. Ein Blick auf die Uhr sagte ihr, dass Werner gleich heimkommen würde. Ein Lächeln flog über ihr Gesicht. 'Was er wohl dazu sagen wird?' Ihre Gedanken waren bei dem Baby, welches in ihrem Bauch heranwuchs und sicher das Leben ihrer gesamten Familie verändern würde. 'So viele Jahre wünschten sie sich noch ein Kind, nie hatte es geklappt und jetzt, so kurz vor ihrem vierzigsten Geburtstag, geschah das unglaubliche - sie war noch einmal schwanger', dachte sie und bereitete weiter das Abendessen vor. Leise summte sie ein Wiegenlied, als Werner das Haus betrat, und noch einen Moment in der Tür stehen blieb, weil er die Melodie erkannte - es war das Wiegenlied, welches Martha Ella immer vorgesungen hatte. Werner bemerkte schon seit einiger Zeit, dass sich seine Frau veränderte, sie wurde immer hübscher, strahlte irgendwie von innen heraus. Still stand er da und beobachtete sie. Vorsichtig ging er auf Martha zu, nahm sie in die Arme und flüsterte: "Was hast du für ein Geheimnis? Heraus mit der Sprache." Vorsichtig wanderte seine Hand auf ihren Bauch. Martha drehte sich um und schaute ihm in die Augen. "Es ist wahr, wir erwarten ein Kind. Und bevor du Bedenken äußerst, ich fühle mich fantastisch." Werner grinste und sagte: "Wir können es also doch noch?" Sie hatten beide nicht bemerkt, dass Ella dazugekommen war, die rollte nur mit den Augen, als sie ihre Eltern innig küssend beieinander sah. "Ihr solltet euch was schämen, in eurem Alter. Was ist eigentlich mit mir? Mich fragt keiner, ob ich das Kind überhaupt will." Die Eltern sahen erst sich und dann ihre Tochter an. Werner ging auf Ella zu, nahm sie bei der Schulter und sagte schmunzelnd: "Wir werden dich wohl weggeben müssen, jetzt wo wir ein neues Kind bekommen. Das siehst du doch ein, oder?" Ella presste die Lippen zusammen und wurde rot vor Wut. Sie atmete sehr schnell und brüllte los: "Dann macht es doch." Wieder rannte sie davon, dieses Mal verließ sie das Haus. Martha sah Werner vorwurfsvoll an. "War das jetzt nötig?" Ellas Vater zog sich die Jacke über und lief ihr hinterher, doch seine Tochter war nicht mehr zu sehen. Gemeinsam beschlossen sie mit ihr zu reden, sie sollte sich nicht ausgegrenzt fühlen und sich der Liebe ihrer Eltern immer sicher sein. Martha kannte ihre Tochter genau und war überzeugt, dass sie Ella besänftigen und zusammen mit

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