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Zuträger Ein neuer Fall für Katinka Palfy von Schmöe, Friederike (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.02.2015
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
eBook (ePUB)
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Zuträger

Jana, die neue Klientin von Privatdetektivin Katinka Palfy, hat gerade eine Stelle beim Bamberger Ableger des IT-Unternehmens Kvintu bekommen. Ihr Traumjob! Sie trainiert sogar mit dem Kvintu-Team für den Weltkulturerbelauf. Doch sehr bald erweist sich die Stelle als Albtraum. Hanne, die sie in ihre Arbeit einweist, verschwindet spurlos aus der Firma, Jana wird massiv gemobbt. Und eines Tages treibt ein totes Mädchen in der Regnitz. Sie war Praktikantin bei Kvintu ...

Geboren und aufgewachsen in Coburg, wurde Friederike Schmöe früh zur Büchernärrin - eine Leidenschaft, der die Universitätsdozentin heute beruflich frönt. In ihrer Schreibwerkstatt in der Weltkulturerbestadt Bamberg verfasst sie seit 2000 Kriminalromane und Kurzgeschichten; sie gibt Kreativitätskurse für Kinder und Erwachsene und veranstaltet Literaturevents, auf denen sie in Begleitung von Musikern aus ihren Werken liest. Ihr literarisches Universum umfasst u.a. die Krimireihe um die Bamberger Privatdetektivin Katinka Palfy und eine Krimiserie mit der Münchner Ghostwriterin Kea Laverde als Hauptfigur. Der 2009 erschienene erste Band wurde von Brigitte unter den "besten Taschenbüchern für den Urlaub" empfohlen. www.friederikeschmoee.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 308
    Erscheinungsdatum: 04.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783839246467
    Verlag: Gmeiner-Verlag
    Serie: Gmeiner Spannung Bd.13
    Größe: 2901 kBytes
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Kapitel 1

13. April. Zwölf Tage, nachdem Hardo sie so dermaßen in den April geschickt hatte ... Dazwischen lag Ostern, und sie hatten Frieden geschlossen. Beim gemeinsamen Eieressen.

Kopfschüttelnd bog Katinka in die Hasengasse ein, vorbei an dem herrlich neu renovierten Universitätsgebäude und durch das ehemalige Stadttor, wo im Halbschatten ihre Detektei lag.

Von wegen April scherz . Hardo hatte ihr glatt eingeredet, das Denkmalamt hätte die Nägel moniert, mit denen sie kürzlich zu Hause die Innentreppe nachgebessert hatten. Sie hatte ihm geglaubt! Immerhin hörte man die bösesten Geschichten vom Denkmalamt; mittlerweile hielt sie alles für möglich. Kein Wunder, wenn die Leute lieber nicht sanierten, sondern neu bauten und die schönen Gebäude in der Innenstadt Ewigkeiten leerstanden.

Katinka sann über Rache nach. Sie würde Hardo nachträglich ordentlich anschmieren. Ungestraft käme er ihr nicht davon. Sie schloss die Detektei auf.

Schlimm genug, dass er nicht mit ihr trainierte. Ging nach wie vor in die Muckibude, anstatt was für seine Fitness zu tun. Katinka hatte fest vor, den Halbmarathon mitzumachen. Gleich nach Abschluss des letzten Bamberger Weltkulturerbelaufes 2013 hatte sie sich für 2015 registriert. Vor zwei Jahren hatte sie sich nur den 10,9-Kilometer-Lauf zugetraut. Gleich heute Nachmittag würde sie eine Runde trainieren. Für 280 zu bewältigende Höhenmeter und etliche Kilometer auf Kopfsteinpflaster musste man sich vorab ordentlich knechten. Viel Zeit blieb nicht mehr bis zum 3. Mai, wenn Bamberg überkochte von Sportlern und Fans. Alle zwei Jahre zeigte sich die Stadt als großartige Kulisse dieses Sportereignisses, das schon Monate zuvor die Menschen in zwei Lager teilte: diejenigen, die aus Überzeugung trainierten, und jene, die das aus Überzeugung nicht taten.

Wenigstens lenkte das Laufen Katinka von ihren vielen winzigen Problemchen in Sachen Haus ab. Hausbesitzerin zu sein, konnte einen in den Wahnsinn treiben! Zwar hatte sie sich einen Traum erfüllt, das alte Haus in der Concordiastraße hergerichtet, mitten in Bambergs Altstadt, direkt am Fluss, eine Wohnung für sich und eine für Hardo renoviert, Gemeinsamkeit mit der Möglichkeit, Türen zu schließen, wenn es nötig war. Aber ständig hakte es irgendwo. Kaminkehrer mäkelten über die Holzöfen, belehrten sie über das korrekte Anfeuern, es gab Stress, weil der Keller ständig feucht war und kein Gutachter den Grund fand. Bei dem ganzen Tumult brauchte sie nicht einmal daran zu denken, die beiden Wohnungen im zweiten Stock auszubauen, um ihr Budget langfristig durch Mieteinnahmen aufzubessern. Dabei wartete der nervigste all ihrer Bekannten, Dante Wischnewski, Journalist, nur darauf, bei ihr einzuziehen. Als Mieter natürlich.

Strenggenommen war auch Hardo ihr Mieter. Zum Piepen! Dass Hardo und sie ein Paar waren, hatte sich in der Stadt längst herumgesprochen, wenngleich sie es beide nicht an die große Glocke hängten. Die Privatdetektivin und der Hauptkommissar - das sorgte immer wieder für süffisant verzogene Lippen. Die Welt war eben auf Klischees getriggert: Stewardess und Pilot, Krankenschwester und Chefarzt. Zum Weinen!

Apropos Hardo: Der würde durchdrehen, wenn Dante bei ihr einziehen würde. Der freakige Reporter mit der Glatze und dem riesigen Ego war Hardo so sympathisch wie eine mutierte Speckkäferlarve. Dabei hatte Katinka beim Lösen kniffliger Fälle bereits etliche Male auf Dantes investigativen Journalismus bauen können. Was Hardo, der lieber in staatlich geregelten Bahnen ermittelte, auf die Palme brachte. Ein weiterer Grund, weshalb getrennte Wohnungen nach Katinkas Geschmack nur tunlich waren.

Wenigstens hatte sie es hinbekommen, sich die Vermietung der Studentenwohnung im Erdgeschoss zu erleichtern. Nach der extremen Fluktuation an Bewohnern im ersten Jahr hatte sie das Akademische Auslandsamt der Uni gebeten, ihr Mieter vorzusch

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