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Zwei Krimis: Künstlerpech für Mörder & Ein Scharfschütze von Bekker, Alfred (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.05.2017
  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Zwei Krimis: Künstlerpech für Mörder & Ein Scharfschütze

Zwei Krimis: Künstlerpech für Mörder & Ein Scharfschütze von Alfred Bekker Der Umfang dieses Buchs entspricht 341 Taschenbuchseiten. Kriminalromane der Sonderklasse - hart, actionreich und überraschend in der Auflösung. Ermittler auf den Spuren skrupelloser Verbrecher. Spannende Romane in einem Buch: Ideal als Urlaubslektüre. In eine Berliner Galerie wird eingebrochen. Der Besitzer scheint ermordet worden zu sein seine Leiche ist aber unauffindbar. Der Berliner Ermittler Harry Kubinke und sein Team beginnen mit ihren Ermittlungen. Sehr schnell stellt sich heraus, dass der Galerist in höchst dubiose Geschäfte verwickelt war. Innerhalb kurzer Zeit werden weitere Personen aus seinem Umfeld ermordet. Als sich ein Kollege aus Russland meldet und Harry Kubinke seine Hilfe anbietet, bekommt der Fall eine neue Wendung...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 340
    Erscheinungsdatum: 20.05.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738909913
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 356 kBytes
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Zwei Krimis: Künstlerpech für Mörder & Ein Scharfschütze

5

Als wir das Präsidium erreichten, ließ der Regen zum Glück endlich nach.

Noch bevor wir unser gemeinsames Dienstzimmer erreichten, lief uns Kollege Max Herter über den Weg. Der Innendienstler aus der Fahndungsabteilung des BKA grüßte knapp und wies uns darauf hin, dass unser Chef in einer halben Stunde eine Besprechung in seinem Büro angesetzt hatte.

"Du bist doch sicher informiert, worum es geht, Max!", vermutete ich.

Max nickte. "Das wird eine groß angelegte Operation mit internationaler Zusammenarbeit und so weiter..."

"Drogen?"

"Nein. Schon mal was von der Eremitage gehört?"

"Ist das nicht ein Museum in St. Petersburg?"

"Richtig."

"Dann geht es um illegalen Kunsthandel?"

"Lass dich einfach überraschen, Harry! Ich muss noch mal ein Dossier für euch zusammenstellen."

"Bis nachher."

Der illegale Kunsthandel hatte finanziell gesehen längst Dimensionen wie der Handel mit Drogen, Waffen oder Müll erreicht und war zu einem wichtigen Zweig des organisierten Verbrechens geworden, ohne dass die Öffentlichkeit davon besonders Notiz genommen hatte.

Wir fanden uns zusammen mit einer Reihe weiterer Beamter pünktlich im Besprechungszimmer von Kriminaldirektor Bock ein und nahmen Platz.

Seine Sekretärin Mandy grüßte uns knapp.

Sie servierte Kaffee für alle. Außer uns waren unter anderem die Kollegen Jürgen Caravaggio und Oliver 'Olli' Medina anwesend. Die Kommissare Tommy Kronberg und Leonhard Morell trafen kurz nach uns ein.

Max Herter schlich sich erst auf leisen Sohlen in den Raum, als Kriminaldirektor Bock bereits zu sprechen begonnen hatte.

"Über die Bedeutung des illegalen Kunsthandels für das organisierte Verbrechen brauche ich wohl kaum noch ein Wort zu verlieren", erklärte unser Chef. "Da werden Milliarden umgesetzt, und wir kommen an die Hintermänner noch schwerer heran als im Drogenhandel. Jetzt erreichte uns eine Bitte des Innenministeriums der Russischen Föderation um Zusammenarbeit, die für uns möglicherweise die Chance bietet, einige dieser mafiösen Strukturen endlich aufzudecken. Wir kommen auf diese Weise an Informationen heran, die uns da weiterhelfen werden. Sie haben vielleicht von dem Skandal um die Kunstgüter der Eremitage in St. Petersburg gehört. Offenbar sind dort seit Jahren massenhaft Kunstgegenstände verschwunden und auf dem schwarzen Markt verkauft worden. Vom Wachpersonal bis zur Kuratorin steckten maßgebliche Teile des Museumspersonals mit den Kriminellen unter einer Decke. Die Ware tauchte später zu einem Teil auch hier in Berlin auf. Und das geht nun schon seit Jahren so. Jetzt ist dieser Connection der Kopf abgeschlagen worden. Aber an dieser Stelle übergebe ich das Wort besser an Kommissar Meinhart Dommacher." Kriminaldirektor Bock deutete auf einen Mann in den Fünfzigern. Außer einem schmalen, dunklen Haarkranz hatte er keine Haare mehr am Kopf. "Kollege Dommacher wurde uns als Experte für den internationalen Kunsthandel zugeteilt und wird uns mit seiner Sachkenntnis unterstützen. Bitte Meinhart, Sie haben das Wort."

"Danke." Meinhart Dommacher erhob sich und aktivierte den Beamer des Laptops, das vor ihm auf dem Tisch stand. Auf Knopfdruck wurde das Bild einer Frau von Mitte fünfzig projiziert. "Sie sehen die Kuratorin der Eremitage in St. Petersburg. Nachdem eine Revision der Bestände angekündigt wurde, traf sie buchstäblich der Schlag. Die Revision ergab dann auch den Grund. Es fehlten erhebliche Teile des Bestandes, die offenbar über ein kriminelles Netzwerk auf den Markt gebracht wurden. Eine Reihe von Personen wurden verhaftet, darunter der Ehemann und der Sohn der Kuratorin. Der festgestellte Schaden ist kaum abschätzen, denn ein Teil des Eremitage-Bestandes ist noch nicht einmal richtig katalogisiert gewesen. Man weiß bis heute nicht, wie viele Stücke wirklich verschwunden sind. Tatsache ist, dass eine Art Panikwelle durch den illegalen Kunst

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