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Zwischen sämtlichen Stühlen von Urich, Heidrun (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.11.2015
  • Verlag: novum pro Verlag
eBook (ePUB)
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Zwischen sämtlichen Stühlen

Erst nach Katharinas Hochzeit kommt der wahre Charakter ihres Mannes zum Vorschein. Lange braucht sie, um sich zur Wehr zu setzen, und endlich beginnt für sie ein neues Leben. Doch dann brechen Veränderungen über sie herein, die ihr Leben grundlegend auf den Kopf stellen. Die Drogenmafia hat sie im Visier, Erpressung steht auf dem Programm und jede Menge Ärger und Terror begleiten Katharina über Jahre. Als Katharina feststellt, dass ihr ohne ihr Wissen auch noch ein Chip implantiert wurde, spitzt sich die Lage weiter zu. Aber sie nimmt den Kampf auf. Doch wem kann sie noch vertrauen? Dieses Buch beruht auf echten Erlebnissen der Autorin, die sie jahrelang dokumentierte. Es soll als Mahnung dienen, dass sich illegale Taten nicht lohnen - und als eine hochinteressante Lektüre. Beim Gedanken, dass solche Dinge in unserer 'heilen Welt' tatsächlich geschehen, bleibt ein leichtes Gruseln ... Heidrun Urich lebt in ihrer Wahlheimat im bayerischen Wald nahe Passau. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Rheinland-Pfalz absolvierte sie eine Schneiderlehre und besuchte danach in München die Modeschule. Nach ihrer Heirat mit einem Buchillustrator arbeitete sie mit ihm zusammen für mehrere namhafte Verlage. Nachdem die Ehe gescheitert und sie für die Modebranche zu alt war, suchte sie sich eine andere Beschäftigung. Da sie gerne mit Menschen zu tun hat, wurde sie als Quereinsteigerin private Altenpflegerin - eine Tätigkeit, die sie mit viel Liebe und Hingabe ausübte. Schon früh zeigte sich ihr Talent zum Schreiben, und das Verfassen von Geschichten ist für sie eine wunderschöne Freizeitbeschäftigung. Ihr Lieblingsautor ist Roald Dahl, da er einen gewissen skurrilen Humor besitzt und Hitchcock, den sie für seine Filme sehr bewundert. Aber auch Thriller, Krimis, Biographien, Grenzwissenschaften und religiöse Themen interessieren sie sehr.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 23.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783990482896
    Verlag: novum pro Verlag
    Größe: 601 kBytes
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Zwischen sämtlichen Stühlen

Wie alles begann

Es war ein schöner Frühlingstag. Die Sonne hatte zwar noch nicht viel Kraft, aber die Strahlen fingen schon langsam an zu wärmen. Nur der Rücken im Schatten blieb kälter und erinnerte daran, dass der Winter noch nicht ganz vorüber war.

Katharina wollte zum Arzt, zum Frauenarzt. Da sie schon über vierzig Jahre alt war, wollte sie die Vorsorgeuntersuchungen nicht verpassen. Der Geburtstag näherte sich und erinnerte sie schmerzlich daran, dass sie schon wieder ein Jahr älter wurde. Aber gewissenhaft, wie sie war, ließ sie jedes Jahr die Prozedur über sich ergehen. Alles war gut. Der Frauenarzt gab ihr wieder einmal grünes Licht für die nächsten zwölf Monate und sie war zufrieden und freute sich auf den Abend, den sie und ihr Mann mit der vierzehnjährigen Tochter Sabine zusammen verbringen wollten, um über die kommenden Osterferien zu reden.

"Na, ist alles gut gelaufen?", begrüßte sie ihr Mann, der vor dem Fernseher saß, um eine Fernsehserie anzuschauen.

"Ja, alles bestens bis nächstes Jahr", erwiderte sie erleichtert. "Wo ist Sabine? Wir wollten doch heute Abend über die Ferien reden", setzte sie nach.

"Sie wollte gleich wiederkommen, sie ist noch zu einer Freundin gefahren, um mit ihr über die morgige Schularbeit zu reden." Peter schaute nicht auf, ja, Katharina war erstaunt, dass er sogar antwortete. Das war nicht immer der Fall. Häufig musste sie ein öffnend: "Warte, bis der Film zu Ende ist, dann kannst du mir erzählen" hören.

Katharina ging in die Küche, um das Abendbrot vorzubereiten. Sie wollte heute italienisch kochen, um Mann und Tochter für Italien einzustimmen, ihr bevorzugtes Reiseziel. Nicht zu warm und nicht zu kalt, genau das Richtige für eine Erholung im Frühling. Außerdem wusste sie, dass ihr Mann mehr Frankreich im Visier hatte, genau wie Sabine und deshalb würde sie einen schweren Stand haben, um ihre Argumente an den Mann zu bringen. Und das leckere Rezept sollte helfen.

Ihr Mann hörte sie in der Küche hantieren.

"Was gibt es heute?", ließ er sich mit lauter Stimme vernehmen.

"Ich wollte heute selbst gemachte Nudeln mit Meeresfrüchten machen, dazu einen Salat mit Oliven und als Vorspeise Carpaccio vom Rind."

"Hm, lecker", war sein Kommentar. Nun wusste sie, dass sie schon halb gewonnen hatte, denn beide Gerichte mochte er sehr. Aber Sabine würde darüber nicht glücklich sein, sie wollte unbedingt Vegetarierin werden, was ihr allerdings nicht immer gelang, wie die Mutter oftmals schmunzelnd bemerkte, wenn sie das Einwickelpapier eines Hamburgers in der Schultasche ihrer Tochter sah. Daher wollte sie als Nachtisch Eis mit heißen Himbeeren reichen, was Sabine Tag und Nacht und in Unmengen verschlingen konnte.

Sie summte bei der Arbeit, die flott voranging, vor sich hin. Kathy freute sich schon, sah sie alle drei über den Tisch gebeugt, auf dem eine Landkarte ausgebreitet war, mit Zettel und Bleistift bewaffnet, damit man aufschreiben konnte, wo man übernachten wollte, wo das Endziel war und was man unbedingt nicht vergessen durfte.

Sabine kam nach Hause. Sie hatte eine eindeutige Art, wenn sie kam. Zuerst wurden die Schuhe in eine Ecke geknallt, dann wurden Mütze und Mantel auf den Boden geworfen, um darauf ein "Hallo, ich bin's" laut und deutlich jedem kundzutun, der gerade in Rufweite war. Natürlich war sie es, wer sollte es sonst sein?! Aber bis jetzt war es noch niemandem gelungen, sie davon zu überzeugen, dass dieser Spruch überflüssig sei. Man hörte sie auch so.

Ihre Mundwinkel verzogen sich nach unten, als sie den Geruch aus der Küche wahrnahm.

"Schon wieder Fleisch?", schmollte sie.

"Aber als Nachtisch gibt es was ganz Wundervolles", beruhigte sie die Mutter mit einem wissenden Lächeln,

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