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Überzeugende Reden und Vorträge halten von Egger, Klaus (eBook)

  • Verlag: Redline Verlag
eBook (ePUB)
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Überzeugende Reden und Vorträge halten

Jederzeit selbstsicher und überzeugend reden Rhetorik-Profi Klaus Egger zeigt, dass fesselnde und begeisternde Reden mit der optimalen Vorbereitung kein Hexenwerk sind. Wichtig ist dabei allerdings, die Regeln der Rhetorik zu beachten. Das Buch hilft, Vorträge richtig zu gestalten, die passenden Stilelemente zu nutzen und die Rede souverän vorzutragen. Schritt für Schritt wird gezeigt, wie Redner ihre Zuhörer in den Bann ziehen können - ob bei Vorträgen, Jubiläumsansprachen, Verkaufspräsentationen oder Festreden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 120
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783962670283
    Verlag: Redline Verlag
    Größe: 464kBytes
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Überzeugende Reden und Vorträge halten

2. Die Vorbereitung

Um ein Ziel zu erreichen, muss man es kennen. Das gilt auch für die Redekunst. Es genügt nicht, wenn Sie mit dem Thema vertraut sind, über das Sie sprechen wollen. Es reicht auch nicht, wenn Sie nur den Anlass oder den Zuhörer benennen können. Nehmen wir einmal an, Sie möchten mit Ihren Teamkollegen über Ihre Ideen zu einem neuen Projekt sprechen. Sie sind von Ihren Ansätzen überzeugt, vermuten aber diffus, dass Ihre Gesprächspartner vielleicht etwas dagegen haben könnten. Wenn Sie nun "einfach fröhlich drauflos" reden, vielleicht sogar all Ihre Begeisterung für Ihre Ideen in Ihre Worte legen würden, ist Letzteres natürlich schon einmal ein guter Anfang. Aber wenn Sie nicht die Hürden kennen, die Sie umschiffen müssen, wenn Etappenziele und Gesamtziel Ihrer Präsentation nicht feststehen, die Argumente nicht gut gesetzt potenzielle Skepsis am richtigen Punkt entschärfen, wenn Ihrer Rede der Aufbau, die Dramaturgie, die Brillanz fehlen, werden Sie dennoch mit großer Wahrscheinlichkeit mit Ihrem Überzeugungsversuch scheitern. Anders gesagt: Einfach "irgendwie" etwas erzählen reicht bei Weitem nicht für eine gute Rede. Und noch etwas, das viele Menschen bei Reden oder Präsentationen vergessen: Sie sind Experte auf Ihrem Gebiet; Ihr Gegenüber ist das in der Regel nicht. Das KISS-Prinzip und Credo der Werbebranche gilt auch hier: Keep it sweet and simple - Gestalte es gefällig und einfach. Auch Ihr Publikum muss verstehen, worüber Sie sprechen, und je ansprechender Sie ihm Ihre Inhalte präsentieren, desto eher wird es zugreifen. Eine gute Vorbereitung auf eine Rede ist somit unerlässlich. Diese beinhaltet: eine Entscheidung für die Redeart (Handelt es sich um eine Überzeugungsrede, eine Führungsrede oder eine reine Informationsrede? Möchten Sie jemanden loben oder jemandem danken?), eine grundlegende Stoffsammlung (Recherche) zum Thema, das Fokussieren der Inhalte, die Sie vermitteln wollen, auf die wesentlichen Punkte (Hilfe erhalten Sie durch einen Fragenkatalog, siehe Kapitel 2) sowie das Strukturieren dieser wesentlichen Punkte, das Erstellen einer Rededramaturgie. Welche Rede darf's denn sein?

Bevor Sie mit den konkreten Vorbereitungen für Ihre Präsentation beginnen, müssen Sie sich gedanklich auf die Art Ihrer Rede einstellen. Es ist ein großer Unterschied, ob Sie jemanden überzeugen möchten, jemanden loben wollen, Trauer aussprechen müssen oder vielleicht zu einer spontanen Rede aufgefordert werden. Eine Rede hat je nach Art ihres Anlasses und ihrer Zuhörerschaft ihre eigenen Erfordernisse. Die Überzeugungsrede
Mit fast allen Reden versuchen Redner, ihr Publikum von etwas zu überzeugen. Der Politiker etwa sucht Unterstützung für seine Vorstellung der Zukunftsgestaltung, der Chef eines Unternehmens wirbt bei seinen Mitarbeitern um Förderung der Unternehmensziele, Pfarrer oder Priester werben für ihren Glauben, Naturschützer möchten das Verhalten der Menschen ihrer Umwelt gegenüber verändern und Verkäufer ihr Gegenüber dazu bringen, ein bestimmtes Produkt zu erwerben. Obwohl die Redeanlässe grundverschieden sein können, hat die Struktur einer Überzeugungsrede einige Merkmale, die andere Reden nicht haben. Die Glieder der Argumentationskette müssen nahtlos ineinandergreifen - und eine sehr vielversprechende Art des Aufbaues für eine Überzeugungsrede ist die Folgende: Sympathie erwecken Sprechen Sie Gemeinsamkeiten an. Der Zuhörer muss spüren, dass Sie als Redner ihn respektieren, ihn in seiner Person, seiner Leistung, seiner Lage achten und schätzen. Vermitteln Sie Ihrem Zuhörer: Ich interessiere mich für dich. Erzählen Sie, wie Sie denken und fühlen. Persönliche Gedanken verbinden viel mehr als abstrakte Aussagen. Nehmen wir nochmals Barack Obama als Beispiel, dieses Mal seine Rede vom 24. Juli 2008 in Berlin vor der Siegessäule. Im

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