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Die besten Ideen für erfolgreiche Rhetorik Erfolgreiche Speaker verraten ihre besten Konzepte und geben Impulse für die Praxis

  • Erscheinungsdatum: 18.11.2011
  • Verlag: GABAL
eBook (ePUB)
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Die besten Ideen für erfolgreiche Rhetorik

GSA Top Speakers Edition 2011: praxisnahes Erfolgswissen Was haben Steve Jobs und Cicero gemeinsam? Gibt es ein Rezept für die perfekte Rede? Wie kann man Präsentationen gestalten, die sich durch Überraschungseffekte direkt in das Hirn der Zuhörer beamen? Was können wir von Barack Obama lernen, von seinem Auftreten, seinem Charisma? Wie werden wir zum 'Kundenflüsterer'? Wie kann ich mit visueller Rhetorik mehr Wissen vermitteln? 22 Top-Experten geben darauf ebenso spannende wie kurzweilige Antworten! Die Autorinnen und Autoren sind Experten auf ihrem Gebiet und gehören der GSA German Speakers Association an, der führenden Organisation für professionelle Referenten, Trainer, Coaches und Redner.

Nikolaus B. Enkelmann (Königstein) ist seit Jahren einer der bedeutendsten Motivations- und Erfolgstrainer im deutschsprachigen Raum. Über 1 Million Spitzensportler, Ärzte, Topmanager und Angehörige verschiedener anderer Branchen verdanken der Enkelmann-Methode Selbstbewusstsein, Ausgeglichenheit, Konzentrationskraft und damit letztendlich ihren Erfolg. Er ist Autor von mehr als 300 Büchern und Audioseminaren. Als Redner und Trainer wurde Enkelmann vielfach ausgezeichnet und 2006 anlässlich der Ehrung für sein Lebenswerk in die German Speakers Hall of Fame aufgenommen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 272
    Erscheinungsdatum: 18.11.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862009534
    Verlag: GABAL
    Größe: 2418kBytes
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Die besten Ideen für erfolgreiche Rhetorik

GERRIET DANZ
Präsentieren mit der Kraft der zwei Hirne

Vielleicht sind Sie gerade überrascht. Zwei Hirne? Waren es nicht zwei Herzen, die für ein bekanntes Stärkungsmittel Werbung machten? Absolut richtig. Aber genau darum soll es in diesem Artikel gehen. Um Unvorhergesehenes, Überraschendes, Inspirierendes. Um Präsentationen, die wirken, weil sie anders und kreativ sind. Und so zur Verbindung zwischen dem Hirn des Präsentators und dem Hirn des Zuhörers werden. Außerdem geht es um die Frage, wie Werbung und eine Kreativitätstechnik namens KREATORIK© dabei helfen können, Kopf, Bauch und Seele des Publikums zu erreichen. Also sozusagen um die Anatomie kreativer Präsentationen.

Kennen Sie Ihren Articulationes interphalangiales distales? Er befindet sich gerade auf dieser Seite und hilft Ihnen, das Buch festzuhalten. Es ist Ihr Daumenendgelenk gleich unterhalb des Daumennagels. Dieses Gelenk ist bei Präsentationen häufig das einzige Körperteil, das sich bewegt - in regelmäßigem Rhythmus auf und ab, um auf einer Fernbedienung mit kurzem Druck das nächste Slide aufzurufen. Und das passiert oft - täglich rund 30 Millionen Mal werden weltweit Beamer angeworfen -, heute und morgen und übermorgen und ...

Auch bei den Zuschauern gerät dadurch etwas körperlich in Bewegung: nämlich die Palpebra superior. Dies ist der lateinische Fachbegriff für das Augenlid, das nach unten fällt und dort bleibt - akutes Publikumswachkoma durch die im Halbschatten stattfindende Beamerpräsentation. Im Ernst: Es gibt kaum eine bessere Narkose als eine exzessive Slideshow - das hat eine Fülle wissenschaftlicher Studien längst bewiesen, wird aber allen Erkenntnissen zum Trotz jeden Tag millionenfach ignoriert. Zum Nachteil derer, die für ihre Vorträge Aufwand betreiben, sich alle Mühe geben, die gerne punkten wollen - aber mangels Alternative zum Gewohnten greifen: die Präsentatoren.
Von akuter Langeweile zu chronischem Frust

PowerPoint an sich ist nicht das Übel! Gefährlich ist die Art, wie damit umgegangen wird. Nämlich exzessiv - und nicht gehirngerecht. Wer den Beamer anknipst, knipst sich häufig selber aus, wer beamt, beamt sich persönlich aus der Wahrnehmung des Publikums, stellt sich in den Schatten seiner Präsentation. Lenkt das Publikum mit häufig kaum zu überschauenden Folien von sich selbst ab. Ich erlebe auf Konferenzen, Kongressen und auch in meinen Seminaren so oft, dass ausgewiesene Fachleute, die etwas zu sagen haben oder etwas zu sagen hätten, wirken, als seien sie nur die Vorführer ihrer eigenen Folien. Weil sie inaktiv im Seitenaus ihrer Präsentation stehen und eben nur ihr Daumenendgelenk bewegen. Sobald die gleichen Menschen weniger Folien oder gar keine zeigen, sich stattdessen selbst in die Mitte stellen, dort aktiv und kreativ werden, wirken sie wie das, was sie tatsächlich sind - und wofür sie auch bezahlt werden: Experten, Meinungsführer, Mentoren für ihre Kollegen und Mitarbeiter, für ihr Publikum.

Mein Tipp lautet: Setzen Sie so wenig Folien wie möglich ein - im Optimalfall gar keine. Was Sie sagen, müssen Sie nicht auch noch an die Wand schreiben! Nutzen Sie Folien ausschließlich, wenn Sie Ihre Inhalte notwendigerweise bebildern wollen. Genau so, wie dieses Medium bei seiner Erfindung vor über 20 Jahren gemeint war: Als Unterstützung, um Bilder zu zeigen. Und eben nicht als Teleprompter. Der Erfolg wird sein, dass Sie sich allein schon durchs Weglassen unterscheiden und im Einheitsbrei der Vorträge deshalb positiv auffallen werden.
40 Assistenzärzte. 300 Professoren. 4 Minuten

Neulich hatte ich die Aufgabe, eine junge Assistenzärztin zu coachen. Gerade im ersten Berufsjahr, hatte sie es geschafft, vor 300 Professoren an einer Universitätskl

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