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Die Karriere-Schmiede Karrieren sind kein Zufall - sie werden gemacht

  • Erscheinungsdatum: 26.03.2013
  • Verlag: GABAL
eBook (ePUB)
25,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Karriere-Schmiede

Wie entsteht Erfolg? Wie schmiede ich meine Karriere? Wohl jeder setzt sich mit Fragen wie diesen auseinander. Aber haben Sie schon einmal die erfolgreichsten Unternehmer, Consultants und Experten befragt, welche Faktoren den Erfolg wirklich bestimmen? Die Herausgeber Michael T. Wurster und Stefan Hagen haben genau das getan. Dieses Buch begleitet Sie über Ihre ganze Karrierelaufbahn hinweg. Es beinhaltet alles, was Sie schon immer über Karriere wissen wollten: 23 Erfolgsfaktoren, ausgewählt von einem wissenschaftlichen Beirat und den Herausgebern. Dabei geht es um Themen wie das Studium, die eigne Persönlichkeit, Networking, Mut, Führung und zahlreiche andere Aspekte. Aufgelockert werden die einzelnen Beiträge erfolgreicher Experten durch Insidertipps, Checklisten, Tools und spannende Kamingespräche mit Menschen aus der Wirtschaft und Politik wie Wolfgang Clement, Claus Hipp, Dominique von Matt, Wolfgang Grupp u.a.

Michael T. Wurster (Stuttgart) ist der jüngste Vorstandsvorsitzende in der Geschichte der Deutschen Management Gesellschaft und zählt zu den führenden Networking-Experten der neuen Generation. Seine Impulsvorträge, Seminare und Coachings sind gefragt und haben bereits zahlreichen Absolventen den Einstieg bei Top-100-Arbeitgebern ermöglicht. Stefan Hagen (Köln) ist erfahrener Vortragsredner, Coach und Trainer. 2008 wurde er durch seine Fernsehserie 'Hagen hilft' bundesweit bekannt. Sein erstes Buch 'Stefan Hagen ... hilft Ihrem Unternehmen auf die Sprünge' wurde aus dem Stand ein Erfolgstitel. 'Stefan Hagen weiß, wie man Menschen wachrüttelt.' SPIEGEL online.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 480
    Erscheinungsdatum: 26.03.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862009756
    Verlag: GABAL
    Größe: 36165 kBytes
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Die Karriere-Schmiede

2. KAPITEL

"Engagement"

VON KARL-OTTO KAISER

Engagement ist eine der Säulen unserer Gesellschaft. Insbesondere Politiker wie zum Beispiel Bundespräsident a. D. Roman Herzog betonen dies bei jeder Gelegenheit. Doch es sind nicht nur Spitzenpolitiker, die Engagement erwarten. Unternehmen und Hochschulen erwarten es ebenso. Ja mehr noch, einige von Ihnen fordern es gerade zu. Damit die Chancen auf einen Studienplatz richtig gut sind, reicht ein exzellentes Zeugnis allein schon lange nicht mehr. Das gilt noch mehr für Ausbildungs- und Arbeitsplätze in Topunternehmen. Ob nach dem Abitur oder nach dem Examen an einer Hochschule macht dabei kaum einen Unterschied. Ja, selbst als Unternehmer bedarf es in manchen Branchen vielfältigen Engagements, um bei den Kunden im Gespräch zu bleiben. Ausgeprägte Soft Skills sind deshalb unverzichtbar.

Morgens, halb zehn in Deutschland. Etwas nervös nimmt Julia K. auf dem Stuhl Platz und blickt in die Gesichter der drei Personen ihr gegenüber: eine Professorin, ein Mitarbeiter der Universität und eine Studentin. Die nächsten 30 Minuten werden darüber entscheiden, ob Julia im kommenden Semester einen Studienplatz erhalten wird. Denn es gibt, wie jedes Semester, auch dieses Mal wieder eine große Flut an Bewerbern: weit über 1000 Interessenten und dennoch nur 120 Studienplätze, die zu vergeben sind.

In Stunden wie dieser scheint die Zeit stillzustehen und der Puls rast. Das sind Stunden, in denen vielleicht eine große Karrierelaufbahn beginnt. Das sind Stunden, die irgendwie ein wenig an "Deutschland sucht den Superstar" erinnern - die Jury direkt gegenüber: Die eigene Personality entscheidet, wie es weitergeht. Entweder wird man aufgenommen und erhält den Recall oder man ist aus dem Rennen und darf heimgehen.
Hier ist der Recall, du bist eine Runde weiter!

Ein paar Tage später kommt die Zusage per Post. Julia hat ihren Studienplatz für Betriebswirtschaftslehre bekommen. Sie hat es also geschafft und springt vor Freude auf und ab.

In ein paar Monaten wird Sie zufällig von der Professorin erfahren, was am Ende geholfen hat, ihren Studienplatz zu sichern: Es war ihr Engagement während der Schulzeit. Julia engagierte sich in einer Schülerfirma namens JUKon und die Studienauswahlkommission hat in den Auswahlgesprächen gezielt nach Bewerbern Ausschau gehalten, von denen auszugehen ist, dass diese sich auch im Studium auf dem Campus engagieren werden. Die Vergangenheit von Julia wurde entsprechend interpretiert und brachte ihr Pluspunkte - wertvolle Pluspunkte.

Somit hat sich Julia gegen viele andere Bewerber durchgesetzt, die teilweise sogar bessere Noten vorweisen konnten. Es ist eben immer das Gesamtpaket, das letztlich entscheidet.

Bei Bewerbungen um einen Job sieht es ähnlich aus. Topunternehmen der deutschen Wirtschaft bewerten Bewerber unter anderem nach folgenden Kriterien:

_ Examensnote

_ Studiendauer

_ Auslandserfahrung

_ Sprachkenntnisse

_ Ausbildung / Lehre

_ Promotion

_ MBA

_ außeruniversitäre Aktivitäten

_ soziale Kompetenz

_ Praktika

In der Einstufung zwischen unwichtig und wichtig wird die Examensnote oft unter 100 Prozent bewertet, die beiden Kriterien "außeruniversitäre Aktivitäten" und "soziale Kompetenz" aber immer mit 100 Prozent. So betonen die führenden Personalexperten wie Prof. Dr. Jörg Knoblauch schon lange, dass Menschen wegen ihrer fachlichen Eigenschaften eingestellt werden, dann aber wegen ihrer Persönlichkeit und ihres Charakter wieder entlassen werden müssen. Das ist die Personalfalle. Es macht eben einen spürbaren Unterschied, ob ein Mensch topengagiert arbeitet oder ob er nahezu keinerlei Begeisterung für die Arbeit und das

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