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Ich bin so frei Raus aus dem Hamsterrad - rein in den richtigen Job von Galli Zugaro, Emilio (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.06.2018
  • Verlag: Ariston
eBook (ePUB)
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Ich bin so frei

Leben ist das, was passiert, während du arbeiten gehst
'Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr!' Unzählige Menschen spielen mit dem Gedanken, ihren Job hinzuschmeißen. Doch die meisten lassen die Dinge weiterlaufen. Bis es zu spät ist: Die Jahre sind verflogen, und nie hat man etwas Befriedigendes getan.
Wer von sich aus den Job wechselt und zwar planvoll - wie die beiden Autoren -, handelt selbstbestimmt, erlebt einen Motivationsschub, verbessert seine Performance und ist am Ende glücklich und erfüllt.
Ein Buch für alle, die nicht aussteigen, sondern umsteigen wollen, die sich einbringen und in ihrem Job wachsen wollen. Geschrieben von zwei Praktikern, die viel Erfahrung im Umsteigen mitbringen, steckt es voller Beispiele und eröffnet eine Vielzahl gangbarer Wege.
Der Schlüssel zum beruflichen Glück ist nicht die Flucht vor einem Job, sondern das Finden des richtigen Jobs!

Emilio Galli Zugaro (1960 geb.) hat 6 Jahre als Wirtschaftskorrespondent aus der ganzen Welt berichtet, bevor er bei der Allianz in München angefangen und dort 23 Jahre lang die Unternehmenskommunikation geleitet hat. Parallel dazu begann er an der Ludwig-Maximilians-Universität zu unterrichten. 2015 verließ er auf dem Höhepunkt seiner Karriere die Allianz, um beruflich nochmals komplett neu durchzustarten. Er verfügt nun über ein Portfolio von Tätigkeiten, die so vielfältig sind wie er selbst: Aufsichtsrat und Beirat, Autor und Coach, Mentor und Dozent.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 11.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641225780
    Verlag: Ariston
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Ich bin so frei

Kapitel 2

Das Bauchgefühl - wenn man spürt, dass sich etwas ändern muss

(Jannike)

Sie halten dieses Buch nicht grundlos in den Händen. Sie haben dieses Buch gekauft oder geschenkt bekommen, weil Sie sich beruflich verändern wollen. Oder vielleicht doch lieber nicht? Zumindest haben Sie da so ein Gefühl. Sie sind unzufrieden, irgendetwas ist nicht stimmig in Ihrem Leben. Je nachdem, wie sensibel Sie sind und wie lange Sie Ihr Bauchgefühl schon mit sich herumtragen, spüren Sie es mehr oder weniger. Manchmal verschwindet es, dann ist es auf einmal wieder da.

So erging es auch mir. Nach meiner Ausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation, neben der ich berufsbegleitend studierte, begann ich meine berufliche Laufbahn im Personalwesen von Volkswagen als Teamassistentin. Ich wurde gefördert und erhielt interessante Aufgaben. Nach kurzer Zeit im Job meldete sich mein Bauchgefühl zum ersten Mal. Ich konnte es nicht zuordnen, aber spürte, etwas stimmte mich unzufrieden. Die nächste Gehaltsstufe und größere Herausforderungen brachten vorübergehende Genugtuung. Alle ein bis zwei Jahre wechselte ich meinen Job und übernahm anspruchsvollere Aufgaben. Ich ging ins Ausland und arbeitete eine Zeit lang für Volkswagen in Peking. Ich wollte Karriere machen. Doch jedes Mal, wenn ich mir meinen nächsten beruflichen Wunsch erfüllt hatte, kehrte mein Gefühl innerhalb kurzer Zeit wieder zurück. Ich bekam Zweifel daran, dass "Karriere zu machen" mich dauerhaft zufrieden stimmen würde.

Die Unzufriedenheit wurde zu meinem treuen Begleiter. Vielleicht war es ja gar nicht der Job, der sie auslöste, und die Ursache war in meinem Privatleben zu suchen? Ich begann Sportarten auszuprobieren, Ehrenämter auszuführen, Sprachen zu lernen, einen Garten anzulegen und mich gesund zu ernähren. Ich suchte mein Glück im Konsum und im Reisen, anschließend im Konsum- und Medienverzicht. Je mehr ich suchte, desto unzufriedener wurde ich.

Es bedurfte erst eines besonderen Auslösers, damit ich Nägel mit Köpfen machte und meinem Gefühl in die Ungewissheit folgte. Ich zweifelte mittlerweile stark an mir selbst und meiner Fähigkeit, dankbar zu sein und die Dinge in meinem Leben wertzuschätzen. Als mein Vater mir von seiner Krebsdiagnose und seiner mittelmäßigen Überlebenschance erzählte, änderte sich mein Denken. Zehn Monate zuvor war er selbst in den Ruhestand gegangen und konnte alles tun, was er immer schon einmal tun wollte. Die Freiheit währte nicht lange, denn es folgten Chemotherapie, Operationen und Krankenhausaufenthalte.

Noch immer hatte ich keine Lösung im Kopf, doch ich wusste, wenn ich jetzt nichts täte, würde ich mein Leben lang grübeln und so niemals etwas ändern.

Ich reichte bei meinem Arbeitgeber einen Antrag auf eine mehrjährige Freistellung ein, ohne zu wissen, was ich mit der gewonnenen Zeit anstellen würde. Hatte ich überhaupt schon lange genug gearbeitet, um mir eine Auszeit erlauben zu können? Auch wenn ich das Gefühl hatte, mir die Auszeit noch nicht verdient zu haben, fiel mir ein riesiger Stein vom Herzen, als ich den Freistellungsbescheid schließlich unterschrieben in den Händen hielt. Ich musste einfach raus aus meinem Leben und einen klaren Kopf bekommen. Meinem Gefühl auf den Grund gehen. Zur Not eine Weltreise machen. Oder mich für einen Masterstudiengang einschreiben. Oder als Schaffnerin arbeiten. Oder Tischlerin? Besser noch, als Journalistin! Ich war jung und hatte keine Verpflichtungen, die sich nicht auflösen ließen. Wann, wenn nicht jetzt? Ein paar Monate später startete ich in mein Projekt "30 Jobs in einem Jahr", zu dem mich die belgische Autorin Laura van Bouchout inspirierte, deren Geschichte ich in einem Ratgeber gelesen hatte. Mit ihrer Idee, ein Jahr lang Jobs zu testen, begeisterte sie mich sofort.

Viele Menschen kennen dieses ungute Bauchgefühl, die Intuition, die einem sagt, dass etwas nicht passt, einen über die Details aber im Unklaren l

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