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JobSearch. Werden Sie Ihr eigener Headhunter Mit den Mthoden der Headhunter zum neuen Job von Vogel, Hans R. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.03.2010
  • Verlag: GABAL
eBook (PDF)
20,99 €
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JobSearch. Werden Sie Ihr eigener Headhunter

Wer nicht warten kann oder will, bis irgendwo eine für ihn passende Stellenanzeige erscheint, muss selbst aktiv werden. Und damit ist nicht gemeint, an irgendwelche Unternehmen so genannte Initiativbewerbungen zu verschicken. Auch der (langfristige) Aufbau eines Beziehungsnetzwerkes hilft nicht weiter. Niemand hat wirklich Geld oder Zeit bis solche Maßnahmen möglicherweise Wirkung zeigen. JobSearch zeigt und macht nachvollziehbar, wie Headhunter arbeiten und wie man die Methode der Headhunter zum Erfolgsrezept für die eigene Stellensuche macht. Denn: Der Headhunter muss den (verdeckten) Arbeitsmarkt durchforsten, auf der Suche nach einem geeigneten Bewerber für die Stelle, die er im Firmenauftrag zu besetzen hat. Genau vor derselben Aufgabe steht der Bewerber, nur, dass er keine Heads sondern Jobs sucht. Die Strategie ist identisch und lässt sich daher eins zu eins übertragen. Wie? Das zeigt das Buch JobSearch.

Dr. Daniel Detambel und Hans Rainer Vogel sind Inhaber von Vogel & Detambel Jobsearch, Wiesbaden, einem Beratungsunternehmen für Jobsearch und Outplacement mit zwanzig Jahren Erfahrung im Headhunting.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 216
    Erscheinungsdatum: 15.03.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862001491
    Verlag: GABAL
    Größe: 1276 kBytes
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JobSearch. Werden Sie Ihr eigener Headhunter

7. Firmenidentifikation (S. 134-135)

Hoppenstedt, NACE &, Co.

Um eine Zielfirmenrecherche durchzuführen, muss man erstens Zugang zu einem aktuellen und aussagefähigen Datenbestand haben und zweitens einen geeigneten Weg finden, diesen Bestand systematisch zu durchsuchen. Wahrscheinlich würden sich weitaus mehr Menschen per Job- Search auf die aktive Suche nach einem neuen Job begeben, wenn sie wüssten, dass es aussagefähige, gut gepflegte Daten zu den meisten deutschen Firmen gibt.

An diese Daten kann theoretisch jeder kommen. Allerdings kosten diese Informationen Geld. Man muss entweder gute Beziehungen zu jemandem haben, der über einen Zugang zu diesen Daten verfügt, oder diese Daten kaufen. Auf den ersten Blick ist es eine recht hohe Investition, auf den zweiten Blick sind die Daten jederzeit ihr Geld wert, wenn es mit ihrer Hilfe gelingt, Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder ihre Dauer zu verkürzen.

Der Name "Hoppenstedt" hat in der Welt der Firmendaten denselben Stellenwert wie der Name "Tempo" in der Welt der triefenden Nasen. Den Hoppenstedt gibt es in unterschiedlichen Aggregatzuständen: in fester Form als Handbuch und CD, aber auch als Onlinedatenbank. Der Hoppenstedt existiert unter anderem als Kollektion der mittelständischen Unternehmen, als Kollektion der Großunternehmen und als Kollektion der Verbände und Behörden.

Was sich hinter diesem Markennamen noch alles verbirgt, können Sie auf der Webseite des Verlages in Erfahrung bringen. Relevant für Sie werden vor allem zwei CDs sein: die CD der mittelständischen Unternehmen, in der Firmen mit 3,5 bis 20 Millionen Euro Umsatz beziehungsweise von 35 bis 200 Beschäftigten aufgeführt sind, und die CD der Großunternehmen, auf der sich die Firmen mit mehr als 20 Millionen Euro Umsatz beziehungsweise 200 und mehr Mitarbeitern befinden. Die Mittelstands- CD kostet knapp 500 Euro, die CD der Großunternehmen etwas mehr als 600 Euro.

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Hoppenstedt irgendwo zur Recherche vorliegt, ist bei den Verbänden und Kammern und in den öffentlichen Bibliotheken am größten. Wenn aber die dort ausliegenden Handbücher nicht mehr ganz taufrisch sind, wird viel Nachrecherchieren notwendig. Mit veralteten Daten zu arbeiten, führt zu Streuverlusten. Wenn Sie in einer größeren Stadt leben, sollten Sie auch in Ihrem örtlichen BIZ (Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur) danach fragen.

Viele der Daten, die man früher nur im Hoppenstedt fand, gibt's heute wohlfeil im Internet. Die Firmen veröffentlichen selbst viele Daten auf ihren Webseiten. Aber es ist schwierig, gezielten Zugang zu diesen Daten zu bekommen. Wenn Google, Yahoo oder eine andere Suchmaschine auf die Eingabe Ihrer Suchbegriffe mit mehr als einer Million Nennungen reagiert, kann von gezielt sicher keine Rede sein. Sind es "nur" 10 000 Nennungen, ändert sich an diesem Sachverhalt wenig, auch solche Datenmengen kann man nicht von Hand durchgehen. Die Datenschätze sind frei zugänglich, aber der Aufwand, den Sie betreiben müssten, um sie zu heben, wäre enorm.

Der Erwerb kostenpflichtiger Daten relativiert sich deutlich, wenn man an den Zeitaufwand denkt, den eine ungefilterte Recherche, zum Beispiel im Internet, mit sich bringt. Unser Klient Herr P. konnte seine Affinitäten zu bestimmten Produkten, Materialien oder Branchen glücklicherweise mithilfe des Branchenschlüssels, den der Hoppenstedt verwendet, dingfest machen.

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