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Karriere ohne Schleimspur Wie Sie Charakter zeigen und trotzdem Erfolg haben von Burger, Christoph (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.04.2012
  • Verlag: Linde Verlag Wien Gesellschaft m.b.H.
eBook (ePUB)
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Karriere ohne Schleimspur

Koste es nicht, was es wolle!

Karriere - das hieß früher: Aufstieg um jeden Preis. Heute geht es für viele kompetente Fach- und Führungskräfte jedoch darum, erfolgreich zu sein, ohne sich dafür zu verbiegen. Sie wollen sich treu bleiben und ihre Persönlichkeit auch im Job einbringen. Doch in vielen Unternehmen gelten noch immer die klassischen Gesetze der Karrieremechanik. Welche Lösungen sind praktikabel? Darauf gibt dieses Buch umfassende Antworten. Es zeigt, wie engagierte Menschen ihren eigenen Kopf bewahren, das ideale Unternehmen für sich finden und beruflich erfolgreich sind.

Dieser Titel ist im E-Book
' Roter Reiter, Testsieger 2012. Die besten Businessbücher ' vertreten.

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Christoph Burger ist Diplompsychologe, Karriereberater, Trainer und Speaker.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 15.04.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783709400968
    Verlag: Linde Verlag Wien Gesellschaft m.b.H.
    Größe: 2995kBytes
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Karriere ohne Schleimspur

Vorteil Charakter

In diesem Kapitel werden Sie eine neuartige Methode kennenlernen, wie Sie Leben und Beruf vereinbaren können. Erfolgreich zu sein, ohne sich zu verbiegen - davon träumen viele. Freuen Sie sich darauf, zu denjenigen zu gehören, die diesen Weg als Vorreiter früh beschreiten. Doch zunächst erfahren Sie mehr über den richtigen Start jeglicher beruflichen Veränderung aus einer Anstellung heraus.
Sichern Sie Ihren Startpunkt

Die junge Frau mir gegenüber ist bezaubernd. Wow, sie gehört eindeutig in die Kategorie Traumkundin. "Womit kann ich Ihnen helfen?", frage ich. Ihr strahlendes Lächeln nimmt mich gefangen, ihre warme Stimme lullt mich ein. Mit Penélope Cruz hat sie offenbar mehr gemein, als nur den Vornamen. Diese perfekte Frau hat also ein Jobproblem? Nun gut.
Start verpasst

Penélope erzählt, wie sie vor einigen Monaten ihre neue Arbeit aufgenommen hat. Sehr schnell konnte sie das Wohlwollen ihres Chefs gewinnen. Obwohl der ein echtes Raubein ist, wie sie erzählt. Jedoch nicht nur das. Dieser Chef herrscht in seiner Firma wie ein Tyrann. Deshalb haben sich die Mitarbeiter in zwei Lager geteilt und bekriegen sich gegenseitig. Erstaunlicherweise versteht sich Penelope trotzdem mit allen gut. Da ist sie die Einzige!

"Aber ich weiß nicht, ob ich den Job wirklich behalten soll. Das will ich mit Ihrer Hilfe in Ruhe herausfinden!", erklärt sie mit säuselnder Stimme ihr Anliegen. Dann legt sie den Kopf etwas schief: "Oder können wir uns duzen?"

Wir beginnen damit, die Lage genauer zu sondieren. Mittels verschiedener Übungen tasten wir uns an Penélopes Persönlichkeit heran und kreisen ein, wo sie einen Job findet, der wirklich zu ihr passt. Wir wollen das näher besprechen und anschließend die Lage auf dem Arbeitsmarkt sondieren. Doch dann kommt plötzlich alles anders. Penelope wartet mit einer faustdicken Überraschung auf: Der Chef hat ihr gekündigt! Da sie noch in der Probezeit ist, ohne Umschweife. Wie konnte das nur passieren?

Penélope hat etwas getan, was man karrieremechanisch gesehen niemals tun darf. Die Details sprechen Bände. Vor allem die persönliche Inkompetenz des Inhabers fällt ins Auge. Aber davon hat Penélope nun auch nichts mehr. Er wollte sie zu einer Messe mitnehmen, die nicht zu ihrem Vertriebsgebiet gehört. Penélope lehnte sein Ansinnen ab, als er ihr dies unter vier Augen mitteilte. Ihre klare Haltung: Sie will es sich mit der Kollegin nicht verscherzen, in deren Vertriebsgebiet sie hätte eindringen sollen. Das ist nicht ihr Stil. Zerknirscht nimmt der Chef diese Reaktion entgegen.

Doch ist er nicht der Typ, der Absagen einfach hinnimmt. Er wendet einen Trick an. Im nächsten Meeting kündigt er vor versammelter Mannschaft an, dass Penélope mit auf die Messe kommt, tut so, als hätte sie bereits zugestimmt. Gemein und hinterhältig. Aber dessen ungeachtet hätte Penélope die Kröte in dieser Situation schlucken müssen. Erst nach dem Meeting hätte sie ihren Boss zur Rede stellen sollen. In einem stillen Räumchen. Dann wäre unser Plan aufgegangen: Wir hätten in Ruhe die Lage beleuchten und aus gesicherter Position eine bessere Stelle finden können. Doch Penélope widerspricht ihrem Chef im Meeting, vor Publikum. Das lässt sich kein Chef bieten, schon gar nicht dieser.

Wie sich herausstellt, ist der Umgang mit Grenzen und Aggression von jeher Penélopes persönliche Schwachstelle. Sie kann sich - wie übrigens viele Frauen - schlecht abgrenzen. Es gelingt ihr nicht, Grenzen ruhig, klar und selbstbewusst zu ziehen. Wenn sie dann merkt, dass sie undeutlich war und zu spät dran ist, schlägt sie rücksichtslos nach allen Seiten um sich und schießt komplett übers Ziel hinaus. Penélope weiß um ihre Schwäche. Deshalb lässt sie es gar nicht erst zum Streit kommen. Zu diesem Zweck hat sie ihren Charme so weit optimiert, dass sie letztlich alle um den Finger wickelt und betört. Das erklärt Penélopes geheimnisvolle

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