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Manager-Karriere 1 - warum man im Führungsjob "mehr" braucht als bereichsspezifische Fachkompetenz. von Withauer, Klaus F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Manager-Karriere 1

Wer viel leistet, bekommt oft bald Führungsaufgaben übertragen und macht Karriere. Eine Manager-Karriere, das Weiterkommen auf dem Karrierepfad bis hin in Toppositionen wird erheblich bestimmt von der jeweils geeigneten und passenden Führungskompetenz. Nicht selten bekommt man eine Führungsposition angetragen, obgleich man selbst noch gar nicht damit gerechnet hat. Das Dilemma ist dann weitergehend ein Aufgabenfeld, das anders als bisher nicht mehr bereichsspezifisch fachlich ist, vielmehr neue Talente erfordert wie das Denken in Zusammenhängen und den Umgang mit Mehrdeutigkeit und Komplexität - und dies bis ins obere Management. Immer hat man es mit Menschen zu tun. Die geforderten Managerfähigkeiten lassen sich von Grund auf weder rezeptartig noch "on the job" quasi nebenbei lernen oder entwickeln. Zwischenmenschliches Verhalten ist nämlich großenteils unbewusst. Immerhin besser wahrzunehmen, welche Fakten Relevanz besitzen, auf die man folglich achtsam sein muss, das lehren und schärfen wissenschaftlich und praxistaugliche "Verstehensmodelle". Hinzu kommt die authentische Umsetzung und Anwendung in der Managementpraxis. Dieses Lern- und Übungsbuch - als Ratgeber und Trainings-leitfaden - eröffnet ein besseres Verstehen management- relevanter Phänomene fokussiert auf Menschen-führen. Es wendet sich an "Schlüssel"-Personen in Unternehmen, welche mit dem innerhalb ihres Berufslebens entwicklungsspezifischen Orientierungsmuster "Aufwärtsmobilität" beruflich eine Manager-Karriere erstreben. Es ist das Buch, das lebendiges Profi-Wissen bietet.

Dr. Klaus Withauer arbeitete berufspraktisch langjährig in projektorientierten Unternehmungen, davon zehn Jahre mit zunehmender Verantwortung im oberen Management, zuletzt als Vorsitzender der Geschäftsleitung. Weit über zwei Jahrzehnte wirkte er sodann in der praxisverbundenen Hochschullehre als Professor für unternehmerisches Management und personale Führung. Bis heute widmet er sich beratend in Workshops und als Trainer in Manager-Seminaren der Qualifizierung von Führungskräften in unterschiedlichen Karrierestufen und arbeitet als Führungs- und Karriere-Coach.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 01.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741269394
    Verlag: Books on Demand
    Serie: Manager-Karriere Bd.1
    Größe: 1772kBytes
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Manager-Karriere 1

Die Ausgangslage - Für wen ist dieses Buch nützlich und lesens-wert?

Manager-Karriere . . im Führungsjob "gut" sein :

warum man im Führungsjob "mehr" braucht als bereichsspezifische Fachkompetenz

Wer viel leistet, bekommt oft bald Führungsaufgaben übertragen und macht Karriere. Eine Manager-Karriere ist indes keine Frage von Glück oder Beziehungen, das Weiterkommen auf dem Karrierepfad bis hin in Toppositionen wird vielmehr bestimmt von der jeweils geeigneten und passenden Führungskompetenz. Führungskräfte stehen heute besonderen Ansprüchen gegenüber. Sie werden "schneller" als in früheren Zeiten mit dieser Position, Aufgabe und Verantwortung betraut. Dies bezieht sich erstens auf den Einstieg in die Führungsarbeit, wobei man vielfach nicht mehr ein bestimmtes Lebensalter oder spezifische Erfahrungen voraussetzt. Zweitens betrifft dies die eigene Entscheidungssituation zu dieser Aufgabe. Eine Führungsposition wird oftmals offeriert, obgleich man selbst noch gar nicht damit gerechnet hat, trotzdem nimmt man die damit einhergehende Anerkennung und das Zutrauen zur Kenntnis und stellt sich der Verantwortung - oft mit der Haltung, "das Unternehmen wird sich schon etwas dabei gedacht haben".

Das Dilemma ist indessen, dass so Führungskräfte in eine Managementposition kommen, obschon sie für die Führung nicht ausgebildet sind. Die vorhandene und bisher erforderliche Qualifikation resultiert eher aus Fach-Wissen und dem Können auf einem jeweiligen fachlichsachlichen Arbeitsfeld. Das Handlungsfeld eines Managers ist nicht mehr fachlich, es fordert das Denken in Strukturen und Zusammenhängen und den Umgang mit Unbestimmtheit und Komplexität. Management erfordert mithin andere Talente. Angesichts mehrdeutiger Ziele bietet Manager-Sein die Kompetenzerfahrung, unter solch anspruchsvollen Bedingungen sich als handlungsfähig zu erleben, den gegebenen und absehbaren Anforderungen gewachsen zu sein. Im Umgang mit Mitarbeitern tritt hinzu, dass Führungskräfte bestimmen, mit welcher Stimmung, Laune und Selbstwertgefühl Mitarbeiter ihre Arbeit tun und in ihrem Zuhause Stimmung, Laune und Selbstwertgefühl prägen. "Gute" Führung schafft einen Rahmen, eine Welt, der man angehören möchte und in der Mitarbeiter ihre Begabungen und Fähigkeiten entwickeln und wachsen lassen können.

Eine weitverbreitete Ansicht bezüglich spezifischer Kompetenzen, die notwendig sind, um einen Führungsjob "gut" zu machen und erfolgreiche Arbeit als Führungskraft zu leisten, ist, "gut" managen sei allein eine Frage der Persönlichkeit, die Kompetenzen seien mithin "von Natur aus" bereits vorhanden sind und deshalb nicht lernbar. Wesentlich sei der Wille zur Dominanz, Macht und Einfluss als notwendiges Streben, Einfluss auf die Umgebung zu nehmen. Weil solche quasi angeborenen Talente rar sind, wird ein "gut" ausgeübter Führungsjob mit Achtung, Ansehen, Status und Prestige als erstrebten Begleitumständen belohnt, hohe Managereinkommen gelten geradezu als symbolische Messgröße für Kompetenz und Leistungserfolg. Die andere anzutreffende Auffassung ist, Managerfähigkeiten könne und müsse man sich "on the job" erarbeiten und entwickeln "so quasi nebenbei" - ein Ding der Unmöglichkeit. Dies läuft darauf hinaus, dass jegliche Führungskompetenzentwicklung in das Belieben der einzelnen Mitarbeiter gelegt ist. Als Führungskraft ist man dann so auf sich alleine gestellt. Schließlich kursiert die Ansicht, eine Führungsausbildung bestehe ohnehin größtenteils aus Selbstverständlichkeiten, ja Binsenweisheiten und sei deshalb entbehrlich. Nachdenkliche, um sich besorgte Führungskräfte räumen immerhin ein, dass sie sich in ihrer Führerrolle eher "durchwursteln" statt führen.

Führungskräfte sollen vor allem für das stete Funktionieren der Unternehmung sorgen und zudem Wegbereiter der Unternehmungszukunft sein. Sie müssen ihren eigenen jeweiligen Beitrag für die Resultate der Unternehmung definieren, und weil si

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