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Wie man sich Freunde macht 100 höchst ungewöhnliche Strategien von Levi, Vladimir (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.03.2019
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
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Wie man sich Freunde macht

Das fröhlich-subversive Training für mehr Selbstbewusstsein. Der Umgang mit unseren Mitmenschen gestaltet sich mitunter kompliziert und wenig ersprießlich. Leiden wir dann noch unter Schüchternheit, Versagensangst oder Unsicherheit, scheitern wir rasch dabei, souverän und entspannt ein Gespräch zu beginnen. Das Selbstwertgefühl ist im Keller, schlimmstenfalls meiden wir solche Situationen in Zukunft. Damit es nicht so weit kommt, präsentiert Vladimir Levi - auch als russischer Dale Carnegie bekannt - seine schräg-wirksamen Methoden, um Menschen für sich einzunehmen oder selbstbewusst Smalltalk zu meistern. Dabei ist sein Praxisprogramm nicht nur anwenderfreundlich, sondern zugleich hinreißend komisch. Vladimir Levi, geb. 1938 in Moskau, arbeitete nach Beendigung seines Studiums als Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Wissenschaftlich engagierte er sich im Feld der Suizidologie (Selbstmordforschung und -prävention) und war an der Einrichtung des ersten Telefonseelsorge-Notrufs in der Sowjetunion beteiligt. Heute arbeitet er freiberuflich als Psychotherapeut. Seine zahlreichen Bücher zur Persönlichkeitsentwicklung oder zum Autogenen Training sind Klassiker und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 18.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641186517
    Verlag: Goldmann
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Wie man sich Freunde macht

2

Sag mir, wer dein Freund ist

Ein Schlüssel, der alle Türen öffnet

Um zu siegen, muss man sich verlieben
Ein Schlüssel, der alle Türen zur Verständigung öffnet
Die Kommunikation ist ein Buch: Der Anfang ist überall, das Ende nirgends.

D. S.

Nach dem Gastrecht hatte ich das erste Wort.

"GSP ist eine Schule der Kommunikation?"

D. S.: "Sieht so aus."

"Und Sie sind Oberlehrer?"

"Einfach Lehrer."

"Sie arbeiten mit Menschen, Sie lösen zwischenmenschliche Gleichungen? Können Sie sagen, welche Gegenstände in Ihrer Schule unterrichtet werden? Nach welchem Programm, von wem autorisiert? Anders gefragt, worin besteht das Problem der Kommunikation? Was ist das? Eine Definition, bitte sehr."

Wie es aussieht, war ich ihm zu nahe getreten: In Kstonovs Augen blitzte ein Chirurgenmesser. Er schwieg. Dann fasste er an den Schachtisch.

"Darf ich eine Gegenfrage stellen?"

"Bitte."

"Jetzt im Augenblick - ist das Kommunikation? Kommunizieren wir beide oder nicht, was meinen Sie?"

"Ich bin nicht sicher. Das hängt von der Definition ab. Hm."

"Genau. Es gibt präzise Wörter, die ihren Platz kennen, die eindeutig sind wie Streichholz, und es gibt dehnbare ..."

"Zum Beispiel 'Scharlatanerie' ..."

"Unterbrechen Sie mich nicht. Also, die Kommunikation gehört zu den Breitbandbegriffen wie 'Freiheit' oder 'Liebe' u. Ä., die alles offenlassen - das versteht sogar mein Kater (aus einer Ecke drang ein fragendes Miauen). Ein Wortsack, in dem man eine Radiosendung verpacken kann wie auch die ganze Erziehung, eine Schachpartie, einen Vortrag, ein Bett, Dressur, Theater, Kinderlallen, ein Tischgespräch, ein Buch, einen zufälligen Blick, einen anonymen Brief, die Musik, Diplomatie, eine Beschimpfungsorgie ..."

D. S. sprang wie eine Heuschrecke zu seiner Arbeitswand - einer der Zimmerwände, auf der sich - abgesehen von zwei selbst gebauten Regalen, einer mittelantiken Uhr und einer Stehleiter mit abgetretenen Stufen - nichts befand, außer dass direkt auf ihrer Tapete kunterbunte Zettel und Papiere mit Pflasterstreifen festgeklebt waren.

Die Wand war auf diese Weise in einen breiten, gut überschaubaren Schreibtisch verwandelt, einige Papiere lugten sogar bis unter die Decke und auf den Boden - keine schlechte Methode, die Dinge zu sortieren, für einen Menschen, der vom Alltag überlastet ist - aber selbst würde ich es nicht so machen.

Ich nahm ein Blatt herunter.

"Schauen Sie ... Im Übrigen, bleiben Sie stehen", sagte er mit einer Reaktion, die an Unhöflichkeit grenzte, und riss mir das Blatt aus der Hand, sodass ich nur Bruchstücke ...

... Sie...die... Kun... Kommu... talen... Kommu... Geschen... tion - dass das...

"Erst antworten Sie selbst. Seien Sie so gut: Was ist die Kunst der Kommunikation, die Meisterschaft derselben?"

"Wir haben ja noch gar nicht ..."

"Egal, antworten Sie aus dem Stand, was Ihnen einfällt. Mit einem Satz."

"M-mh ... nun, nehmen wir an, die Fähigkeit, Distanz zu wahren ..."

"Selbstbewertung instabil, sehr aufgeregt ..."

"Was, reden Sie von mir?"

"Nein, nur so, ganz allgemein." (Er zog hinterhältig die Augenbrauen hoch.)

"Und wie hätten Sie geantwortet?"

"Schauen Sie und wählen Sie aus. Auch mehrere auf einmal."

Wie würden Sie die Kunst der Kommunikation beschreiben? Das Talent der Kommunikation, das Geschenk der Kommunikation, die Meisterschaft der Kommunikation - was ist das für Sie?

Antworten von 23 Teilnehmern des GSP-Klubs:

Selbstsicherheit. Das erforderliche Selbstbefinden in jeder Lage, mit jedem Menschen.
Die Fähigkeit, zuzuhören und hinzuschauen, ein ununterbrochenes fei

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