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Words don t come easy Wie Sie von angelsächsischer Konversationskunst profitieren von Märtin, Doris (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.08.2011
  • Verlag: Campus Verlag
eBook (ePUB)
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Words don t come easy

Sie haben ihre Vorträge und Präsentationen souverän im Griff. Sie führen gewandte informelle Gespräche. Der Austausch von Höflichkeiten und Komplimenten fällt ihnen leicht.
Die Rede ist von den Angelsachsen. Warum aber kommen Amerikaner immer ins Gespräch und sind Briten niemals langweilig?
Doris Märtin nimmt uns mit auf eine Reise in die Welt britischer Gentlemen und amerikanischer Meister der Rhetorik. In diesem kurzweiligen Ratgeber entschlüsselt sie die subtilen Erfolgsfaktoren der angelsächsischen Redekunst und zeigt, wie wir auch diesseits von Kanal und Atlantik davon profitieren. Ob im Smalltalk oder Konfliktmanagement, im gepflegten Understatement oder mitreißenden Enthusiasmus - eines steht fest: Wir werden nie wieder sprachlos sein!

Doris Märtin, promovierte Anglistin, arbeitet als freie Autorin, Texterin und Kommunikationsberaterin. Sie hat zahlreiche Bücher über Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung veröffentlicht. Darunter "Erfolgreich texten" (1998), "Gut ist besser als perfekt" (2008); bei Campus: "Smart Talk" (2006), "Love Talk" (2007) und "Mich wirft so schnell nichts um" (2010).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 08.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783593411842
    Verlag: Campus Verlag
    Größe: 4340kBytes
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Words don t come easy

Do not ask what your country can do for you, ask what you can do for your country - Wie man Ideen zündet und Herzen gewinnt (S. 143-144)

Eigentlich müsste das Finanzamt die Serie Mad Men als steuerlich absetzbare Weiterbildungsausgabe anerkennen. Denn die Kultserie um die New Yorker Werbeagentur Sterling-Cooper bietet mehr als fabelhafte Unterhaltung. Sie empfiehlt sich als Pflichtprogramm für jeden, der wissen will, wie man Inhalte und Ideen mit angelsächsischer Eloquenz verkauft: Fast jede Mad-Men-Folge wird von einer Kundenpräsentation gekrönt. Sehenswert sind sie alle. Doch die in Folge 13 raubt den Atem. Geben Sie "Mad Men Carousel" auf YouTube ein und verfolgen Sie, wie Kreativdirektor Don Draper seiner Agentur das Werbebudget für den ersten KodakDiaprojektor mit Rundmagazin sichert.

"Wir haben hier die seltene Chance, die Kunden auf einer Ebene jenseits der Funktionalität anzusprechen." Der Kreativdirektor kommt direkt zur Sache. Zwar wollen die Kodak-Ingenieure vor allem die fortschrittliche Technik ihres Produkts kommuniziert wissen. Doch Draper hat eine wirksamere Art von Kampagne im Auge. Um seine Idee einzuführen, bringt er einen früheren Texter- Kollegen ins Spiel, einen Griechen namens Teddy, einen alten Hasen im Geschäft.

Von ihm lernte Draper Nostalgie als Verkaufsargument kennen: "Teddy sagte mir, dass Nostalgie im Griechischen wörtlich der Schmerz einer alten Wunde bedeutet, ein Sehnen Ihres Herzens, das viel mächtiger ist als die Erinnerung allein", sagt er und zeigt dazu verblichene Dias aus seinem Leben.

"Dieses Gerät ist kein Raumschiff." Klick. Ein verliebtes Paar. "Es ist eine Zeitmaschine." Klick. "Es bringt uns zu den Orten unserer Sehnsucht zurück." Klick. Ein kleines Mädchen auf den Schultern seines Vaters. "Es heißt nicht Das Rad. Es heißt ... Die Zeitmaschine." Klick. "Es lässt uns reisen, wie ein Kind reist." Klick. "Weiter und immer weiter und wieder nach Hause zurück." Klick. Ein Neugeborenes. "Zurück an einen Ort, wo wir uns geliebt und geborgen wissen." Klick. Eine Braut, die über die Schwelle getragen wird. Klick. Der neue Projektor mit dem Namen "The Carousel ". Klick. Eine glückliche Familie. Licht an. Überwältigtes Schweigen, ergriffene Gesichter. Draper und seine Leute haben den Auftrag.

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