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Auf die innere Stimme hören Wie Sie Sinn, Glück und Erfüllung finden von Eckstein, Holger (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.07.2015
  • Verlag: Kösel
eBook (ePUB)
13,99 €
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Auf die innere Stimme hören

Menschen, die im Einklang mit sich selbst sind, sind oft in engem Kontakt mit ihrer inneren Stimme. Sind wir jedoch unzufrieden mit unserem Leben, haben wir diesen Kontakt verloren. Der Sinn-Experte und Persönlichkeits-Coach Holger Eckstein zeigt, wie wir wieder lernen, auf die innere Stimme zu hören und damit neuen Lebenssinn zu finden. In sechs klar definierten Schritten führt er durch den Prozess der Sinn- und Selbstverwirklichung. Erst geht es darum, die eigene innere Stimme zu finden, ihr vertrauen zu lernen und ihr zu folgen. Danach gilt es, die Veränderungen nach außen zu tragen, indem wir die persönliche Lebensaufgabe erkennen, uns für sie entscheiden und sie erfüllen. Ein praktischer Ratgeber, der hilft, seine wahren Potenziale mit tiefster Zufriedenheit zu leben und zu entfalten. Holger Eckstein, geb. 1965, war erfolgreich als Unternehmensberater, Medienmanager und Personalberater in großen Firmen - fand dadurch aber keine Erfüllung. Nach einer tiefen Sinnkrise, außergewöhnlichen spirituellen Erfahrungen und mehreren Coaching- und Therapie-Ausbildungen entdeckte er seine wahre Bestimmung: Er hilft seither Menschen, ihr wahres Selbst zu finden und ihre Lebensaufgabe erfolgreich zu erfüllen. Der in Hofheim am Taunus lebende Berater, Coach, Trainer, Redner und Internetunternehmer bietet Online-Videokurse an, gibt Live-Seminare und coacht Führungskräfte und Privatklienten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 27.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641152918
    Verlag: Kösel
    Größe: 514 kBytes
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Auf die innere Stimme hören

1

Mut -
Finde die innere Stimme

Heiner K. hat Erfolg. Er leitet eine Abteilung in einem Großunternehmen und wohnt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in einem weitläufigen Einfamilienhaus.

Es ist Freitag, 7:54 Uhr. Heiner K. muss zur Arbeit. Gleich hat er ein Meeting mit seinem Chef. Vorher aber bringt er noch die Kinder zur Schule. Gemeinsam steigen sie in seinen nagelneuen SUV mit Allradantrieb. Die Sicht ist schlecht auf der Straße, das Radio spielt Popmusik, der Verkehr ist hektisch. Ein Motorradfahrer, der sich vor einer roten Ampel zwischen zwei Spuren nach vorne drängelt, kommt dem Metallic-Lack von Heiners neuem Auto bedenklich nah. Was der sich erlaubt! Heiner wird wach. Dass der Typ in Ledermontur ihn fast gestreift hätte, ärgert ihn, ja, er ist richtig angefressen von dieser kleinen Szene. Warum regt ihn das so auf? Er weiß es (noch) nicht.

Dieses Jahr hat es mit der Beförderung nicht geklappt ... Nein, bitte weg mit dem Gedanken, jetzt sind die Kinder dran, jetzt muss ich hier präsent sein ...

Heiner setzt sie vor der Schule ab und fährt weiter. Er macht das Radio lauter. Immer wenn er allein Auto fährt, entspannt er sich. Dann kann er machen, was er will, kann tief atmen, ganz er selbst sein. Er drückt ein bisschen mehr als nötig aufs Gas, spürt den starken Motor, der ihn beim Beschleunigen leicht in den Sitz drückt. Das ist sein Auto!

Heiner checkt sein Smartphone auf neue SMS . Lust macht die Arbeit schon. Er weiß, er darf beim Autofahren keine SMS lesen. Er erlaubt es sich aber trotzdem, genießt die eigene Freiheit. Da überrascht ihn ein anstrengender Gedanke:

Was habe ich in diesem Jahr eigentlich erreicht?

Ok, das Auto. Und die nächsten Raten vom Haus sind abbezahlt.

Was noch ...?

Die Kinder machen sich doch gut.

Was noch ...?

Mit Elena ist es jetzt auch wieder entspannter. Gut, dass die Putzfrau jetzt öfter kommt ...

Es ist alles gut. Aber ... was noch?

Soll das alles gewesen sein?

Da ist sie wieder, diese Frage, die ihn quält! Sie begleitet ihn seit einiger Zeit wie eine Hornisse, die nicht ablässt von ihrem Opfer. Doch die Frage ist zu unangenehm für ihn ... Er schiebt sie weg und konzentriert sich wieder auf den Straßenverkehr und das Hier und Jetzt. Im Radio werden gerade die Börsendaten durchgegeben.

Ob das wohl crasht? Heiner hofft, dass es nicht passiert. Er hat Angst, dass er sich und seine Familie durch diesen Mist nicht heil durchbringen würde. Es ist eine tiefe Existenzangst, die ihn quält.

Doch auch diesen störenden Gedanken schiebt er weg! Er will schönere Gedanken in seinem Kopf entstehen lassen, denkt an den Sommerurlaub, an die Kinder. Sie bedeuten ihm so viel, die beiden ... Er genießt diesen Moment der Liebe, des Glücks und der Sorglosigkeit. Doch da schießt schon der nächste Gedanke quer:

Bin ich eigentlich glücklich? Ich weiß es nicht. Irgendwie ist alles überschattet ... Heiner fühlt sich nicht frei. Nicht sicher. Es ist, als ob er im Leben permanent bedroht wäre. Es kommt etwas Neues in ihm auf, eine innere Stimme, die ihn fragt:

War das jetzt alles?

Heiner hat die Stimme in seinem Kopf ganz deutlich gehört. Natürlich, das war er selbst. Er ist ja nicht verrückt. Aber diese Stimme war trotzdem neu. Davon wird er niemandem erzählen können, denkt Heiner. Schließlich geht außer ihm ja keinen etwas an, was in seinem Kopf vor sich geht. Und er selbst will es auch nicht hören, er schiebt es weg.

Heiner denkt wieder an etwas anderes, während er das Auto auf seinen neuen Parkplatz lenkt: ein Führungskräfte-Parkplatz, immerhin. Bis hierher hat er es geschafft! Stolz richtet er sich auf in seinem Auto, stellt die Zündung ab, atmet durch ... Für

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