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Byron Katies The Work Der einfache Weg zum befreiten Leben von Boerner, Moritz (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.09.2014
  • Verlag: Moritz Boerner Verlag
eBook (ePUB)
7,99 €
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Byron Katies The Work

Die Amerikanerin Byron Katie hat eine Methode entwickelt, mit der jeder Mensch die Urteile, die er über seine Außenwelt fällt, als Mittel zur Selbsterkenntnis einsetzen kann: The Work, ein ebenso einfaches wie wirkungsvolles System zur Erlangung innerer und äußerer Freiheit. Moritz Boerner zeigt in seinem Buch anhand zahlreicher Fallbeispiele, wie The Work auf verblüffende Weise zu Verhaltensänderungen führt und uns hilft, unser volles Potential zu entfalten. Einzige Voraussetzungen sind Wille, Mut und die Fähigkeit, der Wahrheit ins Auge zu schauen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 307
    Erscheinungsdatum: 25.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783942498074
    Verlag: Moritz Boerner Verlag
    Größe: 423 kBytes
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Byron Katies The Work

Der Drängler auf der Autobahn

Ich fahre auf der Autobahn, dicht hinter mir ein Drängler, der die Lichthupe eifrig bedient. Meine Reaktion? Ärger, Herzklopfen, Bauchschmerzen, Gedanken wie: "Dieser Idiot! Der Mann sollte das nicht tun! Niemand sollte mich derartig nötigen und bedrängen!"

1. Frage: Ist es wahr, dass er das nicht tun sollte?

Es ist nicht wahr, denn Menschen tun so etwas, immer wieder. Egal, was ich darüber denke, sie ändern sich nicht. Ich sehe den Widerspruch zwischen dem, was ist, und dem, was ich denke, wie es sein sollte.

2. Frage: Kann ich wirklich wissen, dass es wahr ist, dass er das nicht tun sollte?

Antwort: Nein, das kann ich nicht hundertprozentig wissen. Vielleicht will er mich auf etwas aufmerksam machen? Vielleicht hat er eine schwangere Frau im Auto? Vielleicht ist er nur einfach krank?

3. Frage: Wie reagiere ich, wenn ich denke, dass er das nicht tun sollte?

Antwort: Ich spüre Herzklopfen, Unruhe, ein unangenehmes Gefühl in der Magengrube. Ich spüre Hass. Ich konzentriere mich nicht mehr auf mein eigenes Fahrverhalten, ich sehe die schöne Landschaft nicht mehr. Ich genieße die Fahrt nicht mehr. Ich würde den Mann am liebsten auffahren lassen, indem ich plötzlich bremse. Ein vielleicht selbstmörderischer Gedanke.

Gäbe es einen Grund, diesen Gedanken festzuhalten? Nein. Gäbe es Gründe, ihn loszulassen? Jede Menge.

4. Frage: Wer wäre ich, wenn ich den Glaubenssatz "Niemand sollte mich derartig bedrängen!" fallenlassen würde? Wie ginge es mir dann?

Antwort: Ich wäre gelassen, ruhig, ich würde nach rechts fahren und den Mann vorbeilassen, ich würde mich körperlich wohler fühlen, ich könnte meine Fahrt wieder genießen.

Während ich die kleine Übung absolviere, spüre ich schon deren Wirkung. Indem ich mir das Letztere vorstelle, entspanne ich mich, es kommt mir vor, als ob mein Körper dankbar die Gelegenheit ergreift, diese Vorstellung zu verwirklichen; ich schwenke nach rechts, ich atme tief ein und aus, lehne mich zurück, lächle.

Während der Mann vorbeizieht und mir den Vogel zeigt, normalisiert sich mein Herzschlag und wahrscheinlich auch mein Blutdruck. Ich denke: "Der nette unwissende Mensch - er ist so, wie ich einmal war." Denn auch ich habe schon getan, was er getan hat. Manchmal in Wirklichkeit, manchmal in Gedanken.

Die Umkehrung:

"Ich sollte niemanden bedrängen!"

Das ist meine Philosophie, so sollte ich leben. Der Mann hat mich daran erinnert. Ich danke ihm.

Diese kleine Übung habe ich schon Tausende von Malen gemacht: Wann immer mich etwas im Außen stört, tue ich sie wieder. Mit manchen Dingen in meinem Leben habe ich seitdem keine Probleme mehr, andere tauchen für einige Zeit immer mal wieder auf. Ich freue mich auf die Probleme in meinem Leben, an ihnen kann ich wachsen.

Oft denke ich, dass andere sich ändern müssten oder sollten - sie tun es nicht. Ich mache die Übung, ich ändere mich. Dankbarkeit.

Manchmal denke ich aber auch: "Ich sollte mich ändern - ich sollte liebevoller sein, mit mir und meiner Umwelt." Aber auch damit kann ich The Work machen:

1. Frage: Ist es wahr? Sollte ich liebevoller sein?

Ich bin es nicht, es ist nicht wahr, also sollte ich es nicht. Ich akzeptiere das, was ist, als richtig und gut.

Wieder sehe ich, wie sich meine Gedanken zwischen das Sosein und mich geschoben haben. Die Realität ist, wie sie ist, und anstatt sie zu akzeptieren, bete ich gelernte Glaubenssätze herunter.

2. Frage: Kann ich wirklich wissen, dass es wahr ist, dass ich liebevoller sein sollte?

Nein, das kann ich nicht wissen. Es mag einen verborgenen Sinn haben, wie ich mich mir selbst oder anderen gegenüber verhalte.

3. Frage: Wie reagiere ich, wenn ich denke: Ich sollte liebevoll

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