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Chakrale Evolution Mit selbstbestimmtem Fokus zu einem sinnvolleren Leben von Saathoff, Ralph (eBook)

  • Verlag: Kamphausen
eBook (ePUB)
11,99 €
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Chakrale Evolution

Die Erfüllung unserer Wünsche wird als einen, in die Evolution des Universums eingebetteten, Prozess beschrieben. Das dazu verwendete Modell stellt jede Evolution als einen kontinuierlichen Prozess dar, in dem Energie mit Information verknüpft wird, um bedeutsame Existenzen zu schaffen, zu stabilisieren und miteinander zu verbinden. Dieses abstrakte Prinzip wird unter anderem am Beispiel der menschlichen Entwicklung dargestellt. Auf dieser Ebene wird Energie mit Emotion gleichgesetzt und jede Erfahrung als einzelnes Glied einer alles umfassenden Evolution gesehen. Insbesondere unsere Wünsche werden als ein bewusstes Zeichen für unser andauerndes Streben nach einem bedeutsamen und verbundenen Dasein beschrieben. Wünsche lassen uns im Voraus gewahr werden, welche Erfahrungen wir noch machen müssen, um dieses Potenzial zu entfalten. Dass dies nicht die einzig passende Beschreibung des Wunsch-Begriffes ist, zeigt die intensive Auseinandersetzung mit dieser Thematik. Dabei werden insbesondere solche Fragen beleuchtet, die bei einer skeptischeren Betrachtung von eher esoterischen Wunsch-Ratgebern auftauchen. Der große Wert dieses Buches liegt also in einer plausiblen Erklärung, was ein Wunsch alles sein kann und welche evolutionäre Leistung hinter seiner Erfüllung liegt.Weiter wird die Frage beantwortet, warum unsere Wünsche eben nicht immer in Erfüllung gehen. Die Einbettung des Wünschens in das größere Bild der menschlichen Evolution führt zu nachvollziehbaren Erklärungen über die Ursachen ausbleibenden Erfolges. Damit gibt das Buch brauchbare Ansätze, um auch mit solchen Situationen konstruktiv umzugehen, in denen das Wünschen auf den ersten Blick keine Hilfe zu sein scheint.Schließlich bildet 'Chakrale Evolution' eine Brücke zwischen den Welten der modernen Spiritualität und der Ingenieurwissenschaften. Dies gelingt durch die Anbindung des Inhaltes an eine wissenschaftlich fundierte Realität bei gleichzeitiger Integration von spirituellen Ansichten. Die logische Beschreibung macht es gerade rational denkenden Menschen einfacher sich in die behandelte Thematik einzufinden. Ralph Saathoff ist seit mehr als 10 Jahren entwickelnder Ingenieur im Bereich der Fahrzeugelektronik. In dieser Rolle konnte er hautnah miterleben, wie Evolution funktioniert, wenn sie durch den Menschen selbst vollbracht wird. Neben dieser technisch schöpferischen Tätigkeit beschäftigte sich der Autor viele Jahre lang mit unbewussten Mustern menschlichen Verhaltens, und fand auf diesem Wege Anschluss an die Vorstellungen der östlichen Spiritualität. Diese drei Informationsebenen vereinte er, um seinem Ingenieursverstand begreiflich zu machen, warum viele seiner Wünsche immer wieder wahr geworden sind. Heute wirkt Ralph Saathoff in einem Feld, das sich um die Ideen der evolutionären Spiritualität und der integralen Bewusstseinsentwicklung gebildet hat. Siehe auch: www.chakrale-evolution.de www.xing.com/profile/Ralph_Saathoff www.facebook.com/ralph.saathoff.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 240
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955291310
    Verlag: Kamphausen
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Chakrale Evolution

EXISTENZ UND STABILITÄT IN DER EVOLUTION

Wenn man sich einmal die beschriebene Geschichte der Evolutionstheorien ansieht, dann kann man erkennen, dass sich die Ansichten über die maßgeblichen Antriebe und Abhängigkeiten verändert haben. So wurde der evolutionäre Erfolg einer Art zu Zeiten Darwins daran festgemacht, wie gut diese Art an ihre jeweiligen Lebensbedingungen angepasst ist. Dabei standen hauptsächlich solche Eigenschaften im Fokus, durch welche ein Lebewesen einen Vorteil beim Zugriff auf die begrenzt verfügbaren Nahrungsressourcen, bei der Fortpflanzung und beim direkten Kampf gegen andere Lebewesen hatte. Später wurden auch solche Eigenschaften als evolutionärer Vorteil erkannt, mit denen ein Individuum besonders effizient und effektiv war. Die Wissenschaft erkannte, dass nicht die am besten angepassten, sondern die ausreichend angepassten Arten in der Evolution überleben.

Richard Dawkins verbreitete dann mit seiner Theorie des egoistischen Gens seine Ansicht, dass die Vorteile in den oben aufgeführten Eigenschaften in der Hauptsache darin begründet sind, dass sie die Fortpflanzung eines Lebewesens und damit die Verbreitung von dessen individueller Gene begünstigen. Er verlagerte den evolutionären Konkurrenzkampf zwischen den verschiedenen Arten über die Ebene der Individuen hinweg auf die Ebene der Gene. Daher wurde die Entwicklung eines Lebewesens danach beurteilt, inwieweit sie das Überleben und die Verbreitung von dessen Genen unterstützt und sichert. Dies gilt sowohl bei Entwicklungen, welche durch genetische Mutationen oder Rekombinationen zwischen zwei Generationen stattfinden, als auch für solche Entwicklungen, welche zur Lebenszeit eines Individuums stattfinden. Später zeigte sich, dass auch Kooperation und Symbiose zwischen Mitgliedern einer Art, und sogar zwischen Mitgliedern verschiedener Arten, sehr stark dazu beiträgt, ob sich eine Spezies, ein Individuum oder ein Gen auf diesem Planeten halten kann.

Ich möchte nun in diesem Buch eine weitere Sichtweise bezüglich der Evolution des Lebens auf diesem Planteten anbieten und erläutern, welche Beobachtungen mich zur Aufstellung dieser Theorie geführt haben. Nach dieser alternativen Vorstellung streben sämtliche Existenzen nach Unvergänglichkeit und Unveränderlichkeit, also nach höherer Stabilität. Dementsprechend nenne ich sie die Stabilitätstheorie der Evolution. Diese Annahme gilt gleichermaßen für Gene, Lebewesen, Gruppierungen und Arten und entspricht vom Prinzip her der von Werner Leinfellner postulierten Ausrichtung der Evolution auf einer Art Überlebenslandkarte.
D IE S TABILITÄTSTHEORIE DER E VOLUTION

Darwin hat zur Entwicklung seiner berühmten Evolutionstheorie die Beobachtung verwendet, dass alle Arten mehr Nachkommen erzeugen, als zum Überleben ihrer Spezies notwendig sind, und mehr als sich anschließend fortpflanzen. Gleichzeitig ist eine Population (alle Individuen einer Art, die zur selben Zeit leben) normalerweise über längere Zeiträume weitgehend stabil, weil die Überproduktion aufgrund der begrenzten Ressourcen (Mittel, die zum Leben benötigt werden) eine hohe Sterblichkeitsrate verursacht. Dabei überleben die am besten angepassten Individuen mit höherer Wahrscheinlichkeit so lange, dass sie Nachkommen zeugen können.

So wie sich diese darwinistischen Vorstellungen über die Evolution des Lebens bis heute in den Köpfen der meisten Menschen wiederfinden lassen, so ist die Ansicht stark verbreitet, dass der evolutionäre Erfolg von der Fortpflanzungsrate abhängt. Selbst nach modernen wissenschaftlichen Beiträgen entscheidet hauptsächlich der lebenslange Reproduktionserfolg eines Individuums über das Überleben seiner Spezies. Damit wird die Entwicklung eines Lebewesens oder einer Spezies allein danach beurteilt, welchen Einfluss diese Veränderung auf dessen Fruchtbarkeit hat. Auch wenn der Grad der Angepasstheit an die Umwelt, welche die Fruchtbark

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