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Das kleine Buch vom Seelenfrieden von Frank, Ingrid (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.12.2010
  • Verlag: Schlütersche
eBook (PDF)
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Das kleine Buch vom Seelenfrieden

Seelenfrieden - allein der Klang dieses Wortes weckt die Sehnsucht, bei sich selbst anzukommen und sich jenseits aller Anforderungen anzunehmen. Wer den Seeelenfrieden finden will, der muss sich in einer Lebenskunst üben, die aller Hektik eine Absage erteilt. es geht darum, die eigenen Quellen der Kraft aufzuspüren, sich selber wohl zu tun, den Alltag gelassener zu genießen und das eigene Leben in einen größeren Rahmen zu stellen. Die spirituellen Texte dieses Buches, die Erfahrungen älterer und jüngerer Gottsucher, begleiten Sie auf diesem Weg. Impulse und Übungen am Ende jedes Kapitels helfen Ihnen, den eigenen Rhythmus zu finden. Mit Das kleine Buch vom Seelenfrieden kann manches einfacher und vieles anders werden. Sie müssen dazu nicht mehr tun, als sich ruhig hinsetzen und einfach lesen.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 152
    Erscheinungsdatum: 07.12.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783842682115
    Verlag: Schlütersche
    Größe: 3193 kBytes
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Das kleine Buch vom Seelenfrieden

WAS MIR GUT TUT – WAS MIR SCHADET (S. 73-74)

Ich tue nicht das, was ich will, sondern das, was ich hasse ... das Wollen ist in mir vorhanden, aber ich vermag das Gute nicht zu verwirklichen (Röm 7, 18ff)

Wir wählen nicht immer bewusst das Leben. Es ist auch völlig richtig und normal zu leben, ohne größere gedankliche Anstrengungen damit zu verbinden. Normal ist aber auch, dass es Lebenskrisen gibt und tiefe Erschütterungen. Wenn das Leben eng geworden ist, wenn wir das Gefühl haben, in einer Sackgasse zu stecken, dann gewinnt der Satz: "Wähle das Leben!", an Schärfe. Was es da zu wählen gibt, ist plötzlich nicht mehr einfach zu verstehen. Es ist schwierig, zwischen dem, was uns gut tut und dem, was uns schadet, zu unterscheiden. Genau hier setzt das Wählen an.

Viele der "großen Heiligen" haben in ihrem Leben eine tief greifende Lebenswende erfahren, bevor sie so gelebt haben, dass man ihnen später das Prädikat "heilig" verehrt hat. "Der liebe Gott schreibt auf krummen Wegen gerade"", heißt es im Volksmund und dieser Spruch trifft auf viele Heilige zu. Das gilt auch für Ignatius von Loyola. 1491 auf Schloss Loyola im Baskenland geboren, rückt er zunächst durch seinen Hang zum Glücksspiel, Frauengeschichten und Raufhändel recht unrühmlich ins Licht der Öffentlichkeit. Als er während der Belagerung durch die Franzosen von einer Kanonenkugel am Bein verletzt wird und monatelang auf dem Krankenlager liegt, ändert er sein Leben grundlegend.

Ignatius liest in dieser Zeit viel und lernt bei sich selbst zwischen Gedanken und Vorstellungen, die ihn glücklich stimmen, und solchen, die Unruhe in ihm auslösen, zu unterscheiden. Diese Unterscheidung ist die Grundlage für sein späteres spirituelles Meisterwerk, die ignatianischen Exerzitien. Ihr Kern ist die "Lehre von der Unterscheidung der Geister", deren Inhalt, verkürzt, besagt, dass es Dinge gibt, die uns gut tun und Dinge, die uns schaden und dass es möglich ist, das eine vom anderen zu unterscheiden."

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