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Die 16 Lebensmotive in der Praxis Training, Coaching und Beratung nach Steven Reiss Training, Coaching und Beratung nach Steven Reiss

  • Erscheinungsdatum: 18.11.2011
  • Verlag: Gabal Verlag
eBook (PDF)
25,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Die 16 Lebensmotive in der Praxis

Die 16 Lebensmotive haben in den letzten Jahren Einzug in Training, Coaching und Beratung gehalten und sind heute aus der Personalentwicklung nicht mehr wegzudenken. Was die von Prof. Steven Reiss entwickelten 16 Lebensmotive sind, wie sie wirken und angewendet werden können, darüber können am besten jene berichten, die das Reiss-Profil in ihrer täglichen Arbeit einsetzen. Erfahrene Reiss Profile Master veranschaulichen in diesem Band die verschiedenen Anwendungsbereiche der Lebensmotivanalyse. Gehen Sie mit auf eine Reise in die Praxis der Lebensmotivanalyse und erfahren Sie, was Sie wirklich antreibt und wie Sie die individuellen Motivatoren im beruflichen und privaten Alltag nutzen können! Markus Brand ist Diplom-Psychologe, renommierter Managementtrainer, Coach und vielfacher Autor mit Schwerpunkten auf der Persönlichkeits-, Führungskräfte und Teamentwicklung. Seit 2006 leitet er das Institut für Persönlichkeit in Köln, das als modernes Trainings- und Coachinginstitut diagnostikbasierte Persönlichkeitsentwicklung anbietet. Er unterstützt das Wachstum seiner Kunden mit dem Einsatz mehrerer diagnostischer Analysen auf Motiv-, Werte-, Verhaltensstil- und Wirkungsebene. Frauke Ion, seit 1988 Consultant, Trainer, Autor und Business-Coach. Führungserfahrung in internationalen Konzernen, u.a. als Personalleiterin und Geschäftsführerin. Trainerausbildungen in den USA und in Deutschland. Zertifiziert für diverse Kommunikations- und Management-Programme z.B. Insights, DISG und FranklinCovey. Reiss Profile Master. Seit 2005 eigene Beratungs- und Trainingsfirma ion international, Mitinhaberin des Instituts für Lebensmotive. Frauke Ion arbeitet in Deutsch und Englisch, entwickelt Personalentwicklungs- und Trainingskonzepte und moderiert Führungskräfte-Veranstaltungen.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 18.11.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862005505
    Verlag: Gabal Verlag
    Serie: Dein Erfolg .239
    Größe: 15528 kBytes
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Die 16 Lebensmotive in der Praxis

_ RALF TEICHGRÄBER
Teamentwicklung mit dem Reiss Profile

Der nachfolgende Beitrag bietet praxis- und umsetzungsrelevante Hinweise für die Konzeption, Gestaltung und Durchführung von Teamentwicklungsprozessen. Nach der Einführung geht es um die Frage, zu welchen Anlässen sich das Reiss Profile als Basis für eine Teamentwicklung eignet (Kapitel 2). Anschließend werden begleitende Methoden zum Einsatz des Reiss Profiles in Teamentwicklungsworkshops vorgestellt und den jeweiligen Workshop-Zielen zugeordnet (Kapitel 3). Welche Konsequenzen die Ergebnisse des Teamprofils für die Workshop-Gestaltung und -Moderation haben (welche Inhalte, welche Lernformen, welches generelle Setting), wird in Kapitel 4 anhand eines konkreten Beispiels erörtert.
1. Einführung

Die Idee dahinter

Das Reiss Profile bietet die Möglichkeit, die individuelle Bedürfnisstruktur von Teammitgliedern abzugleichen und daraus Optimierungen im Team abzuleiten. Dies betrifft die generelle Zusammenarbeit in Teams, aber auch spezielle Anlässe wie "Neue Teammitglieder", "Veränderung der Aufgabenstellungen in Teams", "Konflikte" etc. Durch den Austausch über individuelle Bedürfnisse wächst das Verständnis für ungewöhnlich scheinende Absichten, Kommunikationsimpulse und Verhaltensweisen des Einzelnen. Zusätzlich ermöglicht das Reiss Profile dem Trainer 1 , den Workshop motivorientiert auf die Bedürfnisse der Teilnehmer auszurichten und damit gleichzeitig das Verstehen der Motive in der Praxis sichtbar zu machen.

Ich habe mich ausdrücklich dafür entschieden, bei der geläufigen Begrifflichkeit der "Teamentwicklung" zu bleiben, auch wenn heute im Zuge der zunehmenden Verallgemeinerung und der Übertragung von trendigen Begriffen aus dem Bereich der Personalentwicklung z. B. das Wort "Teamcoaching" (Alf-Jähnig et al. 2010) ähnlich verwendet wird.

Ein persönliches Wort vorweg: Auch ich als Autor bin von Motiven geprägt . In meinem Beitrag kommen besonders mein hohes Ordnungsmotiv und meine ausgeprägte Ziel- und Zweckorientierung (Business-Version) zum Tragen. Auch mein eher praktisch (also niedrig) ausgerichtetes Neugiermotiv hat beim Schreiben eine Rolle gespielt mit der Idee, Ihnen viele praxisrelevante, aber nicht allzu theoretische Informationen über den Einsatz des Reiss Profiles in Teamentwicklungen zu geben.

Teamentwicklung gestern und heute

Ein neues Team zusammenstellen? Die Strategien und Ziele für Ihr Team entscheidend verändern? Ein virtuelles Team zu echter Teamarbeit bringen? Klar, eine Teamentwicklungsmaßnahme muss her. Doch wie gestalten? Indoor und / oder Outdoor? Mit Diagnose-Tools? Mit Vorbesprechungen? Mit Erwartungsabfragen? Oder ...?

Die Zeit, in der die Qualität der Teamentwicklung an der Höhe der abendlichen Getränkerechnung abzulesen war, ist endgültig vorbei. Denn das Reiss Profile zeigt: Nicht jedes Teammitglied ist gleich interessiert an Geselligkeit und Kommunikation (Motiv Beziehungen), an Grenzerfahrungen im Outdoor-Bereich (Motiv Emotionale Ruhe), und auch nicht am 5-Gang-Gourmetmenü mit Weinbegleitung (Motiv Essen).

Die Möglichkeit, über das Reiss Profile sowohl individuelle Motivationstrends zu erkennen als auch gemeinschaftliche Interessen auszumachen, hat die Konzeptionswelt der Teamentwicklungsworkshops verändert. Während mit den klassischen Diagnose-Tools (z. B. Belbins Teamrollen, MBTI) individuelle Profile erstellt werden können und ein Verständnis für Gemeinsamkeiten und Unterschiede erreicht werden kann, bietet das Reiss Profile weit mehr Möglichkeiten. Vom Erkenntnisgewinn bezüglich der eigenen Motivationslage der Teammitglieder mal ganz abgesehen:

_ Einerseits lassen sich ein Teamprofil erstellen und Schwerpunkte individueller Bedürfnisse im Team erarbeiten. Konflikte werden minimiert, Leistung und Ergebnis mithilfe motivationsspezifischer Funktions- und Aufgabenverteilung maximiert

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