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Die Formel für Glück Und wie Sie diese nutzen von Gawdat, Mo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.11.2017
  • Verlag: Redline Verlag
eBook (ePUB)
15,99 €
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Die Formel für Glück

Mo Gawdat befasst sich schon seit Jahren mit dem Thema Glück und was dieses ausmacht. Als Entwickler und Leiter in Googles Denkfabrik, Google[X], geht er das Problem eben wie ein solcher an: Er prüft alle prüfbaren Fakten und sucht die Logik dahinter. Nach unzähligen Stunden, Büchern und Interviews konnte er tatsächlich eine Gleichung für dauerhaftes Glücklichsein aufstellen. 13 Jahre später kam der härteste Test für Gawdats Glücksalgorithmus - sein Sohn starb völlig unerwartet mit 21 Jahren. Doch die Gleichung ging auf und verhinderte, dass er und seine Familie in völlige Verzweiflung abglitten. Nach der weitestmöglichen Verarbeitung dieses Verlustes fand Mo Gawdat seine Mission: die Verbreitung der Formel, die ihm geholfen hat, sein Leid zu überwinden. Seine Formel hilft heute jedem, wieder klarer zu sehen, die richtigen Prioritäten zu setzen und so zufriedener in die Zukunft zu starten - ob privat oder im Beruf. Die Formel für Glück beantwortet somit eine der häufigsten Fragen: Was kann ich tun, um glücklicher zu werden?

dem Elite-Entwicklerteam von Google. Er hat schon für die drei weltweit größten Technologiekonzerne IBM, Microsoft und Google gearbeitet und mehr als 20 Unternehmen mitgegründet. Seine größte Leidenschaft ist Lernen, so hat er sich zum Beispiel allein aus Büchern Deutsch beigebracht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 380
    Erscheinungsdatum: 13.11.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864149887
    Verlag: Redline Verlag
    Größe: 3441kBytes
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Die Formel für Glück

Einleitung

17

Tage nach dem Tod meines wunderbaren Sohnes Ali begann ich zu schreiben und konnte einfach nicht mehr aufhören. Mein Thema war das Glücklichsein - unter den gegebenen Umständen ein recht überraschendes Gebiet.

Ali war ein wahrer Engel. Er machte alles besser, das er berührte, und jeden glücklicher, dem er begegnete. Er war immer friedlich, immer glücklich. Seine Lebenslust und die zugewandte Fürsorge, die er jedem Lebewesen schenkte, das seinen Weg kreuzte, blieben niemandem verborgen. Als er von uns ging, gab es jeden Grund, traurig zu sein - sogar zutiefst verzweifelt. Wie konnte sein Tod mich also dazu veranlassen, das zu schreiben, was Sie hier lesen werden? Nun, das ist eine Geschichte, die ungefähr mit dem Tag seiner Geburt begann - vielleicht sogar noch ein bisschen früher.

Seit dem Beginn meiner Berufstätigkeit habe ich eine Menge Erfolg, Reichtum und Anerkennung genossen. Doch während der ganzen Zeit war ich fortwährend unglücklich. Am Anfang meiner Karriere bei Technologieriesen wie IBM und Microsoft bekam ich intellektuelle Befriedigung und Selbstbestätigung im Übermaß, und ja, ich verdiente auch gutes Geld. Doch ich stellte fest: Je mehr ich hatte, desto unglücklicher wurde ich.

Das lag nicht nur daran, dass das Leben komplizierter geworden war - Sie wissen schon, wie in dem Rap-Song aus den Neunzigern, "Mo' money, mo' problems". Das Problem war, dass ich trotz finanzieller und intellektueller Gewinne nicht in der Lage war, mein Leben mit Freude zu füllen. Selbst mein größtes Glück, meine Familie, gab mir nicht so viel Freude, wie möglich gewesen wäre, weil ich sie nicht anzunehmen wusste.

Paradoxerweise war ich als junger Mann, trotz meiner Suche nach dem richtigen Lebensweg und häufig pleite, immer sehr glücklich gewesen. Doch bis zum Jahr 1995, als meine Frau und ich und unsere beiden Kinder unsere Sachen zusammenpackten, um nach Dubai zu ziehen, hatte sich einiges verändert. Nichts gegen Dubai. Das ist eine bemerkenswerte Stadt, deren großzügige Einwohner, die Emirater, uns wirklich das Gefühl gaben, zu Hause zu sein. Unser Eintreffen fiel zufällig mit dem Beginn des explosiven Wachstums Dubais zusammen, das überwältigende Karrierechancen und Millionen Glücksgelegenheiten eröffnete - oder wenigstens den Versuch ermöglichte.

Aber Dubai kann auch den Eindruck des Surrealen erwecken. Hinter einer gleißenden Landschaft aus heißem Sand und türkisblauem Wasser erhebt sich eine Skyline aus futuristischen Bürogebäuden und Wohntürmen, in denen Multimillionen-Dollar-Apartments für einen stetigen Strom globaler Käufer bereitstehen. Auf den Straßen streiten sich Porsches und Ferraris mit Lamborghinis und Bentleys um die Parklücken. Die Extravaganz dieser Anhäufung von Reichtum ist verblüffend - doch zugleich wirft sie die Frage auf, ob man verglichen mit alldem eigentlich schon irgendetwas erreicht hat.

Als wir im Emirat ankamen, hatte ich bereits die Gewohnheit angenommen, mich mit meinen superreichen Freunden zu vergleichen, und dabei zog ich immer den Kürzeren. Doch dieses Gefühl der Unzulänglichkeit führte mich nicht zum Psychiater oder in einen Ashram. Vielmehr beflügelte es meinen Ehrgeiz. Ich machte einfach das, was ich als Nerd, der seit seiner Kindheit wie besessen las, schon immer gemacht hatte: Ich kaufte einen Berg Bücher. Ich untersuchte Analysen von Aktienentwicklungen bis hin zu den grundlegenden Gleichungen, die den Ausgangspunkt jedes Diagramms bilden. Und indem ich sie erlernte, konnte ich kurzfristige Marktfluktuationen vorhersagen wie ein Profi. Ich kam ungefähr zu dem Zeitpunkt von meiner Arbeit nach Hause, da die NASDAQ in den USA öffnete, und setzte meine mathematischen Fähigkeiten ein, um als Tageshändler (in meinem Falle genauer gesagt als Nachthändler) ordentl

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