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Die Kunst des erfolgreichen Scheiterns Was wir vom Dilbert-Erfinder lernen können von Adams, Scott (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.10.2014
  • Verlag: Redline Verlag
eBook (ePUB)
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Die Kunst des erfolgreichen Scheiterns

Berühmt wurde er durch seine kultigen Dilbert-Comics und -Bücher, die den Wahnsinn im Büroalltag pointiert auf die Schippe nehmen und treffend skizzieren. Doch wie kam Scott Adams auf seinen Stoff, seine Geschichten und seine Figuren? Und wie konnte er mit einem mundlosen Cartoon-Helden so erfolgreich werden? Die Antworten liegen in seiner eigenen Lebensauffassung, die er hier schildert. Und so beschreibt Adams mit dem für ihn typischen Humor, worin er überall gescheitert ist und welche Lehre er für sich daraus zog: Ziele sind etwas für Versager und nur Systeme machen einen zum Sieger. Ein Beispiel: Abnehmen zu wollen, ist ein Ziel. Aber sich gesünder zu ernähren, ist ein System. Diese und viele andere Einsichten führten Adams über viele spannende Umwege letztendlich zu seinem Welterfolg. Eine vergnügliche Geschichte über eine ungewöhnliche Laufbahn - nicht nur für Dilbert-Fans ein Muss, sondern für jeden, der herausfinden möchte, wie auch ein Versager erfolgreich sein kann!

Scott Adams verarbeitet in seinen Bürocomics hauptsächlich seine eigenen Erfahrungen aus 17 Jahren Arbeitsleben voller Bürokratie und lächerlicher Rituale in typischen Großraumbüros. Inzwischen widmet er sich ausschließlich seiner zweiten Karriere als Autor und Cartoonist. Weitere Bestseller im Redline-Programm: Wir machen Gewinn, sobald der Komet einschlägt / Dilbert und die Stunde des Wiesels / Das Dilbert-Prinzip

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 10.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864146770
    Verlag: Redline Verlag
    Originaltitel: How to Fail at Almost Everything and Still Win Big
    Größe: 2246kBytes
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Die Kunst des erfolgreichen Scheiterns

Einleitung

"Apple hat einige großartige Vermögenswerte, aber ich glaube, wenn wir nicht aufpassen, könnte die Firma - ich suche nach dem richtigen Wort - , könnte sie untergehen."

- Steve Jobs, als er am 18. August 1997 wieder Interim-CEO bei Apple wurde, im Time - Magazine

Steve Jobs schenkt den Pappkartons, in denen seine Produkte verpackt werden, fast so viel Aufmerksamkeit wie den Produkten selbst. Und das nicht wegen der Exklusivität oder Eleganz der Verpackungen - obwohl das Teil davon ist. Für Jobs ist der Vorgang des Auspackens ein wichtiger Teil der Käufererfahrung, und wie bei allem, was er tut, denkt er vorher sehr sorgfältig darüber nach.

Jobs sieht die Art und Weise, wie etwas verpackt wird, als eine sehr nützliche Methode, den Konsumenten neue unbekannte Technologien nahezubringen. Nehmen wir zum Beispiel den original Mac, der 1984 ausgeliefert wurde. Bis dahin hatte noch niemand etwas Ähnliches gesehen. Er wurde über dieses merkwürdige Ding gesteuert - eine Maus - nicht über eine Tastatur wie andere Computer bis dahin. Um die Benutzer mit der Maus vertraut zu machen, sorgte Jobs dafür, dass diese separat verpackt wurde. Dadurch, dass der Benutzer gezwungen war, die Maus auszupacken, sie in die Hand zu nehmen und anzuschließen, würde ihm die Maus bei der ersten Benutzung nicht mehr ganz so fremd erscheinen. In den folgenden Jahren hat Jobs sorgfältig die "Auspackroutine" für jedes einzelne Apple-Produkt entworfen. Die iMac-Verpackung war so gestaltet, dass es offensichtlich war, wie man den Apparat ans Internet anschloss. Unter anderem war eine Styroporeinlage enthalten, die nur dafür da war, als Stütze für das schmale Benutzerhandbuch zu dienen. Wie die Verpackung kontrolliert Jobs auch jeden anderen Aspekt der Käufererfahrung - angefangen von den Fernsehwerbespots, die das Verlangen nach Appleprodukten stimulieren, bis hin zu den museumsartigen Geschäften, wo die Kunden sie kaufen; von der benutzerfreundlichen Bediensoftware des iPhones bis hin zu den iTunes-Läden im Internet, die es mit Songs und Videos bestücken.

Jobs ist ein Kontrollfreak par excellence. Er ist auch ein Perfektionist, er ist elitär und ein strenger Lehrmeister für seine Angestellten. Den meisten Quellen zufolge ist Jobs fast ein Verrückter. Er wird dargestellt als ein hoffnungsloser Fall, der Leute in Fahrstühlen ihre Kündigung überreicht, Geschäftspartner manipuliert und sich mit den Verdiensten anderer schmückt. 1 Neuere Biografien zeichnen das unvorteilhafte Bild eines Psychopathen, der durch die niederträchtigsten Wünsche geleitet wird: zu kontrollieren, zu dominieren, zu missbrauchen. Die meisten Bücher über Jobs sind eine deprimierende Lektüre. Sie sind voller Verachtung und lesen sich wie Kataloge von Wutanfällen und Missbräuchen. Kein Wunder, dass er sie "Axtschläge" genannt hat. Wo steckt da das Genie dahinter?

Ganz klar: Irgendetwas macht er richtig. Jobs rettete Apple ganz knapp vor dem Bankrott, und in zehn Jahren hat er das Unternehmen größer und effektiver gemacht, als es jemals vorher war. Er hat Apples Jahresumsatz verdreifacht, den Marktanteil des Macs verdoppelt und den Wert der Apple-Aktie um 1300 % gesteigert. Gegenwärtig verdient Apple mehr Geld und liefert mehr Computer aus als jemals zuvor. Dank einer Reihe von erfolgreichen Produkten - und dank eines gigantischen Bestsellers.

Im Oktober 2001 wurde der iPod vorgestellt, der Apple veränderte. Genau wie Apple sich von einem Unternehmen der Ferner-liefen-Ränge in ein kraftstrotzendes globales Unternehmen verwandelte, hat sich der iPod von einem teuren e

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