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Die Mañana-Kompetenz Entspannung als Schlüssel zum Erfolg von Frank, Gunter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.07.2014
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
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Die Mañana-Kompetenz

Nach zehn Stunden im Büro noch Unterlagen in der Tasche, die Mailbox schon wieder voll und nicht mal nachts das Gefühl, alles erledigt zu haben? Als Ausgleich machen wir montags Yoga, mittwochs Familienabend und haben freitags Sex. Und trotzdem rauscht das Leben in Höchstgeschwindigkeit vorbei. Wir sind erfolgreich und organisiert- aber unglücklich. Kein Wunder, sagen Gunter Frank und Maja Storch, und zeigen, dass das ganze Getue um die richtige Work-Life-Balance und das perfekte Zeitmanagement vor allem eines verursacht: noch mehr Stress. Auf die Fähigkeit, bewusst zu relaxen, kommt es an- ohne schlechtes Gewissen einfach nur abzuschalten. Mañana-Kompetenz heißt die Fähigkeit, die man mit diesem Buch ganz einfach lernen kann. Das Ergebnis: Ausgeglichenheit, Power und die beste Burn-out-Prophylaxe.

Gunter Frank, geboren 1963, ist ärztlicher Leiter des Heidelberger Präventions- und Gesundheitsnetzes sowie Dozent an der Business School St. Gallen. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Stress- und Ernährungsmedizin. Bei Piper veröffentlichte er "Lizenz zum Essen" sowie zusammen mit Susanne Warmuth und Udo Pollmer "Lexikon der Fitneß-Irrtümer".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 14.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492954143
    Verlag: Piper
    Größe: 2366 kBytes
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Die Mañana-Kompetenz

Einleitung

Warum wir Mañ;ana-Kompetenz brauchen

"Ich möchte endlich lernen, abends meinen Schreibtisch aufgeräumt zu hinterlassen", seufzt Peter, ein Prokurist. "Vielleicht kann mir dieses Selbstmanagement-Seminar dabei helfen, ordentlicher zu werden."

"Eine bessere Organisation und dazu noch Zeitmanagement, das würde mir auch guttun", schließt die Juristin Sabine sich an. "Ich bräuchte einen Tag mit 48 Stunden, um Kinder, Job und Ehemann zu koordinieren. Irgendwie bin ich immer hintendran, und meine Schwiegermutter sagt, ich sei chaotisch."

Was müssen Peter und Sabine lernen? Müssen sie lernen, effektiver zu sein, schneller zu arbeiten, diagonal zu lesen oder sich besser zu organisieren? Nichts von alledem, so meinen wir. Die beiden leisten genug und haben die Obergrenze ihrer Leistungskraft erreicht. Mehr geht nicht ohne Gefahr für die Gesundheit. Peter und Sabine müssen etwas ganz anderes lernen: die Mañ;ana-Kompetenz. Das ist die Fähigkeit, den Parasymphatikus gezielt zu aktivieren. Der Parasympathikus ist derjenige Teil unseres Nervensystems, mit dessen Hilfe Regeneration, Abwehr und Kreativität möglich sind. Er ermöglicht uns den Zugang zu uns selbst. Ohne Parasympathikus laufen wir Gefahr, nicht mehr zu erkennen, was wir brauchen, um schließlich unzufrieden und krank zu werden. Und selbst wenn wir erfolgreich unseren Traum leben, werden wir ohne Parasympathikus in den Burn-out abrutschen. Die Fähigkeit, den Parasympathikus gezielt zu aktivieren, ist heute die Voraussetzung dafür, im Leben Zufriedenheit zu finden und Erfolg lange genießen zu können.

Wieso heißt diese Fähigkeit "Mañ;ana-Kompetenz"? Die Idee zu diesem Begriff hatte Peter, von dem oben die Rede war. Nachdem er lange darüber nachgedacht hatte, was ihm dabei helfen könnte, diese Fähigkeit bei Bedarf in sich wachzurufen, fielen ihm die zufriedenen Jahre ein, in denen er für seine Firma eine Niederlassung in Südamerika geleitet hatte. Punkt 17 Uhr ließ man dort alle Maschinen stillstehen. Nichts ging mehr, auch in anderen Firmen nicht. Das Geschäftsleben ruhte. Was heute nicht mehr erledigt wurde, kam morgen dran. Mañ;ana eben. Morgen ist auch noch ein Tag. Peter erinnerte sich, wie er nach getaner Arbeit als Feierabendritual mit seinem Kollegen auf dessen Veranda einen Planter's Punch trank. Die beiden Männer hatten die Beine auf das Geländer der Veranda gelegt, schauten in die weite Ebene und schlürften ihren Cocktail. Die Erholungsphase wurde eingeläutet, man besprach noch mal rückblickend die Geschehnisse des Tages. Und wenn der Planter's Punch geleert war, machte sich Peter auf den Weg nach Hause. Er kann sich nicht erinnern, dort in Südamerika jemals das gehetzte Gefühl erlebt zu haben, das er daheim in der Schweiz als täglichen Begleiter kennt. Peter hat in diesem Seminar beschlossen, nicht zu lernen, wie man den Schreibtisch besser aufräumt, sondern wie man zu sich selbst sagt: "Mañ;ana." Er wollte die Feierabendstimmung aus Südamerika in die Schweiz holen.

Warum gerade jetzt?

Was ist mit dem gehetzten Gefühl gekoppelt, das Peter zu Recht loswerden wollte? Lauter Dinge, die dem Menschen nicht guttun: Ein diffuses Gefühl von Sorge, das Grübeln über Dinge, die nicht so gut geraten sind, und die dauernde Unruhe, nicht zu genügen, sind die natürlichen Begleiter des Gehetztseins. Das geht nicht nur Peter so. Diese psychische Verfassung ist ein Kennzeichen der heutigen Zeit.

Die Teilnehmenden eines Stressseminars für Führungskräfte hatten die Aufgabe, darüber nachzudenken, w

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