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Du musst niemandem etwas beweisen Von der Lebenskunst, gnädig mit sich selbst zu sein. von Allen, Jennie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.06.2018
  • Verlag: Gerth Medien
eBook (ePUB)
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Du musst niemandem etwas beweisen

Wann bin ich endlich gut genug? Diese Frage stellen sich unzählige Frauen. Viele versuchen, irgendwie mitzuhalten und haben täglich Angst davor, den Anforderungen nicht gerecht zu werden. Jennie Allen lädt dazu ein, den selbstauferlegten Druck loszulassen. Und nicht mehr darum kämpfen zu müssen, sich ständig zu beweisen. Anhand von sieben Geschichten aus der Bibel können Leserinnen die göttliche Lebenskunst entdecken, gnädiger mit sich selbst zu sein. Es geht darum, Freiheit zu entdecken und alle Sorgen und Nöte an Gott abzugeben. Denn: Gott ist mehr als genug.

Jennie Allen ist eine mehrfach ausgezeichnete Autorin, Theologin sowie Gründerin und Leiterin der 'IF-Bewegung', die Treffen organisiert, um Frauen zu versammeln, auszurüsten und das in ihnen steckende gottgegebene Potenzial freizusetzen. Sie hat am theologischen Seminar von Dallas Theologie studiert und lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in Austin, Texas.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 272
    Erscheinungsdatum: 18.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961223398
    Verlag: Gerth Medien
    Größe: 2473 kBytes
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Du musst niemandem etwas beweisen

Einleitung
Schrecklicher Durst

Warum du zugeben solltest,
dass du nach mehr verlangst

J ennie, was hast du denn? Was ist los mit dir?" - Warum müssen meine engsten Freundinnen mich immer mit solchen Fragen löchern? Es war kurz vor Weihnachten und ich hockte während unserer Fahrt nach Houston eingeklemmt auf dem Autorücksitz, von wo aus ich kurz angebundene Antworten gab. Zum einen mangelte es an Sauerstoff im Wageninnern, zum anderen wusste ich, dass mein Leben im Vergleich mit anderen gar nicht so schwer ist, wie es sich manchmal anfühlt.

Damit gaben sie sich aber nicht zufrieden. Vor allem Bekah ließ nicht locker. "Ich sehe es dir doch an, Jennie. Mir kannst du nichts vormachen. Du bist total angespannt. Was stresst dich denn so?"

Ich starrte aus dem Fenster. Tränen drückten sich in meine Augen, aber ich versuchte angestrengt sie zurückzuhalten. Ich konnte nicht zulassen, dass meine Gefühle Oberhand gewannen. Aber je mehr ich darauf beharrte, es sei alles in Ordnung, umso mehr spürte ich ein inneres Unwohlsein, das seit Monaten stetig zunahm. Ich stand tatsächlich permanent wie unter Strom. Nachts lag ich oft wach, angsterfüllt, und versuchte, Gott all meine Sorgen anzuvertrauen:

- die quälende Unsicherheit, ob mein Leben überhaupt von Bedeutung ist.
- die zunehmende Herausforderung, auf die besonderen Bedürfnisse eines unserer Kinder einzugehen.
- den Schmerz darüber, dass meine jüngere Schwester durch einen tragischen Schicksalsschlag schrecklichem Leid ausgesetzt ist.
- den auf mir lastenden Druck, seit die Organisation, die ich leite, immer weiterwächst und mich (über-)fordert.
- meine Erschöpfung und Niedergeschlagenheit.
- all meine Fehler und Schwächen, denn immer wieder behandele ich geliebte Menschen ungerecht, weil ich so gestresst bin.
Will ich das alles wirklich? Was sollte an solch einem Leben bitte gut sein?

Ich versuchte mich zusammenzureißen, wenigstens die paar Stunden Autofahrt nach Houston. Ich antwortete ausweichend und machte die üblichen Ausflüchte in der Hoffnung, dass sich das Gespräch bald etwas anderem zuwendete.

Mein Mund würde verschlossen bleiben.

Aber meine Freundinnen gaben einfach keine Ruhe.

Ich versuchte das Thema zu wechseln . "Wollen wir nicht mal anhalten und etwas essen?", fragte ich. "Hat außer mir noch jemand Hunger?"

Übereinstimmend erklärten sie mir, dass ich erst etwas essen dürfe, wenn ich ihnen ehrlich sagte, was mit mir los war. Diese verrückt lieben Freundinnen hatten mich in ihrer Gewalt. Mir blieb keine andere Wahl, als mich vor ihnen zu öffnen.

Irgendwo in einem schicken Vorort von Houston entdeckten wir eine kleine Imbissbude und jede von uns bestellte einen Burger. Der Fußboden war schmuddelig, drinnen gab es nur Stehplätze und wir waren die einzigen Gäste. Also drängten wir uns draußen um einen Heizpilz, aber ließen uns dort die besten Burger, die man sich nur vorstellen kann, schmecken.

Die Bedienung kümmerte sich rührend um mich. Sie brachte mir immer wieder frische Taschentücher, während ich vollkommen zusammenbrach und meinen Freundinnen unter Tränen alles offenbarte: mein Gefühl, einfach unzulänglich zu sein. Und die Angst davor, andere Menschen zu enttäuschen, die sich mir anvertraut haben, oder, noch schlimmer, als Mutter zu versagen. Den permanent gefühlten Druck, den ich so verbissen zu ignorieren versuchte, während es mir in Wahrheit keinen Augenblick gelang. Ich war so traurig wegen meiner Schwester, ich zweifelte an Gott, obwohl ich doch Predigten über ihn halte und Bücher über ihn schreibe. Und kurz vor unserer Abfahrt hatte ich im Büro noch eine Praktikantin regelrecht angeschnauzt. Ständig war da dieses Gefühl, dass das, was ich tue, nicht gut ist, nicht gut genug, und einfach

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