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Eine Liebe zu dritt Meine Liebe zu mir, zu meinem Seelenpartner und zu meinem Krebs. von Kuppe, Cornelia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.09.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Eine Liebe zu dritt

Cornelia Kuppe über die Liebe zu sich, zu ihrem Seelenpartner und zum Krebs. In ihrem ersten Buch "Ja, ich lebe jetzt mein Leben!" zeigt Cornelia Kuppe ihren Weg auf, den sie nach ihrer Krebsdiagnose ging, um zu ihrem ICH zurückzufinden. In dem Buch "Eine Liebe zu dritt" schließt sie an die Erfahrungen an und erzählt offen und ehrlich, wie ihr "neues Leben" weitergeht. Cornelia Kuppe trifft ihren Seelenpartner und erfährt die große Liebe, doch gleichzeitig läuft sie Gefahr, sich wieder zu verlieren. In ihrer lebendigen Art zu schreiben, lässt sie die Leser an den Lektionen ihres Lebens teilhaben , die sich zu wiederholen scheinen und sie immer wieder auffordern: "Bleib dir selbst treu!"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 28.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739287713
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 3030kBytes
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Eine Liebe zu dritt

II.

... Schicksalstag!

Der Beginn der Weihnachtsausstellung war für 13 Uhr angesetzt. Damit ich den Sonntag in aller Ruhe beginnen konnte, hatte ich mein Auto bereits Samstagabend beladen. Ich war zutiefst zufrieden, hatte erholsam geschlafen, im Bett gefrühstückt und lag gut in der Zeit. Es war gerademal neun Uhr. Eine gute Gelegenheit, den PC anzuschalten und meine Emails zu checken.

Mit meinem Computer hatte ich, seit ich allein wohnte, eine innige Beziehung.

Begonnen hat dieses "technische Verhältnis" im Herbst 2002, ein paar Monate, nachdem ich mich entschieden hatte, mich von Ben zu trennen. Ich nahm den Impuls einer Freundin auf und loggte mich im Internet ein. Es war nicht nur eine Freundin, die mir den Impuls gab und Erfahrungen mit "Chatrooms" und "Flirtlines" hatte. Genau genommen erzählten mir zwei Grömitzer Freundinnen abwechselnd ihre Geschichten, die sie in diesen Foren erlebten. Ich konnte mir nicht recht vorstellen, wie das gehen sollte. Mir kam alles reichlich suspekt vor und ich hatte so meine Bedenken. Eines Tages aber, als ich allein zu Hause war, packte mich die Neugier. Ich nahm allen Mut zusammen und besuchte die Website des Dating-Cafés. Von meinen Freundinnen wusste ich, dass es hier seriös zuging und es einigermaßen übersichtlich war. Ich fand Gefallen an diesem "neuen Gebiet". Das "Neue" war aufregend und irgendwie geheimnisvoll. Noch hatte ich nicht den geringsten Durchblick, fühlte mich in meinen vier Wänden jedoch sicher und unerkannt. Ich ging sogar einen Schritt weiter und wagte es, mich dort zu registrieren; denn schließlich kostete es gegenüber anderen Partnerbörsen nichts und war ja anonym, jedenfalls solange ich kein Foto von mir einstellte. Ich überlegte mir einen Nicknamen und nannte mich Nele 43. Nele als Abkürzung meines Vornamens "Cornelia" und 43, naja, nicht schwer zu erraten. Das war mein Alter im Jahr 2002. Ich wartete meine Freischaltung ab und schaute mir dann an, was so im "Angebot" war. Es war interessant, mir die einzelnen Profile der männlichen Kandidaten anzusehen. Ambitionen, einen Mann kennenzulernen, hatte ich absolut nicht. Ich wollte lediglich auf diese Weise eine Verbindung von mir zur Außenwelt herstellen. So beließ ich es zunächst bei der Registrierung und loggte mich in den nächsten Monaten nur hin und wieder ein.

Post bekam ich keine, d. h. keine, die mich aus meinem Dornröschenschlaf weckte. Ich vertrat die Meinung, dass "keine Post zu erhalten" ein Hinweis darauf sei, noch mit meiner Aufmerksamkeit ganz bei mir zu bleiben. Durch die Trennung von Ben hatte ich genug aufzuarbeiten und es war noch kein Platz für eine neue Beziehung in meinem Leben. Einmal traf ich mich mit einem Mann, der mich anschrieb. Er kam aus Hamburg und ich fand es als gute Übung für mein Selbstvertrauen, mich überhaupt erst einmal mit einem fremden Mann zu treffen. Völlig absichtslos ging ich zu dieser Verabredung. Mich interessierte das Gespräch über seinen Beruf (er hatte eine Prüfung zum Psychoberater abgelegt), mehr aber auch nicht. Wir verabredeten einen Kinobesuch am Nachmittag.

Ich war froh, dass wir uns für's Kino verabredeten (den Film "Frida" hätte ich mir sowieso angesehen), denn so brauchten wir uns nicht großartig zu unterhalten. Beim ersten Anblick rief mir meine innere Stimme zu: "Das hier ist nichts für mich!" Es war nicht meine Welt, mich mit fremden Männern zu treffen und ich war froh, als ich wieder zu Hause war. Ich fragte mich, ob es mein erster und letzter Kontakt über dieses moderne Forum gewesen sein sollte? Mein Postfach im Dating-Café schlummerte vor sich hin ..., genau bis zu diesem Morgen des 23. November 2003.

Froh gelaunt und nichts erwartend schaute ich in meinen Posteingang und las: "Sie haben eine Nachricht in Ihrem Postfach des Dating-Cafés!" Sofort loggte ich mich auf der entsprechenden Seite des Internets ein, um meine Nachricht abzuholen. Leichte Aufreg

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