text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Für dich einstehen steht dir gut von Walter, Michaela (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.05.2019
  • Verlag: Community Editions
eBook (ePUB)
11,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Für dich einstehen steht dir gut

Schluss mit dem Funktionsmodus! Eine Frau muss ihren Gefühlshaushalt beisammenhalten, sie muss es allen recht machen, sie muss das Wohl der anderen über ihr eigenes stellen, sie muss funktionieren ... Schluss damit! Michaela Walter räumt mit diesem Mythos auf und ersetzt das Funktionieren durch das Fühlen. Intuition und die eigene Weiblichkeit übernehmen dafür das Ruder. Wir lernen früh lesen und schreiben, Mathematik, Fremdsprachen, Anpassung, Eingliederung, Verzicht. Wir lernen zu funktionieren. Was wir jedoch nicht lernen, ist, uns selbst anzunehmen, zu akzeptieren und uns selbst zu lieben. Dabei ist Selbstliebe das größte Geschenk, das wir uns und der Welt machen können. Nur, wenn wir uns selbst lieben, sind wir achtsam miteinander, verletzen weder uns noch andere Menschen. Indem Michaela Walter Themen offen anspricht, die viel zu oft verschwiegen werden, den Selbstoptimierungs-Wahn auf Eis legt, Energiesauger in die Wüste schickt und den inneren Zweifeln Sendepause verordnet, macht sie den Weg frei für ein erfüllteres Leben voller Herzenswärme, Lachen und Vertrauen in die eigene Liebe. Michaela Walter ist die Power-Mum hinter Jana Walter, der Autorin von 'Jeder Tag ein Neuanfang' - und zugleich noch so viel mehr. Auf ihrem Blog 'Kindofbeauty - Dein Weg zur Selbstliebe' richtet sie sich mit viel Feingefühl, Herzenswärme und emotionalen Texten an alle Frauen, die auf der Suche nach sich selbst sind. Dabei sprüht sie geradezu vor Lebensfreude und Energie, ihr Lachen ist ansteckend und unwiderstehlich. Zusätzlich zu ihrem Blog bietet sie persönliche Coachings an, um auf individuelle Probleme und Fragen einzugehen. Ihre Stärke und ihr Optimismus spiegeln sich auch auf ihrem Instagram-Account wieder. Ihre Texte sprechen vielen Frauen aus der Seele, ihre Bilder künden von der unerschütterlichen Freude am Leben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 244
    Erscheinungsdatum: 31.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783960960867
    Verlag: Community Editions
Weiterlesen weniger lesen

Für dich einstehen steht dir gut

Kapitel
1

Superwoman und der Feind in meinem Kopf

Verflixt, wann habe ich es nur vergessen? Wann habe ich aufgehört, an meine Superkräfte zu glauben? Daran, dass ich alles kann, was ich will. Dass ich alles erreichen kann, wann ich es will und wie ich es will. Dass ich gut bin so, wie ich bin. Wann habe ich ihn verloren, den Glauben an mich selbst, die Liebe zu mir, und bin in den Dialog mit meinem Verstand getreten? Mit diesem Teil in mir, der irgendwann begonnen hat, mir ständig fremde Spiegel vorzuhalten. Wann habe ich begonnen, anderen mehr zu glauben als mir selbst?

Als ich meine wundervolle Weichheit in Härte gegen mich selbst getauscht habe. Meine Hingabe in Verbissenheit verwandelt habe, um großen Zielen hinterherzulaufen. Ziele, von denen ich heute sagen kann, dass es nicht immer wirklich meine eigenen waren, sondern dass die angepasst waren an die Erwartungshaltungen anderer. Meine Intuition hinter der Logik meines Verstandes versteckt habe. Als das große Wenn-Dann-Spiel begann, mich immer wieder in Vergleiche gezwungen oder mir eigene Bedingungen auferlegt hat, die ich allesamt erst einmal glaubte erfüllen zu müssen, um gut zu sein, und als ich, blauäugig und ahnungslos, in dieses Spiel eingestiegen bin. Als das Spiegelkabinett, das wir alle von der Kirmes kennen, zu meiner Wirklichkeit und ich immer kleiner wurde. Diese vielen verschiedenen Spiegel, die das Bild von mir gekonnt verzerrt haben und das nicht nur körperlich, sie haben etwas mit meinem Herzen gemacht. Still und leise und unaufhaltsam. Immer mal wieder einen Stich ins Herz, und mit jedem Stich wurde Superwoman kleiner und zog sich immer mehr zurück. Gemütlich hat sie es sich hinter den Mauern gemacht, die sie bravourös und mit einer unglaublichen Geschicklichkeit um sich herum errichtet hatte. Einen exakten Zeitpunkt für diese Verwandlung von Superwoman in eine Ich-bin-nicht-gut-genug-Frau kann ich gar nicht wirklich benennen. Es war wohl eher ein schleichender Prozess und zwar so schleichend, hin und wieder schmeichelnd (damit ich nicht vollends den Mut verliere), dass er mich mit Leichtigkeit überrumpeln konnte.

Lass mich eins schon einmal vorwegnehmen: Jede Frau hat ihre Herausforderungen im Leben. Und jede geht unterschiedlich damit um. Es gibt kein Besser oder Schlechter. Du wirst als liebevoller, liebenswerter und wertvoller Mensch geboren. Das ist die Wahrheit über dich und daran hat sich seit deiner Geburt nichts geändert. Du musst keine Höchstleistungen vollbringen, nicht hart an dir arbeiten, dich nicht verbessern, um ein besserer und wertvollerer Mensch zu werden. Selbstwertgefühl kannst du nicht an der Ladentheke kaufen. Du kannst es nicht mit übermäßig viel Arbeit kompensieren. Du bekommst es auch nicht, wenn du dich als "Everybody's Darling" anbietest. Dich selbst wertvoll zu fühlen beginnt immer damit, dich so anzunehmen, wie du bist. Das ist dann auch schon der schwerste Teil, aber kein Grund dafür, nicht schon heute damit zu beginnen. Lass uns mal wieder an uns selbst glauben.

Als junge Frau glaubte ich, ich wäre ein "Big City Girl". Die Welt sollte mir gehören, ich wollte sie erobern, riechen, fühlen, schmecken und frei leben. Ich wollte es besser machen und zwar in jeder Hinsicht. Auf gar keinen Fall wollte ich als Frau so leben wie meine Mutter, die, geprägt von der Zeit, in der Frauen am besten nicht selbstständig denken, nicht arbeiten gehen, sondern zu Hause Heim und Herd beleben sollten, ihre Rolle eingenommen hat. Und das tat sie großartig, mit Hingabe und bedingungsloser Liebe für die Familie. Unglücklicherweise nicht für sich selbst und ich habe sie lange Jahre nicht verstehen können. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann habe ich sie die meisten Jahre gar nicht richtig sehen können. Ich habe sie auf die Rolle der Mutter und dienenden Ehefrau reduziert. Auf eine Rolle, mit der ich mich weder in meiner Teenagerzeit noch später, als ich selbst schon Mutter und E

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen