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Gemeinsam Lieben Wie Sie mit Hilfe der genialen Methode THE WORK Ihr Leben und Ihre Beziehungen auf unglaubliche Weise verbessern. von Boerner, Moritz (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.01.2010
  • Verlag: Moritz Boerner Verlag
eBook (ePUB)
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Gemeinsam Lieben

THE WORK, Byron Katies geniale Methode der Selbsterkenntnis, ist auf ideale Weise geeignet, die Kommunikation in jeder Art von Beziehungen zu verbessern, Probleme zu überwinden und Kooperation und Vertrauen aufzubauen. Sie weist Menschen den Weg zu glücklicher Partnerschaft und Erfolg im Leben und bringt sie mit sich selbst ins Reine. Ein einfaches System von vier Fragen und einer Umkehrung erlaubt es, Urteile über sich und Andere in wertvolle Selbsterkenntnis umzuwandeln und hierdurch zur eigenen Wahrheit zu gelangen. Moritz Boerner betrachtet THE WORK als eine einfache und wirklich funktionierende Technik, ins Hier und Jetzt zu kommen. In seinem Buch legt er dar, was diese Methode alles zu leisten vermag; Projektionen und Abhängigkeiten werden durchschaut, alte Programmierungen lösen sich auf, die Menschen werden frei und zu Dirigenten ihres eigenen Lebens. Sie erkennen den Unterschied zwischen dem, was man ändern kann und dem, was nicht zu ändern ist, und handeln entsprechend. Anhand einer Fülle von Fallbeispielen erläutert er, wie regelmäßiges Praktizieren der einfachen Schritte zur Selbsterkenntnis das Leben und alle Beziehungen bereichert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 370
    Erscheinungsdatum: 01.01.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783942498173
    Verlag: Moritz Boerner Verlag
    Größe: 617kBytes
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Gemeinsam Lieben

Worte sind Magie

Ich hoffe, Sie kamen gut mit der Fragetechnik zurecht. Je öfter Sie sie anwenden, desto besser kommen Sie sich und anderen auf die Schliche. Irgendwann werden Sie feststellen und dauernd wissen, dass ALLE Ihre Denkmuster im Grunde Lügen sind. Das kann auch nicht anders sein, denn Gedanken sind nur Symbole für die Wirklichkeit und nicht die Wirklichkeit selbst.
Bei vielen Formulierungen können Sie durch eine genaue Untersuchung Ihrer Sprache schon feststellen, dass Ihre Denkmuster unwahr sind:
Man verarscht mich.
Man trampelt auf mir herum.
Er trampelt auf meinen Gefühlen, auf meinen Nerven herum. Sie bringt mich zur Weißglut.
Ich könnte vor Wut platzen.
Er treibt mich an den Rand des Wahnsinns.
Sie nimmt mir meine Lebensfreude. Ich hänge im Netz.
Ich ärgere mich tot.
Sie macht mich wahnsinnig. Er hat mir Zügel angelegt.
Er sitzt auf dem hohen Ross.
Er nimmt mir die Luft zum Atmen.
Ich musste in den sauren Apfel beißen. Ich sitze im Loch.
Man hat mich ins Messer laufen lassen. Ich habe mich breitschlagen lassen.
Ich werde untergebuttert. Ich ersticke in Arbeit.
Man setzt mir die Pistole auf die Brust

Wenn auf meinen Seminaren oder bei Einzelsitzungen solche Formulierungen auftauchen, lasse ich manchmal nicht locker, bis der Mensch merkt, dass nichts davon wörtlich wahr sein kann. Eine Frau sagte zum Beispiel: Ich habe Tomaten auf den Augen.

Als ich fragte, ob das wahr sei, ob sie wirklich Tomaten auf den Augen habe, wurde ihr klar, dass sie sich mit diesen Worten selbst in ihre Wut hineinsteigerte, dass sie "rot sah" und dann nichts mehr von ihrer Umwelt wahrnahm.
Lauschen Sie Ihren eigenen Worten nach. Stellen Sie sich bildlich vor, was Sie wörtlich sagen. Prüfen Sie, ob es der Realität entspricht. Jemand, der sagt: "Man trampelt auf mir herum", legt sich mental auf den Boden und stellt sich vor, dass seine Mitmenschen ihn treten. Das MUSS wehtun! Ihr Gehirn und Ihr Körper verstehen Sie wörtlich und aktivieren die entsprechenden Erregungs-, Abwehr-, Verteidigungsoder Totstellprogramme!
Und dabei hat der andere doch meist nur ein Wort gebraucht, das uns irgendwie missfällt!

Ist Ihnen bewusst, dass Wörter niemals das sind, was sie beschreiben? Das Wort Stuhl hat mit dem Gegenstand Stuhl nicht das Geringste zu tun. Wir benutzen Wörter als Kürzel, um anderen und uns selbst mitzuteilen, welche Vorstellungen wir in unserem Kopf haben. Wenn wir "Stuhl" sagen, stellen wir uns einen Stuhl vor. Unser Gesprächspartner hat (hoffentlich) eine annähernd gleiche Vorstellung von dem Gegenstand und kann aus dem Kontext unserer weiteren Äußerungen entnehmen, was wir meinen. Ein Möbelverkäufer wird uns Stühle zeigen, ein Arzt wird unseren Ausführungen einen Hinweis auf unsere Erkrankung entnehmen.
Das Wort "Stuhl" ist in seiner Doppelbedeutung ein interessantes Objekt, um zu erkunden, wie wir Gefühle hinzufügen, wenn wir uns seine Bedeutung vergegenwärtigen.
Lassen Sie die beiden Bedeutungen mehrmals in Ihrem Kopf "umschlagen" - das ist das sprachliche Äquivalent zu den berühmten Vexierbildern, auf denen man mal eine alte Frau, mal ein junges Mädchen zu erkennen glaubt. Merken Sie den Unterschied zwischen "Stuhl" und "Stuhl" in dem jeweils entstehenden Gefühl?
Es sind unsere Vorstellungen, die unser Gefühl beeinflussen, denn mit jedem Wort ist ein Erlebnis verbunden, bei dem wir dieses Wort zum ersten Mal hörten oder lernten, es zu gebrauchen. Bei manchen Menschen sind die mit bestimmten Wörtern verbundenen Erlebnisse traumatisch gewesen. (Es könnte zum Beispiel sein, dass jemand als Baby von einem Stuhl gefallen

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