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Happy Money So verwandeln Sie Geld in Glück von Dunn, Elizabeth (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2014
  • Verlag: books4success
eBook (ePUB)
17,99 €
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Happy Money

Der Volksmund sagt: 'Geld macht nicht glücklich.' Wir alle ahnen aber: Es gibt einen Zusammenhang zwischen Glück und Geld. Doch wie sieht er aus? Die Frage lautet also: Was muss ich mit meinem Geld anstellen, um glücklich zu werden? Dieser Frage haben sich die beiden US-Wissenschaftler Elizabeth Dunn und Michael Norton angenommen und fünf einleuchtende Antworten gefunden: 1. Kaufe Erlebnisse 2. Gönne Dir etwas Besonderes 3. Kaufe Dir Zeit 4. Zahle heute, konsumiere später 5. Investiere in andere. Anhand von zahlreichen Beispielen und Anekdoten vermitteln sie frisch, lebendig und ganz unakademisch, wie Geld in Glück verwandelt werden kann. Und auch Unternehmen profitieren von Dunns und Nortons Erkenntnissen. Zum einen erfahren sie, wie sie für zufriedenere Mitarbeiter sorgen. Zum anderen können die Firmen gezielt Strategien entwickeln, mit denen sie aus ihren Kunden glückliche und treue Kunden machen können.

Elizabeth Dunn ist außerordentliche Professorin für Psychologie an der University of British Columbia in Vancouver. Laut Chronicle of Higher Education ist sie eines der vielversprechendsten akademischen Nachwuchstalente. Michael Norton ist außerordentlicher Professor für Marketing an der Harvard Business School. 2012 kürte ihn das Magazin Wired zu den '50 Menschen, die die Welt verändern werden'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 01.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864702280
    Verlag: books4success
    Originaltitel: Happy Money
    Größe: 1104 kBytes
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Happy Money

KAPITEL 1

ERLEBNISSE
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"Nach zwei bis drei herrlichen Vorbereitungstagen mit Ihrer Crew sind Sie so weit und wollen nur noch los. Die Klettertour auf 50.000 Fuß Höhe geschieht in einer ruhigen, kontemplativen Atmosphäre, aber es herrscht eine Stimmung von Selbstvertrauen und gieriger Vorfreude. Dann kommt der Countdown vor dem Loslassen, ein kurzer Moment der Ruhe, bevor eine Welle unvorstellbarer und doch kontrollierter Kraft durch das ganze Raumschiff geht ... Während Sie durch die Luft segeln, sehen Sie durch die großen Fenster den kobaltblauen Himmel, der malvenfarbig, indigoblau und schließlich schwarz wird."

Mit dieser Beschreibung werden Besucher auf der Website von Virgin Galactic empfangen. Das Unternehmen ermöglicht es Ihnen, ein Ticket für einen sechsminütigen Flug durchs Weltall zu buchen. Aber 250.000 Dollar pro Ticket sind nicht gerade ein Pappenstiel. Wenn Sie Ihren Freunden und Angehörigen sagen, Sie wollen einen Trip in den Orbit machen, ernten Sie bestimmt nur besorgte Blicke– Blicke, die Sie vermeiden könnten, wenn Sie die 250.000 Piepen für etwas Gewöhnlicheres ausgeben würden, etwa für ein schönes Haus im Tudorstil in einer idyllischen Vorstadtallee. Auch heute, kurz nach der Immobilienkrise, würden die meisten Leute ein gemütliches, großzügigeres Eigenheim einem Trip ins Weltall vorziehen. Aber die Glücksforschung kommt zu dem Ergebnis, dass der Trip ins Weltall das Wünschenswertere ist.

Es mag schwer zu begreifen sein, warum ausgerechnet eine Reise ins Weltall eine sinnvolle Investition sein soll. Beginnen wir also mit der Tatsache, dass der Kauf eines großen, schönen Hauses nicht unbedingt eine kluge Geldanlage sein muss. Interessanterweise gibt es so gut wie keinen Beleg dafür, dass ein Haus – oder ein neueres, schöneres Haus – uns mit Glück erfüllt. Von 1991 bis 2007 haben Wissenschaftler Tausende Deutsche aufgespürt und befragt, die in ein neues Haus umgezogen waren, weil ihr altes Haus ihnen nicht mehr gefiel. 1 In der ersten Zeit nach dem Umzug in die neue Bleibe sagten die Befragten alle, sie seien jetzt in ihrem neuen Domizil viel zufriedener als zuvor. Aber wir Menschen sind Gewohnheitstiere, und die Forschung bestätigt, dass die meisten sich schnell an die Umstellung gewöhnen. Wir konnten also damit rechnen, dass die anfängliche Begeisterung nach dem Umzug relativ schnell verfliegen würde und die Leute bald nicht zufriedener sein würden als vor dem Ortswechsel. Aber das Gegenteil trat ein. Die Zufriedenheit mit den neuen vier Wänden nahm nur geringfügig ab, und in den darauf folgenden fünf Jahren blieben die Befragten deutlich zufriedener mit ihrem neuen Zuhause als mit ihrem alten. Das klingt vielversprechend, wäre da nicht ein Problem: Während die Zufriedenheit der Umgezogenen mit ihren Häusern deutlich wuchs, verbesserte sich die Zufriedenheit mit ihrem Leben – ihre allgemeine Zufriedenheit – überhaupt nicht.

Natürlich können wir nicht wissen, was sich alles sonst noch in ihrem Leben zugetragen haben mag. Wir Forscher können schließlich nicht einfach eine Münze werfen und irgendwelche Leute nach dem Zufallsprinzip dazu verdammen, in einem schönen, großen Haus oder in einer alten, hässlichen Bruchbude zu wohnen. In Harvard werden Studenten im ersten Jahr nach dem Zufallsprinzip dazu verdonnert, in ihrem zweiten Studienjahr bis zum Ende ihres Studiums in einem von zwölf unterschiedlichen Häusern zu wohnen. Die Häuser haben alle einen Speisesaal, einen Innenhof und eine Bibliothek, und die junge

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