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Ich habe mich getraut. Trau dich auch! von Bischoff, Lisbeth (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.04.2015
  • Verlag: Amalthea Signum Verlag GmbH
eBook (ePUB)
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Ich habe mich getraut. Trau dich auch!

"Niemand weiß, was er kann, bevor er es versucht." Für den Hausgebrauch tanzt sie ganz gerne - aber muss es gleich ein Seelen-Striptease vor einem Millionenpublikum werden? Die Entscheidung, bei "Dancing Stars" mitzumachen, ist ihr nicht leicht gefallen. Bereut hat sie es trotzdem nicht. Ihre Entscheidung erwies sich als ein Weckruf zur Veränderung: zu neuer Lebenslust und einem neuen Selbstwertgefühl. Lisbeth Bischoff, normalerweise unterwegs in höchsten Kreisen, war bereit, die Herausforderung "Leben" in Angriff zu nehmen. Mit Tanzpartner Gerhard Egger hat sie die klassischen Tänze vom "Langsamen Walzer" über "Tango" bis hin zum "Jive" gelernt und sich dem kritischen Urteil der Jury und des Publikums ausgesetzt. In ihrem Buch beschreibt sie die Hochs und die Tiefs, die sie nach ihrer mutigen Entscheidung durchlebt hat. Wie sie ihre Selbstzweifel - offenbar ein typisches Frauenhandicap - überwand, die Angst, zu versagen, in den Griff bekam, und was das harte Tanztraining in ihr auslöste. Ihr Buch ist eine Inspirationsquelle und vor allem eine Anleitung zum Mutigsein. Lisbeth Bischoff ist seit 1972 für den ORF tätig. Seit Jahrzehnten führt sie Interviews mit Weltstars aus den Bereichen Gesellschaft, Film, Kultur, Politik und Sport und berichtet von den Königshäusern dieser Welt für europäische Fernsehsender (ORF, ZDF, RTL, SAT1), internationale Lifestylemagazine und Tageszeitungen. Seit 2004 ist sie für den ORF als Gesellschafts und Adelsberichterstatterin tätig. 2014 begeisterte sie als "Dancing Star".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 23.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783902998675
    Verlag: Amalthea Signum Verlag GmbH
    Größe: 7074 kBytes
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Ich habe mich getraut. Trau dich auch!

WER ICH BIN UND WIE ICH SEIN WERDE

Einen Seelen-Striptease vor einem Millionenpublikum soll ich machen? Soll ich oder soll ich nicht?

Am 6. Juni 2011 erreicht mich eine Mail der Sendungsverantwortlichen von "Dancing Stars" mit der Frage: "Wie schaut das eigentlich mit dir aus ... prinzipielles Interesse für 7. Staffel?" Meine Antwort fällt kurz und bündig aus: "Danke, dass du an mich wegen 'Dancing Stars' gedacht hast - ich tanze wirklich gerne ... aber lieber im privaten Rahmen :-)"

Ja, prinzipiell tanze ich schon gerne - so für den Hausgebrauch. Ich habe mit 16 Jahren einen Tanzkurs besucht, die Grundschritte eingeübt, dann bin ich als Teenager durch die Disco-Zeit gerockt, als Twen bereits bin ich es ruhiger angegangen und habe meine tänzerischen Bewegungsaktivitäten nur noch auf Faschingsbällen ausgelebt - bis ich dann aus beruflichen Gründen vom Tanzparkett aufs Society-Parkett gewechselt bin.

Tanzen kann ich also nicht und daher beantworte ich die Mailanfrage mit Nein. Auch ein Jahr später bleibe ich dabei und "verweigere" meine Zusage zur öffentlichen Zurschaustellung meines Nichtkönnens auf dem Tanzparkett.

Ausreden hatte ich ja genug: Zuerst musste ich alle Thronfolgerinnen und Thronanwärter, Prinzessinnen und einen Fürsten verheiraten (Kronprinzessin Victoria von Schweden mit Daniel Westling, Prinz William mit Kate Middleton, Fürst Albert mit Charlene Wittstock, Prinzessin Madeleine von Schweden mit dem Finanzberater Christopher O'Neill, Erbherzog Guillaume von Luxemburg mit Gräfin Stéphanie de Lannoy, Prinz Felix von Luxemburg mit Claire Margareta Lademacher ...). Dann zelebrierte Queen Elizabeth II. 2012 ihr diamantenes Thronjubiläum mit der wohl einzigartigen Bootsparade auf der Themse und schlussendlich berichtete ich 2013 anlässlich des Thronwechsels in den Niederlanden und in Belgien mehrere Stunden live.

Doch im September 2013 gibt es keine royale Entschuldigung mehr.

Ich weiß noch genau, wann und wo ich Ja gesagt habe. Es war Dienstag, der 25. September. Ich werkte gerade an Geschichten anlässlich der neuerlichen Hüftoperation des spanischen Königs Juan Carlos. Immer noch eine Nachwirkung des Unfalls im Mai 2012, als er mit einer gebrochenen Hüfte ins San-José-Krankenhaus in Madrid eingeliefert und vier Stunden lang operiert worden ist. Bald wissen auch die Untertanen Bescheid. Und ihr Mitleid hält sich in Grenzen. Denn der König hat sich bei einem Sturz in Botswana verletzt, und dort ist Majestät auf Elefantenjagd. 20 000 Euro soll ein Abschuss kosten. In Zeiten der Wirtschaftskrise und Rekordarbeitslosigkeit zeigen die Spanier wenig Verständnis für das Hobby ihres Monarchen. Zudem ist der König Ehrenpräsident der Tierschutzorganisation WWF (World Wide Fund For Nature) - die ihn allerdings nach der Elefantenjagd von dieser Funktion abwählt.

Während sich der König im Krankenhaus von seiner Hüftoperation erholt, kommt es zum Eklat. Denn organisiert haben soll die Elefantenjagd seine Geliebte, die dänisch-deutsche Prinzessin Corinna Sayn-Wittgenstein.

Königin Sofia, heißt es, macht sich nicht einmal mehr die Mühe, die Fassade zu wahren. Sie besucht den König erst drei Tage nach der Operation im Krankenhaus und verweilt lediglich für etwa 15 Minuten am Krankenbett.

Rufe nach dem Rücktritt des Königs werden laut. Bei seiner Entlassung aus dem Spital ringt sich der König eine Entschuldigung ab: "Es geht mir schon viel besser. Ich danke dem Ärzteteam des Spitals. Ich freue mich, meine Aufgaben wieder wahrnehmen zu können. Es tut mir sehr leid, ich habe einen Fehler gemacht. Es wird nicht wieder vorkommen."

Eine öffentliche Entschuldigung ist unter den europäischen Monarchen übrigens etwas höchst Seltenes. Offenbar ist der Druck auf König Juan Carlos sehr groß. Er wirkt angeschlagen, als er jetzt im September wegen einer Entzündung in der Hüfte noch einmal unters Messer muss.

Diese Dinge beschäftigen mich mehr als alle

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