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Managing Happiness Mit nur 20% Aufwand 80% glücklicher von Börner, Marcus (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.03.2017
  • Verlag: Redline Verlag
eBook (ePUB)
12,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Managing Happiness

Wie kommt ausgerechnet ein sehr erfolgreicher, junger IT-Unternehmer dazu, ein Buch darüber zu schreiben, wie man glücklich wird? Man sollte meinen, dass gerade so jemand auf dem besten Weg zu einem glücklichen Leben sei. Doch zum einen kennt auch Marcus Börner depressive Zeiten, zum anderen muss gerade ein Unternehmer tagtäglich Entscheidungen treffen, immer mit dem Risiko, jederzeit scheitern zu können. Und wo Risiko ist, kann auch Unglück sein. Eine Weltreise und viele Interviews später ist er sicher: Das Glück liegt - zumindest zu einem großen Teil - in unseren eigenen Händen. Nicht Dingen wie Karriere, Freiheit, Beziehungen, Geld und aufregenden Erlebnissen sind entscheidend, sondern wir sind dann glücklich, wenn wir mit uns im Reinen sind. Und genau dazu bietet Marcus Börner ganz konkrete Schritte und Übungen an. Für alle, die ihre ganz persönliche Glücksformel erarbeiten wollen. Marcus Börner ist Studienabbrecher und hat im Alter von 18 Jahren sein erstes Unternehmen reBuy.com gegründet. Heute ist reBuy Deutschlands führender Online-Gebrauchtwarenhändler. Dazu hat Börner sich an rund einem Dutzend Firmen beteiligt. Er ist aktuell Gründer und CEO des Berliner Fintech-Unternehmen OptioPay, welches Auszahlungen für andere Unternehmen an Verbraucher abwickelt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 20.03.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864149474
    Verlag: Redline Verlag
    Größe: 966 kBytes
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Managing Happiness

Warum ein Buch über Glück?

Eine Frage, mit der mich viele meiner Mitmenschen konfrontiert haben, lautet: Warum schreibt ein Mann Ende zwanzig ein Buch über Glück? Zu Beginn ging es dabei - das gebe ich ehrlich zu - vor allen Dingen um mich. Doch im Laufe der Zeit kristallisierte sich immer stärker heraus, dass ich mit Managing Happiness anderen Menschen dabei behilflich sein möchte, glücklicher zu werden. Die Betonung liegt auf "glücklich er ", denn niemand kann rund um die Uhr glücklich sein. Und ich persönlich glaube auch nicht, dass es erstrebenswert wäre, dauerhaft und immer nur glücklich sein zu wollen. Erst aus dem Kontrast zwischen Glücklich- und Unglücklichsein kann meines Erachtens eine Wertschätzung für Glück und Zufriedenheit entstehen. Nichtsdestotrotz sollten wir das Unglück, also Schmerz, Leid und andere Probleme, auf ein Minimum reduzieren, wie ich finde.

Schon als Teenager war ich getrieben davon, Verantwortung für mein Leben zu übernehmen und es anzupacken. Auf Außenstehende wirkte ich meist unbeschwert, fühlte mich aber nicht immer so. Im Alter von 18 Jahren gründete ich zusammen mit einem Freund die Firma Rebuy. Während die meisten meiner Kumpels sich samstags im Schwimmbad tummelten und damit beschäftigt waren, Mädels aufzureißen und ihre "Arschbombe" vom Dreier zu perfektionieren, packte ich lieber Päckchen im Keller und verschickte gebrauchte Videospiele in die gesamte Bundesrepublik. Ich glaubte damals, dass das langfristig zu meinem persönlichen Glück beitragen würde. Ich wollte den anderen und mir selbst beweisen, was ich schaffen konnte. Ich wollte mir beweisen, dass ich mir Ziele setzen und auch erreichen konnte.

Natürlich lief auch bei mir - wie bei jedem anderen Menschen - weder beruflich noch privat immer alles nach Plan oder war erfolgreich; es gab genügend Misserfolge und harte Zeiten und ich habe rückblickend einige dämliche Dinge gemacht und falsche Entscheidungen getroffen. Wenn man das Spiel des Lebens spielt, kann man eben nicht nur gewinnen, sondern auch verlieren - sei es als Unternehmer, in der Liebe, in Partnerschaften oder all den anderen Dingen, die unser Leben ausmachen. Verlieren muss aber nicht unglücklich machen! Oft sind jene, die scheitern, glücklicher als jene, die aus Angst zu verlieren in Starre verfallen und gar nichts wagen. Und wie heißt es so schön: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Während meiner Abiturvorbereitungen erkrankte ich an Depressionen, fühlte mich extrem unglücklich und unzufrieden und verspürte sogar Todessehnsucht. Das traf mich damals besonders hart, weil ich mich inmitten eines Höhenflugs befunden hatte, voller jugendlicher Euphorie, Aktionismus und Optimismus. Vor meiner Depression hatte ich stets das Gefühl von Kontrolle und Selbstbestimmtheit. Ich lebte in dem Glauben, dass das Leben und mein Lebensglück einzig und allein von mir selbst abhingen. Ich war überzeugt, um glücklich zu sein, bräuchte ich nur die richtige Einstellung und träfe dann automatisch die richtigen Entscheidungen. Diese schwärzeste Zeit in meinem Leben - und zugleich eine sehr wertvolle - lehrte mich viel über Glück: Ich erfuhr am eigenen Leib, wie schnell sich das Leben ändern kann und wie wenig wir selbst manchmal darauf Einfluss nehmen können.

Es gibt Menschen, die schwer erkranken, obwohl sie sehr gesundsheitsbewusst leben. Es gibt unschuldige Menschen, die Opfer von Gewalt, Terror und Unterdrückung werden und dadurch großes Leid erfahren. Es gibt Liebesbeziehungen und Freundschaften, die zerbrechen, weil zu intakten Partnerschaften nun einmal zwei gehören. Es gibt junge Menschen, die Selbstmordgedanken quälen, obwohl sie von außen betrachtet alles im Leben haben, was man sich nur wünschen kann.

Unter dem Strich gibt es Menschen, die ihr Unglück als Anlass nehmen, ihre Kräfte zu mobilisieren, das Beste aus ihrer aktuellen Situation zu machen und für eine positive V

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