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Rauben und Spielen im Wohlfahrtsstaat Machen Sie das Beste draus! von Möller, Georg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.02.2017
  • Verlag: TWENTYSIX
eBook (ePUB)
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Rauben und Spielen im Wohlfahrtsstaat

Sie erleben Weltgeschichte! Egal ob es laut knallt oder über Jahre zischelt: Sie sind mittendrin, wenn die größte Schuldenblase aller Zeiten platzt. Dieses Buch ist der erste Ratgeber, der Sie persönlich anspricht, denn eines ist klar: Der Wandel betrifft Sie stärker als Ihnen lieb sein kann. Es reicht nicht, wenn Sie nur Ihr Vermögen sichern, es geht um mehr: Ihre Gesundheit, Ihre Arbeit, Ihr Konsum und Ihre Partnerschaft erleben Spannungen, aus denen Sie aufstreben können. Oder nicht. Noch scheint im Land alles bestens zu sein, doch mehr und mehr Leute fühlen, dass einiges aus dem Ruder läuft. Glauben Sie nicht, der Wohlfahrtsstaat könne gerettet werden, die Zeit ist abgelaufen. Seien Sie froh, wenn die Lügen verschwinden. Das Buch erklärt und verwendet anschauliche Beispiele, ohne Sie mit Milliarden und Billionen zu nerven; es entlarvt Täuschungen und sagt warum. Jedes Kapitel soll Ihren Mut schärfen, um jeder Zeit auf stabilen Füßen zu stehen. Ergreifen Sie Ihre Chancen! Georg Möller (Jahrgang 1969) studierte bis 1995 in Dresden und Paderborn, er arbeitete danach zehn Jahre in der Industrie. Von 2004 bis 2014 beriet der selbstständige Wirtschaftsingenieur Mittelständler und Konzerne in Belangen der Betriebsorganisation, dabei trainierte er über 5 000 Mitarbeiter. Möller lebt in Bad Mergentheim und seit 2014 als freier Autor.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 228
    Erscheinungsdatum: 06.02.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740773274
    Verlag: TWENTYSIX
    Größe: 574 kBytes
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Rauben und Spielen im Wohlfahrtsstaat

1 Was lang schwelt, wird langsam Glut

Zwei Tatsachen, die Sie unweigerlich treffen - werden

"Wissen sie, dass wir einen Finanzminister hatten, der Möller hieß, so wie sie?" Das fragt der Schalterangestellte auf der Post, als ich ein Päckchen abhole und mich ausweiße.

"Ja, weiß ich, Alex Möller." Ich lächele und ergänze, der Minister bat bei Kanzler Willi Brandt um seinen Rücktritt.

"Genau, das war 1971", sagt der Herr mit weißem Haar hinter dem Schalter. "Der Möller wollte nicht verantworten, zusätzlich eine Milliarde D-Mark Schulden zu machen!"

Wir sind allein in der Postfiliale und der Mann schimpft: Schulden um Schulden werden den jungen Leuten aufgebrummt und die können sich nicht wehren. Ich bemerke, es ging um eine kümmerliche Milliarde D-Mark, das sind rund fünfhundert Millionen Euro. "Und heute? Die EZB kauft jährlich über eine Billion marode Anleihen und rätselt, ob das reicht."

Der Postmann flucht: "Ich will Ihnen was sagen: Minister Möller, der hatte noch Rückgrat! Der hat sich nicht verbiegen lassen, das war ein gradliniger Mann, der hat seinen Mund aufgemacht, seine Meinung gesagt, nicht wie heute - alles angepasste Ja-Sager."

Gelassen bemerke ich, man müsse artig sein, wenn man Karriere machen will. Möllers Nachfolger nuckelten weiter an der Schuldenflasche, um Wohltaten zu verteilen; Finanzminister Schmidt wurde 1974 Bundeskanzler.

"Immer weniger Kinder sollen den größten Schuldenhaufen aller Zeiten abtragen, das kann nicht gut gehen, wie denn?"

"Keine Ahnung", antworte ich, "wir können das Spiel vielleicht noch ein paar Jahre durchhalten, aber nicht ewig."

Der Schalterangestellte fühlt, dass dies nicht richtig ist, der Verstand sagt ihm, es kann kein gutes Ende nehmen. Unter den Wissenschaftlern notiert der österreichische Nationalökonom Ludwig von Mises:

"Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur, ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems."

Mises schreibt diese Worte im Jahr 1912 und die Vergangenheit gibt ihm mehrmals Recht. Wie es aussieht, wird sich seine Aussage erneut bewahrheiten. Die Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber sie reimt sich. Unser Währungssystem läuft auf die totale Katastrophe hinaus, es ist auf dem Weg dahin. Von freiwilliger Aufgabe der Kreditorgie habe ich nichts gehört. Oder Sie?
Kein Grund zum Wegrennen

Im Ausland gelten die Deutschen als verlässlich, pünktlich, ordentlich, redlich; sie bauen hervorragende Maschinen, exzellente Autos, sie verfügen über eine der besten chemischen Industrien der Welt.

Wenn ich in diesem Buch über Krisen, Zusammenbrüche, Wandel und Zeitenwende schreibe, bitte ich Sie, mich nicht falsch zu verstehen: Ich habe nicht vor, den Teufel an die Wand zu malen oder sprichwörtlich den Kopf in den Sand zu stecken. Dafür gibt es keinen Grund. Leider ist das Klagen eine prägnante Eigenschaft der Deutschen, nirgendwo auf der Welt wird so viel gejammert wie in der Bundesrepublik. Man könnte sich daran erheitern.

Im Taxi: Der Fahrer fragt mich: "Angenommen, sie hätten genug Geld, sie müssten nie wieder arbeiten und könnten leben, wo sie wollen... in welches Land der Erde würden sie ziehen?"

Ich überlege: "Naja, bei allen Problemen, ich würde nach Deutschland gehen, ich bleibe gern hier." Der Fahrer wiegt den Kopf. Ich sage, dass Deutschland genug Wasser hat, eine intakte Infrastruktur, fruchtbare Böden, grüne Wiesen und Wälder.... "Wussten sie, dass ein deutscher Förster im Ausland hohes Ansehen genießt?" Wir plaudern Minuten, der Chauffeur ergänzt, es gibt hübsche Frauen, wo ich zustimme, das Wasser kann man

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