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Selbstvertrauen stärken und ausstrahlen von Wlodarek, Eva (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.09.2014
  • Verlag: Kreuz
eBook (ePUB)
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Selbstvertrauen stärken und ausstrahlen

Es wird Zeit, auf den roten Teppich zu treten! Viele Frauen haben im Geheimen ein negatives Bild von sich und glauben, die eigenen Erfolge nicht wirklich verdient zu haben. So schöpfen sie ihre Potentiale nicht aus, verstecken ihren Wert und trauen sich nicht, für sich selbst die Werbetrommel zu rühren. Eva Wlodarek zeigt praxisorientiert und lebensnah, wie es gelingen kann, das Selbstvertrauen zu stärken, die eigenen Begabungen und Talente anzuerkennen und gelassen und verständnisvoll mit Fehlern umzugehen.

Dr. Phil, ist Diplom-Psychologin, Coach und Bestsellerautorin. Sie studierte Germanistik und Philosophie, danach Psychologie. Ihre Dissertation schrieb sie über das Thema 'Glück'. Sie ist eine gefragte Rednerin im Bereich Persönlichkeit und Kommunikation. Als Expertin ist sie häufig in den Medien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 25.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783451801556
    Verlag: Kreuz
    Größe: 3762 kBytes
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Selbstvertrauen stärken und ausstrahlen

Einführung: Schluss mit dem Scharlatan-Syndrom

Kürzlich war ich als Referentin zu einer Tagung in Wien eingeladen. Es ging um das Thema "Glück". Vor meinem Vortrag stand die Lesung einer bekannten Autorin, die ein Buch über Lebensfreude geschrieben hatte, auf dem Programm. Zufällig saßen wir nebeneinander. Bevor es losging, erzählte sie mir mit ungewöhnlicher Offenheit, dass sie sich im Rampenlicht furchtbar unsicher fühlte. In der Nacht vorher habe sie kaum geschlafen, sie bereue schon, sich überhaupt darauf eingelassen zu haben. Bestimmt würde sie grandios scheitern. Dann kam ihr Auftritt. Auf der Bühne sah man eine selbstsichere Frau, die locker aus ihrem Buch las und das Publikum mit Humor und Lebensklugheit begeisterte. Sie bekam langen Applaus. Während ich mitklatschte, hatte ich noch ihre zaghaften Worte im Ohr und dachte: "Willkommen im Club!"

Offenbar gehörte auch sie zu dem heimlichen Netzwerk von Frauen, die sich ihrer Großartigkeit nicht bewusst sind. Tatsächlich gilt für die meisten von uns: Wir unterschätzen uns. Mit festem Blick auf unsere Lücken, Mängel und Schwächen - die wir natürlich sehr genau kennen -, fühlen wir uns gegenüber unserer Umwelt manchmal wie Betrügerinnen. Die anderen halten uns zwar für kompetent, selbstsicher, souverän und durchsetzungsfähig, aber denen spielen wir doch nur etwas vor. Würden sie erfahren, wie wenig wir in Wirklichkeit wissen oder können, wie ängstlich und unsicher wir im Grunde sind, dann würden sie uns ablehnen oder gar verachten.

Die Autorin auf der Tagung in Wien war wahrhaftig nicht die Erste, bei der ich dieses Phänomen beobachten konnte. Im Laufe vieler Jahre als Coach durfte ich hinter die Kulissen von Frauen schauen, die jeder Außenstehende als erfolgreich und selbstsicher bezeichnet hätte. In meinen Seminaren zum Thema Persönlichkeit und Ausstrahlung hörte ich von Teilnehmerinnen immer wieder den gleichen Kommentar: "Am Anfang habe ich spontan gedacht: Was wollen denn diese tollen Frauen hier?" Die Richterin, die mit ihrer klaren Art beeindruckt. Die Kosmetikerin, die in ihrem Studio ständig ausgebucht ist. Die PR-Lady, deren originelle Ideen die Events der Konkurrenz fade wirken lassen. Die Managerin, die innerhalb kürzester Zeit für ihre Firma internationale Standorte eingerichtet hat. Die Keramikerin, die schon in Museen ausgestellt hat. Die Liste ließe sich noch lange weiterführen. Alle diese Frauen sahen die Ergebnisse ihrer Arbeit durchaus positiv, aber das reichte nicht aus, um von sich selbst überzeugt zu sein.

Manche "Clubmitglieder" führen ihren Erfolg nur zu einem kleinen Teil auf eigene Anstrengungen zurück. Ihre Erklärungen für ihre Verdienste klingen dann so: "Da habe ich Glück gehabt!", "Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort", "Mein Chef mochte mich und hat mich großzügig gefördert", "Das lag mir halt." Andere sind der Ansicht, dass sie ihre Umgebung mit Qualitäten täuschen, die sie in Wahrheit nicht in ausreichendem Maße besitzen. Wie es eine Immobilienmaklerin ausdrückte: "Ich spiele die selbstsichere Wohnungsvermittlerin und die Kunden nehmen mir das ab." Eine Informatikerin formulierte kurz und knapp: "Ich fake." Wohlgemerkt handelt es sich dabei immer um seriöse und engagierte Frauen, die beruflich niemals falsche Angaben machen würden. Ihr vermeintlicher Betrug bezieht sich nur auf sie selbst. Diese bei Frauen weitverbreitete Einstellung hat einen Namen: das Scharlatan-Syndrom.

Per Definition ist ein Scharlatan jemand, der vorgibt, ein bestimmtes Wissen oder bestimmte Fähigkeiten zu besitzen, und damit andere täuscht. In diesem Fall allerdings glauben die Betroffenen, dass sie ihrer Umgebung etwas vormachen, ohne dass es tatsächlich der Fall ist. Frauen, die unter dem Scharlatan-Syndrom leiden, verhalten sich nach der Devise: "Ich bin nicht gut genug, und das darf niemand wissen." Das zeigt sich dann in individuellen Facetten, etwa diesen:

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