text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Surf your life und Du erreichst Deine Ziele mit Leichtigkeit! von Loher, Malaika (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2018
  • Verlag: Kamphausen
eBook (ePUB)
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Surf your life

Die Wellen des Lebens reiten! Malaika Loher skizziert anhand der fünf wichtigsten Manöver beim Surfen einen Weg, persönliche Ziele zu erreichen und individuelle Wünsche umzusetzen. Ein Surfer reitet die Welle erfolgreich mit hoher Konzentration und Begeisterung, verfügt aber auch über genügend Leichtigkeit und Balance, um im Flow zu bleiben und den Fokus nicht zu verlieren. Die Autorin verbindet ihre eigene Surf-Erfahrung mit einem methodischen Persönlichkeits-Training und vermittelt das schrittweise Vorgehen in Veränderungsprozessen und Orientierungsphasen des Lebens. So kann ein grundlegendes Verständnis der auf diesem Weg zu erwartenden Hürden und Widerstände erlangt werden und ein Verständnis mit mit den 'Aufs und Abs' geschickt umzugehen. Es geht darum, authentische Entscheidungen zu treffen und dranzubleiben, um das eigene Leben mit vollem Einsatz zur Erfüllung zu führen. Malaika Loher, Leadership-Coach und Motivationsexpertin begleitet seit über 15 Jahren Menschen zum persönlichen und beruflichen Erfolg. Für die Soziologin, zweifache Mutter, Surferin und Weltreisende ist ein wesentlicher Baustein für ein erfülltes, sinnvolles Leben, die innere Ausgeglichenheit, Leichtigkeit und Freude am Dasein zu erhalten. Sie führt ihre Seminarteilnehmer und Coaching-Klienten mit einer inspirierenden Mischung aus Herausforderung und Spaß durch einen tiefgreifenden Entwicklungsprozess. Die Extremsportlerin und erfolgreiche Unternehmerin lebt, was sie lehrt und schreibt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 01.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958832930
    Verlag: Kamphausen
    Größe: 1362 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Surf your life

Manöver 1: Am Bottom-Turn wird alles anders

Der Bottom-Turn ist die Kurve am Fuß der Welle. Der Surfer ändert im Wellental die Richtung, um die Wellenwand wieder hinaufzufahren. Das Manöver ist eine Mischung aus Technik, Kraft, Entschlossenheit und Timing.
Lust am Frust

Learning: In diesem Kapitel erfahren Sie, warum Sie sich manchmal fremdgesteuert und getrieben fühlen und weshalb eine Veränderung dieses Zustands meistens schwer ist. Sie betrachten Ihr Leben auf eine andere Weise, insbesondere Ihre Gewohnheiten .

Erschöpft sitze ich im heißen Sand am Strand auf Bali und schnappe nach Luft. Mein Surfbrett liegt unschuldig neben mir, als wäre ich nicht gerade fast ertrunken. Mit adrenalingeweiteten Augen starre ich auf die hohen Brecher, die ohne Unterlass auf den Strand zurollen. Normalerweise liebe ich das gewaltige Rauschen und Pfeifen der hohen Wellen, doch jetzt bin ich wütend. Wütend auf mich, wütend auf die See, wütend auf die ganze Welt. Meine Muskeln zittern und brennen vor Anstrengung. Ein kleiner Riss in meinem Oberschenkel blutet langsam vor sich hin. Ich beobachte, wie sich das Blut mit dem Salzwasser auf meinem Bein mischt und in den Sand tropft. Die Walze unter der Welle hatte mich und mein Brett erfasst und mitgerissen, wie Turnschuhe in der Waschmaschine. Mit einem tiefen Seufzer wische ich über den Oberschenkel, sofort tritt neues Blut aus der Wunde. Ich bin froh, es noch an Land geschafft zu haben. Zwischen meinen Rippen baut sich eine Frustwelle auf. Ich hole tief Luft, schüttle den Kopf, verziehe das Gesicht. Dann platzt es aus mir heraus. "Verdammt! Es kotzt mich an! Warum lässt du mich nicht?", schreie ich das Meer an. Ein Spaziergänger blickt irritiert zu mir. Peinlich berührt bohre ich meine Zehen in den Sand und werfe mich schließlich auf den Rücken. Den Blick starr in den blauen Himmel gerichtet, rollen mir Tränen über die Wangen. "Ich kann es einfach nicht!", denke ich. Seit einem Jahr habe ich jetzt diese Pechsträhne beim Surfen. Es will einfach nicht klappen. "Wie eine Anfängerin!", murmle ich vor mich hin und rolle mich auf den Bauch, meine Hände zu Fäusten geballt.

Mir wird bewusst, dass ich mich seit einem Jahr kein bisschen weiterentwickelt habe. Stillstand, Frust, Wut . Der Spaß ist mir verlorengegangen und mit ihm das Freiheitsgefühl, der Kick, der Flow. Es fühlt sich nur noch wie Kampf an, gegen die Angst, gegen das Versagensgefühl. Ich bin nicht Teil des Meeres, wie früher, sondern fühle mich wie ein Fremdkörper. Mit einem Ruck stehe ich auf, mein ganzer Körper ist mit Sand paniert. Zögernd gehe ich ins flache Wasser, um mich abzuwaschen. Die Strömung zerrt an meinen Beinen. Ratlos blicke ich aufs Meer. "Es macht keinen Sinn mehr", sage ich entschuldigend, als müssten mir die Wellen verzeihen. "Ich kann nicht mehr. Ich habe es wirklich versucht, aber jetzt ist Schluss! Ich brauche eine Pause!" Mit einem letzten sehnsüchtigen Blick wende ich mich ab, packe mein Brett und gehe.

Es ist eine Epidemie ausgebrochen. Mir begegnen immer mehr Menschen, die nicht einfach nur ausgebrannt sind, sondern sich im Labyrinth des Alltags komplett verirrt haben. Der Frust sitzt zunächst still im Inneren der Betroffenen, manchmal schon seit Jahren. Nach außen scheint alles gut zu funktionieren, das Leben wird in aller notwendigen Komplexität gelebt. Statt aber hinzusehen, was die wahren Gründe für den Frust sind, gilt es als normal und gesellschaftlich anerkannt, keine Zeit zu haben, unter Druck zu stehen und gestresst zu sein. Betroffene erkennt man daran, dass sie wenig lächeln, kaum Fragen stellen, abwesend wirken, leicht genervt sind, nicht richtig zuhören oder über Probleme sprechen, die sie nicht lösen können. Von häufiger Müdigkeit und wiederkehrenden leich

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen