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Vom Beruf zur Berufung So erlangen Sie mehr Erfolg und Zufriedenheit im Leben von Tepperwein, Kurt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.09.2019
  • Verlag: mvg Verlag
eBook (ePUB)
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Vom Beruf zur Berufung

Wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens in unserem Beruf - sind aber oft gestresst, unzufrieden und finden abgesehen vom Verdienst keine weitere Motivation, um uns jeden Tag neu zu engagieren. Laut Bestseller-Autor Kurt Tepperwein muss das nicht sein! Er erklärt, wie jeder seinen Traumberuf und die darin liegende Berufung finden kann. Durch den gezielten Einsatz der eigenen Stärken und Interessen wird der Weg zum Erfolg ein leichter und die tägliche Selbstverwirklichung ermöglicht jedem einen entspannten Alltag. Vom Beruf zur Berufung ist ein Muss für jeden, der Spaß und Erfolg im Job vereinen möchte!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 212
    Erscheinungsdatum: 09.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864156335
    Verlag: mvg Verlag
    Größe: 727 kBytes
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Vom Beruf zur Berufung

1. In der BERUFUNG den Lebenssinn finden

Irgendwann stellt sich die Frage nach dem Sinn des Lebens. Nicht als ein philosophisches Gedankenspiel, sondern weil Sie dieser Frage nicht mehr aus dem Weg gehen können. Wahrscheinlich geschieht das JETZT. Sinnlos zu leben macht nun keinen Sinn mehr. Was ist aber der Sinn MEINES Lebens? Wozu bin ICH da? Was ist MEIN WEG? Die Antwort heißt jetzt: SELBSTVERWIRKLICHUNG!

Wie rasch die Welt sich schon innerhalb einer Generation ändert, kann man am "Erwachsenwerden" dieses Wortes erkennen. Vor weniger als einer Generation noch wurde mit dem Begriff nichts anderes assoziiert als: Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Selbstbezogenheit, Narzissmus - kurz gesagt: die Haltung, sich nur um sich selbst zu kümmern. Man konnte nichts anderes mit dem Wort "Selbstverwirklichung" assoziieren, weil man sich gar nichts anderes vorstellen konnte, gar nichts anderes als EGOZENTRIK kannte. Also konnte auch "Selbstverwirklichung" nichts anderes sein als eine neue, subtilere Art des EGO-Trips.

Dann aber wurde der Begriff "Selbstverwirklichung" auch in der Psychologie "gesellschaftsfähig" und populär. Mehr noch: Eine bestimmte Gruppe von Psychologen baute um diesen ein ganzes psychologisches Gebäude auf. Wir könnten natürlich etwas vereinfachend sagen, was für Sigmund Freud das "Unterbewusste", war für Abraham Maslow (einen der Hauptvertreter dieser NEUEN Psychologie) die "Selbstverwirklichung". Ihn interessierten nicht mehr so sehr die neurotischen Menschen, wie damals Freud und die Psychoanalyse, sondern die wirklich gesunden, sich selbst verwirklichenden Menschen . Aus einer Psychologie der psychischen Krankheiten wurde eine Psychologie der psychischen Gesundheit . Jetzt hieß es sogar: Ein psychisch GESUNDER MENSCH erreicht früher oder später die Phase der SELBSTVERWIRKLICHUNG. Im Grunde fängt er JETZT erst richtig an, erwachsen zu werden und zu LEBEN. Denn es geht nun um existentielle Fragen des Lebens . Und erst wenn man bereit ist, sich diesen zu stellen, dann beginnt das EIGENTLICHE LEBEN.

Aber hören wir Abraham H. Maslow (1908-1970) selbst zu, was dieser fortgeschrittene Psychologe über "Selbstverwirklichung" zu sagen hat:

Soweit es den Motivationsstatus betrifft, haben gesunde Menschen ihre Grundbedürfnisse nach Sicherheit, Geborgenheit, Liebe, Achtung und Selbstbewusstsein ausreichend befriedigt, so dass sie primär von Tendenzen zur Selbstverwirklichung motiviert werden ( definiert als fortschreitende Verwirklichung der Möglichkeiten, Fähigkeiten und Talente, als Erfüllung einer Mission oder einer Berufung, eines Geschicks, eines Schicksals, eines Auftrags, als bessere Kenntnis und Aufnahme der eigenen inneren Natur, als eine ständige Tendenz zur Einheit, Integration oder Synergie innerhalb der Persönlichkeit ).

(Maslow, Psychologie des Seins, München 21981, S. 41, Anm. d. Autors)

Hochinteressant ist auch, wie er die "Merkmale" (klar, er ist ein Wissenschaftler; diese sprechen nicht über "Eigenschaften", sondern über "Merkmale") dieser "gesunden Menschen" an gleicher Stelle weiter beschreibt:

Größere Wahrnehmung der Realität.

Wachsende Akzeptanz der eigenen Person, der anderen und der Natur.

Zunehmende Spontaneität.

Bessere Problemzentrierung.

Größere Distanz und Sehnsucht nach Zurückgezogenheit.

Wachsende Autonomie und Resistenz gegen Akkulturation (gesellschaftliche, kulturelle Anpassung; Anm. d. Autors).

Größere Frische des Verständnisses, größerer Reichtum der emotionalen Reaktion.

Höhere Frequenz der Grenzerfahrungen (häufiger außergewöhnliche Glückserfahrungen; Anm. d. Autors).

Wachsende Identifikation mit der menschlichen Spezies.

Veränderte (der Kliniker würde sagen: verbesserte) zwischenmenschliche Beziehungen

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