text.skipToContent text.skipToNavigation

Wahrhaftig Mann sein Männer entdecken sich selbst von Betz, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.07.2018
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
9,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Wahrhaftig Mann sein

Der Weg zur wahren Männernatur, raus aus Verunsicherung, Anpassung und Schuldgefühlen: Lebensnah, bodenständig und humorvoll zeigt Robert Betz, wie Mann endlich wieder Mann sein kann - lebendig und leidenschaftlich, mit Herz und Hirn in einem kraftvollen, gesunden Körper. Ein mitreißendes Buch für alle Männer, die ihrem Leben einen tieferen Sinn und eine neue Richtung geben möchten - und ein echter Augenöffner für Frauen, um die seltsame Spezies Mann auf ganz neue Weise verstehen zu lernen.
Mit sechs geführten Audio-Meditationen zum kostenlosen Download.

Robert Betz, geboren 1953 im Rheinland, ist Diplom-Psychologe und zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Seminarleitern und Vortragsreferenten im deutschsprachigen Raum. Mit seinen lebensnahen und humorvollen Vorträgen begeistert er jährlich über 50.000 Menschen quer durch alle Altersgruppen. Seine Bücher sind Bestseller der Lebenshilfe-Literatur.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 09.07.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641224592
    Verlag: Heyne
Weiterlesen weniger lesen

Wahrhaftig Mann sein

1. Männer werden jetzt durchgeschüttelt und ausgebremst

Männer haben weit mehr gemeinsam, als der einzelne Mann es vermuten mag. Und wenn sie dieses Gemeinsame entdecken, dann erkennen sie sehr schnell, auf welche Weise der heutige Zustand ihres Lebens von ihnen selbst erschaffen wurde. Der junge Mann geht gewöhnlich von zu Hause in die Welt hinaus, um "es" zu schaffen. Er stürzt sich in Ausbildung oder Arbeit und klotzt ran. Er will Erfolg haben und gutes Geld verdienen, als Angestellter oder als Selbstständiger. Ein "richtiger" Mann definiert sich und seinen Wert über Erfolg und Geld und stürzt sich ins Machen und Tun.

Dieser einseitig auf Leistung ausgerichtete Weg wird für die meisten Männer zu ihrem Lebens- und Schicksalsweg. Leben heißt für sie, etwas zu leisten, es zu etwas zu bringen. "Haste was, biste was, haste nix, biste nix", und zwar in den Augen der anderen. Von dieser auf Dauer selbstmörderischen Spur kommen sie so schnell nicht runter. Erst eine Krise des Körpers, der Psyche oder der Partnerschaft, der Verlust der Arbeit oder erst die Rente oder Pensionierung wirft sie aus dieser schmalen und harten Spur. An seiner Arbeit hält sich der Mann fest wie die Table-Tänzerin an ihrer Stange; nimmt man ihm diese Stütze weg, fällt er, und das meist tief. An das, was er tut, und an den Erfolg seiner Arbeit koppelt der Mann für gewöhnlich seine ganze Selbstwertschätzung und Selbstwürde. Verliert er seine Arbeit, geht auch sein Selbstwertgefühl baden, so brüchig es vorher auch schon gewesen sein mag.

Der Mann versteht sich in erster Linie als arbeitender Mann. Hat er keine Aufgabe, dann kann er mit sich selbst oft nichts anfangen. Er weiß einfach nicht, woran er sich festhalten soll, weil er kaum einen Halt in sich selbst hat. Diese Angst, den Halt zu verlieren, treibt gegenwärtig immer mehr Männer um, ihre Zahl nimmt stetig zu. Und wie Männer auf Angst reagieren, das sehen wir täglich in Firmen und Beziehungen: Sie greifen sehr oft verzweifelt zu Pillen und Alkohol, um irgendwie durchzuhalten. Oder sie lenken sich durch extremes, dem Körper gegenüber herzloses Verhalten beim Sport von der inneren Misere ab. Sie werden entweder aggressiv sich selbst oder anderen gegenüber oder antriebslos und versinken in einer Depression. Die Gesichter der heutigen Männer erzählen genau solche Geschichten. Hast du den Mut, dir einmal drei Minuten (also 180 Sekunden) lang in einem Handspiegel in die Augen zu schauen? Wenn dein Verstand dir gerade sagt, das sei dir zu albern, dann steckt dahinter die pure Angst vor dem, was du in deinen Augen entdecken könntest.

Wie sehen die Körper von Männern ab vierzig, spätestens ab fünfzig aus? Der Magen ist übersäuert, der Rücken verspannt, die ersten Bandscheiben sind dahin, das Herz ist angegriffen, das Atmen fällt schwer, die Gelenke schmerzen, die Galle produziert Steine, die Probleme gehen an die Nieren. Viele Nächte werden nicht mehr durchgeschlafen und im Bett macht der Penis immer öfter schlapp. Impotenz oder die Angst davor - höchst schambesetzte Themen - sind weiter verbreitet als allgemein angenommen. Die vielen Millionen Viagra-Nutzer in Europa sind lediglich die Spitze eines Eisberges der Männerprobleme rund um ihre Sexualität.

Die Fixierung auf Arbeit, Leistung, Geld und Erfolg beziehungsweise die Verknüpfung von Selbstwertgefühl und Erfolg hat den Mann an den Rand eines Abgrundes geführt. Nicht wenige verzweifeln und nehmen sich das Leben, es sind dreimal so viele Männer wie Frauen. Und viele andere sterben den langsamen Tod an gebrochenem Herzen oder verfallen in Antriebslosigkeit.

Das alles beruht weder auf Schicksal noch auf der Dummheit von Männern, sondern auf Unbewusstheit und Unwissenheit sowie auf sehr alten, eingefahrenen Mustern des Denkens und Verhaltens, d

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen