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Wenn ich das früher gewusst hätte ... 111 konkrete Denkanstöße, damit dein Leben besser läuft von Lynen, Patrick (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.02.2015
  • Verlag: Linde Verlag Wien Gesellschaft m.b.H.
eBook (ePUB)
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Wenn ich das früher gewusst hätte ...

Im Zweifel – machen! Die Fantastischen Vier schreiben in ihrer Autobiografie: "Seid Ihr Zwerge oder Hünen, ob auf Bergen oder Dünen, ihr hört gerne Radio mit Eurem Patrick Lynen." Wer sich mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung, Veränderung und Neubeginn beschäftigt, kennt Patrick Lynen. Seit beinahe 15 Jahren begeistert der Coach und Redeprofi auf Veranstaltungen, bei Events, Seminaren und Trainings. Sein Buch gibt Kraft, die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit selbst in die Hand zu nehmen. Es ermutigt dazu, ausgetretene Pfade zu verlassen, Neues zu wagen, und zeigt, wie jeder von uns den Alltag, Herausforderungen, Konflikte, Veränderungen und Krisen erfolgreicher meistern kann. Buchtalk mit Patrick Lynen iframe width='652' height='367' frameborder='0' allowfullscreen='' src='Lynen ist Kommunikationstrainer, Coach für Führungskräfte, Buch-Autor, Berater für verschiedene Branchen sowie Referent in zahlreichen Universitäten und Akademien - darunter die renommierte ARD.ZDF Medienakademie. Er betreibt den Radiosender 'das coachingradio.de'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 232
    Erscheinungsdatum: 24.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783709406410
    Verlag: Linde Verlag Wien Gesellschaft m.b.H.
    Größe: 5568 kBytes
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Wenn ich das früher gewusst hätte ...

1 DU WIRST NICHT BLEIBEN, WIE DU BIST. Früher war ich überzeugt davon, dass ich irgendwann nichts mehr dazulernen würde. Mittlerweile weiß ich, dass ich die wichtigsten Erkenntnisse meines irdischen Daseins womöglich noch vor mir habe. Auch in der Persönlichkeitspsychologie herrschte bis vor wenigen Jahren die Auffassung, dass der Charakter mit etwa dreißig Lebensjahren ausgebildet sei und dann auch so bliebe. In den vergangenen Jahren haben Forschungsergebnisse von Neurowissenschaftlern jedoch gezeigt, dass sich unsere Persönlichkeit während des gesamten Lebens verändern kann. Die moderne Hirnforschung beschenkt uns hier mit einer bahnbrechenden Erkenntnis: Kein Hirn ist jemals "fertig" konstruiert. Es kann sich bis zum Tod verändern. Die Verästelungen wachsen zwar mit der Zeit langsamer, doch selbst im Alter vernetzen sie sich neu.

D as berichten auch Forscher der Harvard Medical School in Boston. Ihre Studien zeigen, dass die Umstrukturierung unseres Gehirns in persönlichen Wachstums- und Veränderungsphasen überdies innerhalb weniger Wochen erfolgt. So ist es unserem Denkorgan tatsächlich möglich, innerhalb kurzer Zeiträume auf neue Ideen und Herausforderungen zu reagieren und sogar dort neue Gedanken-Autobahnen zu legen, wo bisher keine vorhanden waren.

Wenn dir also demnächst mal wieder jemand sagt: "Bleib, wie du bist!", dann frage dich: Kann ich in einem Monat oder einem Jahr überhaupt noch derselbe Mensch sein wie heute?

Persönlichkeitsentwicklung ist ein Prozess, der niemals abgeschlossen ist. Persönlichkeitsentwicklung bedeutet, dass wir reflektierter und damit am Ende auch stärker werden. Jeder kleine Schritt in diese Richtung ist für sich genommen schon ein Erfolg.

Fazit

Lebe und liebe die Bewegung, die Veränderung, das Weitergehen. Jeden Tag verändert sich unser Umfeld. Jeden Tag verändert sich unser Körper. Mit jedem Gedanken und jeder Handlung verändern wir uns. Wäre ein Leben ohne Veränderung nicht schrecklich grau und langweilig, starr und vorhersehbar?

2 Die Routinen der Unauffälligen. Als Kinder haben wir schwärmerische Vorstellungen von unserer Zukunft. Wir wollen Eroberer oder Astronautin werden, Schauspielerin oder Profi-Fußballspieler, Model, manchmal auch Lokführer oder Erfinderin. Wir sind mutig, frech, zuversichtlich, wild und voller Ideen. Dann kommt die Schule. Plötzlich ist alles anders. Talente und besondere Begabungen spielen keine große Rolle mehr, das Wilde und Forschende wird gezähmt und verbannt. Später kommt das Berufsleben. Zu Beginn erleben wir eine gewisse Euphorie, doch nach einer Weile verblasst die Farbe. In der Welt der Erwachsenen sollen wir logisch denken, unsere Intuition ablegen, uns die Flausen aus dem Kopf schlagen, Verantwortung übernehmen. Alles dreht sich um Pünktlichkeit, Systeme und Prozesse.

"Du bist vernünftig geworden", sagen die einen. Andere meinen: "Er ist nun ein schrecklicher Spießer und tut Dinge, die er nie wollte." Vielleicht haben beide recht. Die Aufgaben und Rollen unseres Lebens verändern uns. Und so wachen wir irgendwann morgens auf - und haben kaum noch etwas mit der Person zu tun, die wir mal sein wollten. Wir verbringen Jahre unseres Lebens in einer vermeintlichen Komfortzone, ohne zu wissen, wer wir sind und was wir wollen. Wir treiben durch das Meer der Möglichkeiten wie ein Schiff ohne Steuermann - hoffend, dass keine allzu großen Stürme aufziehen. Wir übernehmen die Routinen der Unauffälligen. Wir versuchen zu überleben, machen es anderen recht, damit wir von ihnen gemocht oder geliebt werden. Wir wollen schließlich keinen Widerstand auslösen. Wir leben vor uns hin, obwohl wir doch instinktiv wissen, dass es da etwas gibt, das besser zu uns passt. Und letztlich ist uns sogar klar, dass diese Verdrängung in einem Gefühl der Sinnlosigkeit und Erschöpfung enden kann.

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