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Wer tut dir gut? Wie du lernst, Menschen richtig einzuschätzen von Palacios, Gabriel (eBook)

  • Verlag: Ullstein
eBook (ePUB)
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Wer tut dir gut?

'Gabriel Palacios macht uns auf einfach verständliche und eindrückliche Weise klar, wie wir mit den richtigen Menschen um uns herum ganz Großes bewirken können. Seine Perspektiven sind tief heilsam und bereichernd.' Til Schweiger

Durch Gedankenlesen Menschen erkennen - der Schlüssel zu einem erfüllten Leben

Wie kann ich mein Gegenüber richtig einschätzen? Wie kann ich verschlüsselte Botschaften eines Menschen wahrnehmen und richtig interpretieren? Wer tut mir gut? Wer schadet mir? Könnte ich doch Gedanken lesen.... Das hat sich jeder schon mal gewünscht. Der Autor zeigt, wie es geht, indem er den verborgenen Bereich in unserem Wesen beleuchtet, in dem wir ungeschützt sind wie ein Kind in seiner gesunden Naivität: den Bereich des Unterbewusstseins. Hier liegt das Urvertrauen, das uns im besten Falle die Eltern mit ins Leben gegeben haben. Hier sind wir beeinflussbar und damit auch verletzbar.

Dieses Buch, geschrieben aus der täglichen Praxis eines der europaweit erfolgreichsten Hypnosetherapeuten, ist ein Ratgeber für alle, die nach dem ultimativen Werkzeug der Menschenkenntnis suchen. In einfachen Schritten und Übungen zeigt der Autor, was man benötigt, um den wohlwollenden vom manipulativen Menschen im unmittelbaren Umfeld zu unterscheiden. Er vermittelt Schutzmechanismen, die ohne Ablehnung des Gegenüber funktionieren und lehrt Vertrauenstechniken, die dem Gegenüber suggerieren, dass eine Verbindung möglich ist.



Gabriel Palacios, geb. 1989 in Bern/Schweiz, befasste sich bereits seit frühester Kindheit aufgrund eines familiären Schicksalsschlages intensiv mit der Gedankenwelt. Heute verhilft der mehrfache Autor, Gedankenleser und Paartherapeut in seinem Therapiezentrum in Bern, durch öffentliche Veranstaltungen und mit seinen Büchern vielen Menschen zu mehr gedanklicher Freiheit. Bekannt wurde er einem großen Publikum durch seine Teilnahme 2009 an einem internationalen TV-Event über mentale Experimente. Gabriel Palacios berät Unternehmen und Prominente, ist Keynote-Speaker und bildet als Präsident des Verbandes Schweizer Hypnosetherapeuten (VSH) sowie als Lehrtrainer der National Guild of Hypnotists (NGH) Hypnosetherapeuten aus. https://www.gabriel-palacios.ch/

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783843720113
    Verlag: Ullstein
    Größe: 3349 kBytes
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Wer tut dir gut?

Menschenkenntnis

Wir alle sind Menschenkenner - doch nur wenige sind »Menschen-Erkenner«. Menschenkenntnis hat nichts damit zu tun, wie viele Menschen wir kennen, sondern viel mehr, ob wir die Auffassungsgabe haben, diverse Charaktereigenschaften von Menschen binnen Bruchteilen von Sekunden zu erkennen.

Das Wort »erkennen« ist eine stärkere Bildung des Wortes »kennen«. Dieses stammt aus dem Althochdeutschen für »sich gewahr werden, erfassen, urteilen«. Wenn wir also Menschen erkennen, so ist das eine ausgeprägtere Form dessen, Menschen nur zu kennen. Es ist eine Fähigkeit, nüchtern in den Menschen hineinzublicken, dessen Tiefen zu erkennen.

Doch woher kommt Menschenkenntnis? Wieso haben gewisse Menschen die Fähigkeit, andere Menschen zu lesen, andere hingegen wissen selbst nach langen Gesprächen immer noch nicht wirklich, wer ihnen gegenübersitzt?

Für Menschenkenntnis gibt es diverse Gründe. Befassen wir uns doch mal mit den unterschiedlichen Formen von Menschenkenntnis und deshalb zunächst mal mit jenen Arten von Menschenkennern, die nicht wirklich Menschenkenner sind, es aber von sich stark behaupten. Ich unterscheide hierbei zwischen den vermeintlichen Menschenkennerinnen und -kennern, die primär mit sich selbst reden, also extrem im Inneren sind. Und deren Gegenstück, die vermeintlichen Menschenkennerinnen und -kenner, die primär im Außen orientiert sind und in wirren Sphären herumschwirren, derer sie nicht mächtig sein können. Diese beiden Formen - im Innen und im Außen sein - haben nicht viel damit zu tun, ob man eher introvertiert oder extrovertiert ist. Denn beispielsweise extrovertierte Menschen, also Menschen, die sehr kommunikativ und mitteilungsbedürftig sind, können sich zwar mitteilen, sich selbst darstellen, aber trotzdem »Menschenkenner« sein, die sich primär mit ihrem Inneren befassen. Ob man ein innerer oder ein äußerer »Menschenkenner« ist, hat also nichts mit dem Geltungsdrang oder mit dem kommunikativen Energieniveau zu tun, sondern lediglich damit, ob ich mich mit Informationen befasse, die von innen kommen, oder mit Informationen, die von außen kommen.

Befassen wir uns zunächst mit zwei Typen vermeintlicher Menschenkenner, die sich vorwiegend mit Informationen beschäftigen, die lediglich von innen kommen, und die deshalb die Menschen um sich herum nicht wirklich kennen können. Alles steht immer im Zusammenhang mit ihm selbst:

Der Geprägte

Eine der Formen von vermeintlichen Menschenkennern ist die des Geprägten. Sie handeln insofern »geprägt«, dass sie die im Laufe des eigenen Lebens erfahrenen Tiefschläge einstecken und unterbewusst als schützende Mechanismen auf andere Menschen übertragen. Es ist das unbewusste Einprägen von Eigenschaften jenes Menschen, der sie geprägt hat, woraus Konditionierungen entstehen und das Gehirn beginnt, Menschen in Schubladen zu stecken, was natürlich überhaupt nicht objektiv sein muss, sondern primär subjektiv. Zum Beispiel bei Beziehungsschwierigkeiten:

Eine Frau wird von ihrem Mann, mit dem sie sich verbunden fühlt und dem sie vertraut, betrogen und verletzt. Fortan ist sie von dieser Erfahrung geprägt, die sie natürlich mit diesem Mann verbindet. Dieser Mann liebt Spinat. Der nächste Mann, bei dem sie Trost sucht, hat sie von vornherein belogen, was seinen Familienstand betrifft. Und auch er aß gern Spinat. Kurzum beginnt unser Unterbewusstsein Regeln zu finden, wo es gar keine gibt, und liefert nach intensiver Analyse beider Herren das Ergebnis: Alle Männer, die Spinat lieben, lügen.

Bizarr an der ganzen Sache ist, dass die geprägten Menschen mit ihrem Bewusstsein natürlich wissen, dass dieses »Erkennen«, eben hier als Urteil, nicht stimmen kann - trotzdem aber hält ihr Unterbewusstsein an dieser erfundenen Regel fest, die merkwürdiger nicht sein könnte. Und was geschieht? Jene Frau meidet Männer, die Spinat mögen, wird misstrauisch, wenn sie von dieser Vorliebe erfährt, oder stellt ein

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