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Der Verführungscode So kannst du jede kriegen von Vincent, Michel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.09.2014
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
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Der Verführungscode

Welcher Mann wäre nicht gern in der Lage, jede Frau, die ihm gefällt, locker anzusprechen und ein Date mit ihr zu verabreden. Dass es oft nicht klappt, liegt nicht an fehlender Attraktivität oder den falschen Anmachsprüchen, sondern an der inneren Einstellung, wie Michel Vincent am eigenen Leibe erfahren hat. Er selbst war jahrelang zu zurückhaltend, um von sich aus auf Frauen zuzugehen. Er zeigt, wie Mann an sich arbeiten kann, um auch ohne coole Masche selbstbewusster, attraktiver und dauerhaft erfolgreich beim weiblichen Geschlecht zu sein.

Michel Vincent ist einer der erfolgreichsten und gefragtesten Dating-Experten Deutschlands. Als renommierter Coach berät er unter anderem Persönlichkeiten aus Sport und Medien. Er ist regelmäßig in beliebten TV-Sendungen zu Gast, unter anderem bei Dieter Nuhr (Typisch Frau, typisch Mann) oder Kaya Yanar. Michel Vincent lebt in München.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 15.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492967440
    Verlag: Piper
    Größe: 992kBytes
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Der Verführungscode

DIE TRAUMFRAU VON DER AUTOBAHN

Vor einigen Jahren wurde ich vom Playboy nach Kitzbühel eingeladen, um Weihnachten nach "Art des Hauses" zu feiern. Mein Freund Michael und ich waren in einem superschönen Wellness-Hotel untergebracht, konnten tagsüber relaxen und abends mit den Bunnys die Hütte abbrennen. Na ja, was soll ich sagen? Wir feierten die wildeste Party des Jahres (ja, es war genauso, wie du es dir gerade vorstellst – sogar noch besser). Drei Tage später machten wir uns völlig zerstört wieder auf den Rückweg.

Auf der Party waren auch vier Typen gewesen, die jeden Abend an der Bar herumstanden, sich keinen Meter bewegten, auf supercool machten und den Bunnys sabbernd beim Tanzen zuguckten, während wir mit den Mädels den Spaß unseres Lebens hatten. Normalerweise hätte ich diese Situation bis ins Detail analysiert, was diese Jungs alles falsch machten und warum sie Abend für Abend alleine ins Bett gingen, aber mein Kater ließ keinen einzigen vernünftigen Gedanken zu. Ich hing völlig fertig auf dem Beifahrersitz, den Kopf an die Fensterscheibe gelehnt, die Sonnenbrille tief im Gesicht. Michi hatte einen österreichischen Radiosender eingestellt, der sinnbefreite Volksmusik spielte. Der perfekte Soundtrack, um wieder einzuschlafen. Nach einer Weile wurde ich ziemlich unsanft geweckt. Michi ließ den Motor seines Sportwagens aufheulen wie einen hungrigen Wolf, der Jagd auf seine Schäfchen machte. Er beschleunigte, kicherte dabei vor sich hin und ging wieder vom Gas. Mein Kopf, der permanent nach vorne und wieder zurück knallte, bedankte sich mit stechenden Schmerzen.

"Alter, was machst du da? Willst du mich umbringen?"

"Da sind 'n paar lustige Mädels neben uns", lachte er. "Die wollen ein Rennen fahren."

Ich beugte mich nach vorne, nahm meine Sonnenbrille ab, schaute an Michi vorbei und erkannte drei gut gelaunte Frauen in einem roten Fiat Panda. Eine von ihnen winkte zu uns rüber. Ich schob mit dem Zeigefinger die Sonnenbrille wieder auf ihren Platz zurück und sagte leicht genervt: "Bin zu müde. Lass das Fenster runter, flirte, mach irgendwas, ich leg mich wieder hin."

Wir fuhren ein paar Minuten nebeneinanderher, nicht schnell, vielleicht 100 km/h, und Michi kommentierte für mich, was gerade passierte. Ich döste wieder ein. Plötzlich tippte Michi mich an.

"Ey, wach mal auf. Ich glaube, die wollen irgendwas von dir."

"Häh, was? Wieso von mir?", murmelte ich.

"Die Blonde vom Beifahrersitz macht schon die ganze Zeit Handzeichen, dass ich dich mal antippen soll."

Ich setzte mich aufrecht hin und schaute zu ihr rüber. Meine Gedanken: Nie wieder Alkohol! Sie winkte mir zu und lächelte. Ich erkannte nicht viel. Sie hatte lange blonde Haare, trug eine große schwarze Sonnenbrille, dazu ein weißes T-Shirt und fuchtelte mit ihren Armen herum. Wir ließen die Fenster runter und versuchten, ein Gespräch anzufangen, was sich schnell als unmöglich herausstellte. Wir lachten uns gegenseitig an, dann holte ich einfach mein Handy aus der Hosentasche, winkte damit, zeigte mit dem Finger auf sie und hielt es mir ans Ohr. Sie begriff, was ich wollte, und begann, mit den Fingern ihre Nummer in die Luft zu schreiben. Ich sprach irgendwelche Zahlen laut vor mich her, konnte mich aber kaum konzentrieren.

Michi fiel vom Glauben ab.

"Wenn du jetzt mitten auf der Autobahn die Telefonnummer dieser Braut klarmachst, dann gehe ich sterben oder ins Kloster!"

Ich grinste, und das Mädel aus dem roten Fiat begann zu deuten: 0 – 1 – 7 – 2 ... Anscheinend kannte sie

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