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Du bist Gift für mich Wie du lernst, aus toxischen Beziehungsmustern auszubrechen und dich wieder selbst zu lieben von Wittwer, Tara-Louise (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.11.2020
  • Verlag: mvg Verlag
eBook (ePUB)
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Du bist Gift für mich

Jeder kennt mindestens ein Paar, dessen Beziehung er als toxisch ansehen würde. Doch wann ist eine Beziehung wirklich giftig? Wie erkennt man die Anzeichen? Und vor allem: Wie entkommt man dieser ungesunden Beziehung? Sinnfluencerin und Coach Tara-Louise Wittwer gibt in ihrem Buch Antworten auf alle Fragen. Dabei geht sie aber nicht nur auf Paarbeziehungen ein, sondern erklärt auch, wie man mit giftigen Menschen im Job oder in der Familie umgeht. Sie gibt dem Leser Strategien an die Hand, damit dieser sein Leben wieder selbst steuern kann und einsieht: Ich bin gut so, wie ich bin. Und wer das nicht einsieht, hat in meinem Leben nichts verloren!

Tara Wittwer ist seit 2012 Wahlberlinerin und hat an der FernUniversität Literatur studiert. Neben ihrem Studium hat sie sich seit 2012 ihren Onlineauftritt aufgebaut, von dem sie heute lebt. Sie schreibt Gedichte und Kurzgeschichten über das Leben, die Liebe und andere Dinge, die Frauen in der Zeit vom Erwachsenwerden und Erwachsensein in der heutigen Gesellschaft begegnen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 08.11.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961215737
    Verlag: mvg Verlag
    Größe: 549 kBytes
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Du bist Gift für mich

2. Toxische Beziehung - was nun?

Wenn du dir dieses Buch gekauft hast, dann vielleicht, weil dich die Thematik interessiert hat. Oder weil dir einfach nur das Cover gefallen hat, wer weiß. Oder aber, weil du irgendwie ein Gefühl hattest, eine komische Ahnung, dass du vielleicht in einer toxischen Beziehung stecken könntest.

Und nun hast du bis hierhin gelesen und bist dir fast sicher: »Okay, ich stecke in einer toxischen Beziehung.« Was nun? Das kommt ganz auf den Schauplatz der toxischen Beziehung an, denn wie schon erwähnt, gibt es die ja nicht nur als Paarbeziehungen. Schauen wir uns die unterschiedlichen Möglichkeiten und wie du am besten damit umgehen kannst, einmal genauer an.

Toxische Beziehungen im Job

»Puh ... Sie können froh sein, dass ich auf Ihrer Seite bin!« - zwinker, zwinker. Diese Aussage schickte mir eine Followerin auf Instagram und wusste wahrscheinlich nicht einmal, dass das nicht nur toxisch, sondern auch Gaslighting ist. Ihr Chef hatte ihr diesen Satz mehrfach an den Kopf geknallt: vor oder nach Meetings, bei Gehaltsverhandlungen oder einfach so, im Vorbeigehen, wenn eine Aufgabe nicht so erledigt worden war, wie er es sich vorgestellt hatte. Sie fragte mich: »Ist dieser Arbeitsplatz toxisch oder bilde ich mir das ein?« Klare Sache, diese Aussage ist hochgiftig und dabei sollten die Alarmglocken definitiv schrillen.

So ein Satz, der zunächst freundlich, witzig, schelmisch klingt, löst eine tiefe Verunsicherung und das sogenannte Kopfkino aus: Was bedeutet das denn genau? Hassen alle anderen sie? Reden die anderen hinter ihrem Rücken schlecht über sie? Steht ihr Job auf der Kippe, ohne dass sie es weiß? Kämpft ihr Chef täglich dafür, dass sie bleiben darf? Wenn sie sich vorher frei in den Gängen bewegt hat, so schleicht sie jetzt vermutlich nur noch an den Kollegen vorbei, den Blick gesenkt, und wenn jemand im Großraumbüro lacht, dann fragt sie sich womöglich unwillkürlich: »Lachen die über mich? Was habe ich falsch gemacht?«

Solche Aussagen sollen das Selbstbewusstsein des Mitarbeiters möglichst klein halten, sodass keine weiteren Forderungen entstehen, wie zum Beispiel nach einer (meist sogar verdienten) Gehaltserhöhung.

Doch auch Kollegen können sich natürlich toxisch verhalten. Das beste Beispiel hierfür ist Mobbing am Arbeitsplatz: Das Degradieren der Arbeitsergebnisse, passiv-aggressive Kommentare oder ein einfaches Augenverdrehen, wenn jemand etwas in einem Meeting sagt - all das kann hochgradig destabilisierend wirken und sich auf die Psyche des Menschen auswirken.

Darüber hinaus gibt es Leute, welche die Gutmütigkeit anderer ausnutzen und immer »mitleiderregend« agieren, um möglichst viel Arbeit bei ihnen abzuladen: »Hey, hast du noch ein wenig Zeit? Du bist doch sooooo gut darin und ich nicht ... und weißt du, meine Kinder ... du hast ja keine Kinder, oder?« Solche Kollegen rauben uns Energie und sie schaffen es sogar, dass wir uns schlecht und schuldig fühlen, wenn wir ihre Arbeit nicht übernehmen wollen. Dabei ist es ja nicht einmal unsere Aufgabe!

Neben dem Gaslighting findet man noch ein anderes, toxisches Konzept in der Arbeitswelt: Sogenanntes Belittling (Herabsetzen) ist in allen toxischen Beziehungen vorhanden, daher auch am Arbeitsplatz ein großes Thema. Es bedeutet, dass deine Ideen nicht wertgeschätzt oder eben sogar herabgesetzt werden. Die Kollegen lächeln bemitleidend, wenn du eine Idee vorstellst, oder dein Vorgesetzter fängt an zu lachen, wenn du nach einer Gehaltserhöhung fragst, statt dir eine seriöse Antwort zu geben. Das ist ungesundes Verhalten, welches dein Selbstwertgefühl untergräbt und dich demotiviert zurücklässt.

Und die Lösung der Probleme?

Klärende Gespräche können ein Anfang sein. Am besten in einer ruhigen Atmosphäre, bei einem Termin, der extra dafür angesetzt wird. Es ist ratsam, ein Mitglied des Betriebsrats - falls vorhanden

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