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Göttergatten Was Männer wirklich über ihre Frauen denken von Rellin, Martina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.08.2010
  • Verlag: Diana Verlag
eBook (ePUB)
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Göttergatten

Schweigen aus Liebe? Was Männer ihren Frauen nie sagen würden
Wenn's drauf ankommt, schweigen sie. Männer! Doch das Klischee, sie hätten nur Autos, Fußball und andere Frauen im Kopf, stimmt natürlich nicht. Bestsellerautorin Martina Rellin fragt Männer, was sie wirklich über ihre Frauen denken, was sie nervt und wofür sie sie lieben. Warum es mit dem Sex nicht mehr klappt und die Geliebte trotzdem keine Gefahr ist. Wahre Geschichten über den Ehealltag aus Sicht der Männer.
Männer von heute sind anders als ihre Väter: offener und partnerschaftlicher, daran besteht kein Zweifel. Und doch wissen Frauen oft nicht, was in ihren Partnern vorgeht. Männer gehen Konflikten aus dem Weg, mit ihnen über Familie und Beziehung zu sprechen ist fast immer mühsam. In diesem Buch brechen Ehemänner ihr Schweigen, sie erzählen freimütig, selbstkritisch und oft ausgesprochen humorvoll. Und es zeigt sich: Männer schweigen gegenüber ihren Ehefrauen eher aus Bequemlichkeit denn aus mangelnder Liebe. Sie wollen Missverständnisse und Streit vermeiden, wissen aber meist genau, dass sie oft das Gegenteil erreichen. Diese wahren Geschichten erlauben Frauen einen Blick in die Gefühls- und Erlebenswelt der Männer - und lassen erkennen, dass Männer durchaus beziehungstauglich und nicht zuletzt liebenswert sind.
Hier kommt zur Sprache, was Männer denken - und Frauen erfahren endlich, was in Männern wirklich vorgeht.

Martina Rellin, geboren 1962 in Hamburg, absolvierte die Hamburger Journalistenschule, war bis 2001 Chefredakteurin der traditionsreichen Zeitschrift 'Das Magazin' und zählt heute zu den erfolgreichsten Sachbuchautorinnen Deutschlands. Auch mit ihrem letzten Buch 'Die Wahrheit über meine Ehe' stand sie wieder wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Martina Rellin lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 13.08.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641041304
    Verlag: Diana Verlag
    Größe: 339 kBytes
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Göttergatten

" Mensch, drei Bier am Abend ... (S. 150-151)

Wenn Lars und Marion spazieren gehen, tun sie das Arm in Arm, die beiden besuchen Ausstellungen, genießen gemeinsame Zeit im Garten. Perfekt, könnte man denken. Doch während sich seine temperamentvolle, blond gelockte Frau mit Wonne in ihre Bibliotheksarbeit stürzt, hat Lars viel Zeit zum Nachdenken: Seit er arbeitslos ist, kümmert er sich um den Haushalt - und er fragt sich, welche Rolle der Alkohol in seinem Leben wirklich spielt ...

Ich begehre meine Frau wie am ersten Tag - fragen Sie das mal andere Männer, ob das bei denen auch so ist. Ich könnte jeden Tag mit ihr schlafen. Wenn ich morgens ins Bad gehe, meine Frau nackt sehe, wie sie unter der Dusche steht, dann kann es sein, dass ich sage - jetzt kommt ein ganz trivialer Satz, aber ich sage ihn so: "Du hast immer noch denselben hübschen Hintern wie damals, als ich dich kennengelernt habe." Es ist mir egal, ob Marion ein Bäuchlein bekommen hat oder ob ihre Brüste größer geworden sind, das ist sicher so. Aber für mich war das nie ein Grund, mich nach einem Seitensprung umzugucken. Ich sehe meine Frau und liebe sie. Das Einzige, was sein kann, ist, dass Marion einen Cut macht, den Schnitt. Ich würde das nie tun.

Als ich siebzehn war, wollte ein Mädchen mit mir schlafen, ohne Verhütung, sie hat gesagt, dass an diesem Tag ganz sicher nichts passieren kann, ich hab trotzdem gesagt: "Tut mir leid, ich hab keine Kondome dabei." Ich hab das einem Kumpel erzählt, und der meinte: "Bist du blöde?" Ich hatte Verantwortungsgefühl, auch damals schon. Wobei es so war: Ich hätte alle Mädchen, mit denen ich zusammen war, auch heiraten können, so grundsätzlich. Ich wollte immer heiraten. Als ich Marion kennengelernt habe, waren wir beide dreiundzwanzig, wir haben in A. studiert, sie ist dort geboren, ihre Familie wohnt noch immer da. Meine Eltern hätten sich vielleicht die Frage gestellt, ob das geht, ein katholisches Mädchen und ich.

Ich hab die Heirat also ohne das Wissen meiner Eltern in Gang gebracht, und seit unsere Hochzeit dann feststand, haben sie immer zu uns gestanden. Das ist mir schon wichtig, ich bin ein Familienmensch, ich möchte, dass unsere Familie wie die meiner Eltern, meiner Schwiegereltern lange hält. Es geht um Zusammengehörigkeit. Wenn man sich in unserem Wohnzimmer umsieht, merkt man: Überall hängt was an der Wand, ein Haufen Schnickschnack. Aber zu jedem Stück gibt es eine Geschichte. Zu den vielen Fotos sowieso, und da, da hängen auch die Babyschuhe von unserem Sohn.

Bei uns hat es nicht so reibungslos geklappt mit der Geburt. Meine Frau ist aus dem Krankenhaus ausgebüxt, sie kam nach Hause und hat gesagt: "Lars, wir müssen uns jetzt lieben." Die hatten ihr im Krankenhaus gesagt, dass im männlichen Samen Prostaglandin drin ist, was die Wehen begünstigt. Ich muss sagen, das war nicht unser schlechtestes Mal. Wir waren mit dem Baby vierzehn Tage übern Termin. Kann das sein? Waren es vierzehn Tage? Meine Frau wüsste das genau, als Mann ist man in der Beziehung ja oberflächlicher. Man kann als Mann die Schwangerschaft nicht richtig nachvollziehen, man kann mal horchen, man kann spüren, wie sich das Baby im Bauch bewegt, aber das ist doch etwas anderes als das, was die Frau erlebt, es ist etwas anderes, weil man es nicht selber fühlt.

Vielleicht entwickelt sich da schon das engere Verhältnis der Mutter zum Kind. Unser Sohn ist ja schon erwachsen, Tobias ist einundzwanzig. Er hat seine Ausbildung zum Industriekaufmann abgeschlossen und jetzt ein VWL-Studium angefangen. Er wohnt hier in der Stadt, in einer kleinen Wohnung. Als mein Sohn besch

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