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Klassiker der Erotik 47: Odur di Femina - Frauenduft ungekürzt und unzensiert von Dumoulin, Edmond (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.07.2014
  • Verlag: Passion Publishing
eBook (ePUB)
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Klassiker der Erotik 47: Odur di Femina - Frauenduft

Es dauerte nun nicht lange, da war ich wieder ganz auf der Höhe und drehte mich um; sie stopfte sich sofort mit dem dicken Glied den Mund zu und kitzelte und leckte und lutschte so lange, bis ich endlich den heißen Strahl ankommen fühlte. "Verschluck alles, bis auf den letzten Tropfen", rief ich noch schnell, "sonst wird nichts aus den zehn Francs!" Sie hielt tapfer aus, und ich hörte sie schlucken; alles war schon längst durch ihre Gurgel hinab gelaufen, und sie hielt noch fest und saugte noch und hätte mir das Blut ausgesaugt, wenn ich ihr nicht den trockenen Schlauch entzogen hätte.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 99
    Erscheinungsdatum: 02.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783944964386
    Verlag: Passion Publishing
    Größe: 1352 kBytes
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Klassiker der Erotik 47: Odur di Femina - Frauenduft

Colette, die schöne Pächtersfrau

Ich war jener aufgetakelten Landstreicherinnen aller Weltteile, die sich gänzlich gefühllos wie Wachspuppen, ohne eine Spur von Scham oder Aufregung, dem Zahlenden überlassen, herzlich müde geworden und wollte einmal das Vergnügen genießen, irgendein kleines amüsantes Abenteuer in den drallen Armen eines ungeschminkten, ungekünstelten Landmädchens oder Bauernweibes zu erleben. So verließ ich Paris gegen Ende Mai und begab mich auf mein großes Landgut im südlichen Frankreich, wo ich sechs Monate zu verbringen gedachte. Die Weiber jener Gegend sind nicht etwa aus Pappe, und ich hatte in früheren Jahren öfter Gelegenheit gehabt zu bemerken, dass die derben, rötlich gefärbten Muskeln ihrer Gliedmaßen von einer herzerquickenden Widerstandsfähigkeit und einem schönen, urgesunden Geruch sind, Dinge, die man in Paris vergeblich sucht. Ihre Redeweise ist ungezwungen und natürlich, und sie sind sehr zugänglich, ohne dabei herausfordernd und unverschämt zu sein.

Sie hören sich, ohne mit der Wimper zu zucken, die gepfeffertsten Scherze, die derbsten Ausdrücke an und antworten meistenteils in demselben Ton, obwohl sie weit davon entfernt sind, sich jedem etwaigen Hofmacher ohne weiteres an den Hals zu werfen; jedoch ist es eine ausgemachte Sache, dass wenige von ihnen den Lockungen eines schönen Zwanzig-Franc-Stückes widerstehen können, zu dessen Erwerb sie unter gewöhnlichen Umständen fünfzehn Tage, ja, einen ganzen Monat lang hart arbeiten müssen, und das ihnen erlaubt, sich für den Tanzboden mit einem Luxus zu schmücken, der alle ihre Freundinnen einfach zerschmettert.

Aus diesen Gründen habe ich mich Hals über Kopf in das schöne Landleben gestürzt; Pächtersfrauen, Heuarbeiterinnen, Drescherinnen, Winzerinnen - Weiber und Mädchen haben mir höchst dankbare Explorationsfelder geboten, und bei ihnen habe ich alle die sonst so lange vergeblich gesuchten Gerüche gefunden, die mit dem Geschlecht des Weibes untrennbar verbunden sind, den wahrhaftigen, wirklichen - wie soll ich das nennen? - "Evasduft".

Zwar ist dessen erste Wahrnehmung unseren durch die gottverdammte Pariser Künstelei verdorbenen und krankhaft verzärtelten Geruchsorganen einigermaßen ungewohnt, aber bald kommt man auf den Geschmack und findet das alles so ergötzlich wie möglich, denn in den kräftigen Armen dieser Weiber und Mädchen vom Lande findet man eine etwas stürmische, aber ungekünstelte Zärtlichkeit, auf diesen drallen Körpern mit dem festen und harten Fleisch befindet man sich wie auf einem elastischen Kissen, während man sich warm und wonnig in das seidige Versteck einlogiert hat, dessen Lippen frisch und rosig sind und nicht durch blutvergiftende Bazilleneinspritzungen verdorben, wie es so oft in der Stadt der Fall ist, und dessen Besitzerinnen sich dem Vergnügen mit ganzem Herzen hingeben, indem sie ihren zeitweiligen Freund auf dem Bauch auf und ab springen lassen und die Votze allen Angriffen stark und mutig entgegenhalten, besonders wenn man's mit einer verheirateten Frau zu tun hat, die keine Folgen befürchtet, da sie in ihrem Mann eine Flagge besitzt, unter der sie jede etwaige Ware führen kann, und die auch schon deshalb dem, was man ihr anzubieten hat, den besten Empfang bereitet.

Mit Mädchen oder unverheirateten Weibern bin ich immer sehr vorsichtig, und zwar aus leicht verständlichen Gründen. Aber man kann in der Richtung reisen, wo man ohne jede Gefahr seinen Gefühlen freien Lauf lassen kann, und bis jetzt habe ich noch keine besonders Widerspenstige

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