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Tantra für Genießerinnen von Schulte, Christa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.09.2016
  • Verlag: Verlag Krug & Schadenberg
eBook (ePUB)
14,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Tantra für Genießerinnen

Sex ist eine Kunst, die gelernt sein will ... "Tantra für Genießerinnen" regt Frauen an, sich auf spielerisch-lustvolle Weise (wieder) mit ihrer Sexualität zu beschäftigen und ihre Sinnlichkeit zu kultivieren. Einem Einführungsteil folgt eine Vielzahl praktischer Übungen für Frauen allein oder zu zweit, die das Ziel haben: - die Sinne zu verfeinern - die Sensibilität zu steigern - Empfindungen zu intensivieren - mögliche Stolpersteine auszuräumen - das (sexuelle) Selbstbewusstsein zu stärken - Begegnungen mit anderen Frauen lustvoller zu gestalten - die Beziehungsfähigkeit zu fördern und - die spirituelle Dimension unserer Sexualität zu erkunden. Ein Buch mit vielfältigen Anregungen für die kleinen Ekstasen im Alltag wie auch für ganz besondere Gelegenheiten.

Christa Schulte lebt in Bremen und arbeitet als feministische Therapeutin und Supervisorin. Mit TARA-Tantra hat sie ein eigenes Konzept zur Kultivierung weiblicher Sexualität entwickelt, auf dem dieses Buch und ihre entsprechenden Kurse basieren. Eine Fortsetzung findet "Tantra für Genießerinnen" in dem Band "In jeder Beziehung - Anregungen für Liebespaare".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 16.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959172028
    Verlag: Verlag Krug & Schadenberg
    Größe: 1523kBytes
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Tantra für Genießerinnen

Weibliches Wissen über weibliche Lust erwerben

Was verstehe ich unter weiblicher Sexualität und was ist das Lesbische daran?

Damit die Leserin sich meinem Denken zuneigt, möchte ich mein sexuelles Grundverständnis kurz umschreiben: Weibliche Sexualität ist die Gesamtheit dessen, was Frauen sich unter Sexualität vorstellen, auch wenn sie nur einen Bruchteil davon fühlen und (er-)leben. Diese bewusst allgemeine Definition lässt sich nur subjektiv "mit Fleisch füllen". Hier ein Beispiel für meine derzeitige subjektive Definition in Form der Benennung von Polen, zwischen denen sich das Pendel sexueller Energie bewegen kann:

Weibliche Sexualität ist:

prickelnde Lust und schleichende Unlust

unbezähmbares Begehren und plötzliches Abgestoßensein

hemmungsloser Kontrollverlust und perfekt kontrolliertes Machtspiel

süße Erregung und hingebungsvoll milde Erschlaffung

liebende Begegnung und orgastische Selbstbezogenheit

vorsichtige Sanftheit und aggressive Bodenakrobatik

spielerische Erotik und herzhafter Zugriff

Hochspannung im selbst-bewussten Grenzerleben und kosmische Verschmelzung mit der Welt

glucksendes Glück und namenloser Schmerz

viele kleine Tode und neugeborenes Leben

Hiermit möchte ich jedoch nicht etwa Gegensätze postulieren, wo keine sind, sondern Spannbreiten möglicher Pendelbewegungen aufzeigen. Wenn wir bedenken, wie viele persönliche Lebensgeschichten, wie viele gewachsene Begegnungs- und Beziehungsstrukturen, wie viele unterschiedliche Situationen und Kontexte diesen Beschreibungen ihren unverwechselbaren Charakter geben können, wird einmal mehr deutlich, wie nötig subjektive Definitionen sind, um unsere Erfahrungen angemessen zu beschreiben und den sogenannten "objektiven" Definitionen, die vom männlichen Blick geprägt sind und immer Fremdzuschreibungen bleiben werden, das Wasser abzugraben.

Und das Spezielle an der lesbischen Sexualität? Lesbische Sexualität ist die Potenzierung weiblicher Sexualität im Spiegel der Ähnlichkeit - das Spiel mit den feinen Unterschieden auf der Grundlage einer ähnlichen Art zu denken und zu fühlen.

Wozu brauchen wir "Anleihen" bei anderen Kulturen?

Sexuelle Energie lässt sich konzentrieren und ausdehnen und so entweder als allgemeine Lebenskraft nutzen oder auf verschiedene geistige und spirituelle Ebenen übertragen. Sexuelle Energie ermöglicht die Überwindung der geistigen Dimension der Dualität. Das aber ist gerade für uns Frauen nötig, um das patriarchale polare Spaltungsdenken in uns in eine kreisförmige, eine spiralige Form des Denkens, Fühlens und Handelns zu verwandeln, so dass das alte patriarchale Prinzip "Teile und herrsche" in unserem Sein keine Grundlage mehr findet. Hierzu sind Frauen in unserer Gesellschaft meist eher in der Lage als Männer, weil sie - wenn ihre Schmerzblockaden nicht zu stark sind - oft die Verbindung von sexueller Energie mit anderen Energieformen (z.B. Liebesenergie auf der Herzebene oder Strömungsenergie aus dem Bereich tiefer Bauch-Gefühle) und dadurch nicht nur tiefere und ausgedehntere Orgasmen erleben können, sondern auch leichter Transformationen zuzulassen vermögen.

Diese Fähigkeit, sexuelle und andere Gefühle spielerisch wie schöpferisch zu gestalten und sie zu transformieren (z.B. in Zustände tiefer Verbundenheit mit allem Lebendigen) ist eine Grundlage weiblicher Identität, Schönheit und Macht. Diese Macht beginnt mit der Befreiung von allem, was Macht über eine Frau ausübt, selbst vo

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