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Touching me softly Sinnliche Erfahrungen für neugierige Frauen von Mai, Marcie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.01.2015
  • Verlag: venusbooks
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Touching me softly

Gehen Sie auf Tuchfühlung - und lernen Sie Ihren Körper ganz neu kennen! Frauen von heute sind keine Prinzessinnen: Sie nehmen sich, was sie wollen und brauchen. Ob im Beruf, beim Shoppen - oder in der Lust. Denn: Männer sind eine wunderbare Sache - aber sie können nicht alles. Lassen Sie sich von der Sexpertin Marcie Mai zeigen, wie Sie sich ohne Hemmungen, immer und überall ungeahnte Höhepunkte verschaffen können! Bei Stress und Langeweile oder einfach so: Verwöhnen Sie sich! Jetzt als eBook: 'Touching me Softly' von Marcie Mai. Lesen ist sexy: venusbooks - der erotische eBook-Verlag.

Marcie Mai, geboren 1974, wird von Freunden und Bekannten langsam schon verflucht für ihre Neugierde in Sachen Partnerschaft und Sexualität. Trotzdem ist das Recherchieren an der Basis unerlässlich. Darum besucht die Singlefrau auch regelmäßig die Kneipen und den Kiez ihrer Heimatstadt Hamburg und sammelt dort Material über das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit. Die Ergebnisse sind auch in Zeitschriften wie Men's Health und Maxi zu lesen. Bei venusbooks erschien von ihr "Mach sie glücklich", 'Die große Liebe: So finden Sie Ihren Traummann' und 'Touching me softly'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 212
    Erscheinungsdatum: 16.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958850392
    Verlag: venusbooks
    Größe: 509 kBytes
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Touching me softly

Mythen und Geschichten über Kellogg's, Kirche und kleine Machos

Der Papst ist immer noch ein Mensch - auch wenn einige ihn für Höheres halten - und eigentlich könnte man doch angesichts seiner Lebensumstände meinen, er würde etwas mehr Verständnis zeigen. Dies ist aber nicht der Fall. Im Gegenteil: Wir schreiben das Jahr 1993, als Papst Johannes Paul II. im Katechismus der Katholischen Kirche unter Absatz 2.352 die Masturbation als "eine in sich schwere ordnungswidrige Handlung" brandmarkt. Besonders wir Frauen beschäftigen in dieser Hinsicht das katholische Oberhaupt immer wieder: Er sieht die weibliche Masturbation als reine Wollust an, was einer Todsünde gleichkommt. So ist es fast ein Lichtstrahl am dunklen Horizont, dass der Papst wenigstens seinen Geschlechtsgenossen die Masturbation als ein organisches Muss zugesteht ...

Großes Aua! Essigwasser für kleine Sünderinnen

Epilepsie, Gedächtnisverlust, Schwächung des Augenlichts, Idiotie, Lungentuberkulose, Akne, Rundrücken und Ähnliches mehr - wer im 18. und 19. Jahrhundert die Worte Masturbation und Onanie auch nur erwähnte, wurde sofort mit allerhand Schauergeschichten über die möglichen Folgen konfrontiert.

Kaum zu glauben, aber wahr: Vertreter dieser gruseligenErzählungen waren nicht nur das gemeine Volk und die Kirche, sondern auch angesehene Mediziner. In ihren Berichten nannten sie die schlimmsten Krankheiten als wahrscheinliche Bestrafung für die sexuelle Selbstfreude - und trugen damit zur Tabuisierung der Masturbation bei.

Um 1760 veröffentlichte zum Beispiel Dr. Samuel Auguste David Tissot das Buch Von der Onanie, oder Abhandlung über Krankheiten, die von der Selbstbefleckung herrühren. Der Schweizer Arzt vertrat darin die Meinung, dass Körperflüssigkeiten wie Blut und Galle unbedingt im Gleichgewicht stehen müssten, damit der Mensch gesund sei. Im Klartext: Wer mit seinen Körperflüssigkeiten, und dazu zählte Tissot auch das von Frauen während der sexuellen Erregung produzierte Sekret, nicht ordentlich haushielt, sondern sie eigens verschwendete, fand sich auf dem Krankenbett wieder. Gerade bei Frauen, da war sich dieser Arzt sicher, könnten die Begleiterscheinungen von einem Zuviel an sexueller Erregung das gesamte Nervensystem schädigen. Daher warnte er vor der Masturbation.

Nun aber zu glauben, Tissot sei ein Einzelkämpfer gewesen und mit seinen düsteren Warnungen allein auf weiter Flur, wäre falsch. Nicht nur, dass sein Buch mehrfach neu aufgelegt und in alle wichtigen europäischen Sprachen übersetzt wurde - der Arzt hatte heftige Mitstreiter. Benjamin Rush beispielsweise, einer der Unterzeichner der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, schrieb Ende des 18. Jahrhunderts, dass masturbierende Frauen schwach und hinfällig seien. Er erklärte dies mit der Belastung durch physische und moralische Übel, welche das einsame Laster Körper und Geist auferlegte.

Auch bei der Frage, wie der autosexuelle Drang unterbunden werden könnte, hatten jede Menge Männer Tipps parat. Einer von diesen Herrschaften war Christian Gotthilf Salzmann,Theologe und überdies Pädagoge. Da die Selbstbefriedigung natürlich schon die jüngsten der Bevölkerung befallen konnte, riet Salzmann allen Eltern, die Kinder auf eine entsprechende Diät zu setzen, sie mit eiskalten Bädern zu schocken oder ihnen Trinkkuren mit Essigwasser zu verabreichen.

Von wegen gute alte Zeiten - in Sachen Selbstbefriedigung war lange Jahrzehnte gar nichts gut. Im Gegenteil, es war der blanke Horror: Für Mädchen dachte man sich diverse Arten von Keuschheitsgürteln aus, in Irrenanstalten wurden angeblich geisteskranke Nymphomaninnen mit Handschellen gefesselt, und man legte ihnen Apparate an, die verhinderten, dass die Oberschenkel aneinander reiben konnten. In schlimmen Fällen entfernte man sogar die Klitoris oder verätzte Teile der kleinen und großen Schamlippen. Als das zuverlässigste Mittel gegen das La

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