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Warum man weniger lernen sollte, um mehr Sex zu haben von Adshade, Marina (eBook)

  • Erschienen: 28.05.2013
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
7,99 €
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Warum man weniger lernen sollte, um mehr Sex zu haben

'Freakonomics' für Liebesdinge.

Warum suchen wir uns bestimmte Partner aus, warum hält die eine Ehe länger als die andere und warum gehen manche fremd während andere ein Leben lang treu sind? Die Wirtschaftswissenschaftlerin Marina Adshade hat die Antworten auf all diese Fragen parat. Sie enthüllt die Zahlen und Fakten hinter der scheinbaren Zufälligkeit unseres Liebeslebens und ermöglicht erstaunliche Einblicke. So zeigt sie, dass die Quote der One-Night-Stands sinkt, wenn sich die Preise in den Bars einer Stadt erhöhen, oder dass Studenten weniger Sex haben als gleichaltrige Nicht-Akademiker. Absolut unterhaltsam und sehr erhellend!

Dr. Marina Adshade hat in Wirtschaftswissenschaften promoviert und ist nun Dozentin an der University of British Columbia in Vancouver, Kanada. Dort hält sie das beliebte Seminar "Die Ökonomie von Sex und Liebe" ab. Außerdem ist sie Autorin des überaus erfolgreichen Blogs "Dollars & Sex"

Produktinformationen

    Größe: 479kBytes
    Herausgeber: Goldmann
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 384
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783641099015
    Erschienen: 28.05.2013
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Warum man weniger lernen sollte, um mehr Sex zu haben

Einführung

Haben Sie sich je gefragt, ob das nationale Wohlbefinden mit der Penislänge der Einheimischen zusammenhängt - ob es also in Ländern mit stattlich bestückten Männern stärker ist als dort, wo die Männer weniger gut ausgestattet sind? Oder anders gefragt: Sind Sie überrascht, dass ein Ökonom genau diese Frage unter wissenschaftlichen Aspekten beleuchtet hat und Daten für eine " Weltkarte der Penislänge" sammelte, die eine Antwort darauf liefern sollten?

Die Ökonomie wird gemeinhin als die " düstere Wissenschaft" bezeichnet. Diesen Beinamen hat sie sich aber nicht etwa deshalb verdient, weil die ökonomische Fachwelt es nicht geschafft hat, die gegenwärtige globale Rezession (oder vielmehr keine einzige Rezession in der Geschichte) vorherzusagen. Nein, der Name geht zurück auf den britischen Nationalökonom und anglikanischen Pfarrer Thomas Malthus, der gegen Ende des 18. Jahrhunderts prophezeite, dass es für eine Gesellschaft keinerlei Hoffnung auf wirtschaftlichen Wohlstand gebe, solange das menschliche Geschlecht vom Drang nach unbegrenzter Vermehrung beherrscht sei.

Zugegeben, in Sachen Sex zählt Malthus zu den Unkenrufern. Nicht alle Ökonomen zeichnen ein derart düsteres Bild, wenn es um eine der süßesten Freuden des Lebens geht. Vor allem in den vergangenen zehn Jahren kamen die Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet so richtig in Schwung. Man bemühte eifrig ökonomische Theorien und Datenmaterial, um die " Angelegenheiten des Herzens" - und anderer Körperteile! - zu ergründen.

Daraus entstanden ist ein wahrer Fundus an Literatur, eine Sammlung an Theorien und Beweisen, die aus der " düsteren Ökonomie" eine, offen gestanden, " echt geile" Angelegenheit macht.

Genau diese Reaktion wollte auch ich hervorkitzeln, als ich vor vier Jahren überlegte, wie ich meine Erstsemester für das bevorstehende Studium der Ökonomie begeistern könnte, und auf die glorreiche Idee kam, es zum Einstieg mit dem Thema Sex und Liebe zu probieren.

Im Laufe der Zeit stellte ich fest, dass das, was zunächst nur eine amüsante Themensammlung gewesen war, die meinen Studenten die Funktionsmechanismen der Märkte begreiflich machen sollte, eine völlig neuartige Möglichkeit bot, den eigenen " Handelsverkehrswert" auf dem freien Markt für Sex und Liebe zu erkennen. Die Studenten lernten, wie die Ökonomie das Paarungsverhalten beeinflusst, und begannen, die ökonomischen Prinzipien, die wir im Seminar behandelten, auf ihr Privatleben anzuwenden.

Doch nicht nur die Perspektive meiner Studenten begann sich zu verändern. Nachdem ich angefangen hatte, mir Gedanken darüber zu machen, inwieweit sich die ökonomischen Theorien auch auf Fragen rund um das Thema Sex und Liebe anwenden lassen, merkte auch ich, wie sich das Bild zunehmend aufklarte, wenn ich die intimeren Dinge in meinem eigenen Leben durch die Linse des Ökonomen betrachtete.

Lassen Sie mich dazu ein kurzes, persönliches Beispiel geben:

Ich hatte nie wirklich daran gedacht, mir einen Partner über eine Dating-Plattform im Internet zu suchen (aus Gründen, die ich später noch erläutern werde). Doch dann begann ich, über den Unterschied zwischen starken und schwachen Märkten zu sinnieren. Schwache Märkte haben wenige Teilhaber, was es für Käufer und Verkäufer gleichermaßen schwierig macht, sich auf einen Handelspreis zu einigen. Starke Märkte hingegen haben viele Teilhaber, was es Käufern und Verkäufern ermöglicht, sich auf einen für beide Seiten akzeptablen Handelspreis zu einigen.

Dating-Portale sind richtig starke Märkte. Wenn ich den " Preis", zu dem ich auf einem Markt zu handeln bereit bin, auf dem ich sowohl in der Rolle des Verkäufers als auch des Käufers auftrete, als den zu zahlenden Betrag auffasse für einen Mann, der bestmöglich zu mir passt (und ich umgekehrt auch zu ihm), dann

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