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Wenn Sex intim wird Die drei Stufen zur verbindlichen Partnerschaft von Trobe, Thomas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.10.2016
  • Verlag: Innenwelt Verlag
eBook (ePUB)
15,10 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Wenn Sex intim wird

Seit vielen Jahren leiten Krishnananda & Amana Trobe Gruppen, in denen sie Menschen lehren, wie man liebt - sich selbst und andere. Für langjährige Paare ist dabei ein häufiges Thema, wie sie ihre Sexualität lebendig halten können, denn der Sex verändert sich, je länger wir zusammen sind. Paare müssen daher neue Wege finden, wie sie ihre Liebe, ihre Intimität und ihr Vertrauen vertiefen können. Denn es braucht Tiefe, um die ursprüngliche Erregung des Zusammenseins zu ersetzen, vor allem im Sex. In diesem Buch geben die Autoren eine Anleitung, wie aufkommende Verletzlichkeit im Sex, der Weg zu einer tieferen, reicheren Intimität sein kann. Sie bringen Beispiele aus ihrem eigenen Leben und von Menschen, mit denen sie gearbeitet haben. Dr. Krishnananda Trobe stammt aus den USA. Er ist Psychiater und hat seine Ausbildung in Harvard und an der Universität von Kalifornien gemacht. Seit den 80er Jahren leitet er Gruppen und Trainings zum Thema Co-Abhängigkeit. Amana Trobe kommt aus Dänemark, ist Psychotherapeutin und in Cranio-Sacraler Körperarbeit ausgebildet. Das Paar leitet seit 1995 zusammen Learning-Love-Seminare. Sie leben, wenn sie nicht irgendwo auf der Welt für ihre Arbeit unterwegs sind, in Sedona, Arizona.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 20.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783942502719
    Verlag: Innenwelt Verlag
    Originaltitel: When Sex gets intimate
    Größe: 864 kBytes
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Wenn Sex intim wird

Einleitung

Wie wir unseren Sex lebendig halten

SEIT VIELEN JAHREN LEITEN WIR WORKSHOPS, IN DENEN WIR Menschen lehren, wie man liebt - sich selbst und andere. Für Paare, die schon lange zusammen sind, taucht dabei sehr häufig das Thema auf, wie sie ihre Sexualität lebendig halten können. Oft machen Paare die Erfahrung, dass es immer schwieriger wird, das Interesse am Liebemachen aufrecht zu erhalten, je länger sie zusammen sind. Stress, Vertrautheit und ein Mangel an Kommunikation reduzieren nach und nach das Verlangen, Liebe zu machen. Vielleicht sehnen sie sich nach den alten Zeiten zurück, als sie es nicht erwarten konnten, miteinander ins Bett zu hüpfen und heißen, leidenschaftlichen Sex zu haben. Oder sie sehnen sich nach einer tieferen Art der Verbindung in ihrer Sexualität, aber es klappt nicht.

Sex verändert sich, je tiefer die Intimität wird. Wenn wir diese Veränderung nicht annehmen und mit ihr wachsen, dann liegt es meist daran, dass wir einfach nicht wissen, wie. Da Sex aber ein so wichtiger Aspekt des Zusammenseins ist, kann es die Beziehung gefährden, wenn er verschwindet. Und wenn er immer belangloser wird und immer weniger stattfindet, kann es sein, dass wir ruhelos oder nachtragend werden und mit ziemlicher Sicherheit beginnen wir dann eine Affäre. Oder wir resignieren innerlich, werden bitter und/oder deprimiert. Oder wir lassen uns mehr und mehr von anderen Dingen absorbieren: Computer, Fernsehen, Arbeit, Sport oder anderen Hobbys.

Wir nehmen uns nicht mehr die Zeit, uns mit unserem Partner zu verbinden. Wenn wir jemandem näher kommen, werden wir verletzlicher und diese Verletzlichkeit bringt üblicherweise Ängste und Unsicherheiten mit sich. Beim Sex zeigen sich diese Ängste und Unsicherheiten am meisten. Wenn wir sie, besonders im Zusammenhang mit unserer Sexualität, nicht erforscht, verstanden oder angenommen haben, wissen wir vielleicht nicht, wie wir damit umgehen können oder um was es sich überhaupt handelt, wenn sie auftauchen. Es kann sein, dass wir das Gefühl haben, mit uns oder mit der Beziehung sei etwas nicht in Ordnung. Vielleicht kompensieren wir die Ängste, indem wir uns beim Sex Druck machen, der sich nicht richtig anfühlt.

Wenn wir beim Liebemachen Angst spüren
oder uns unsicher fühlen, beeinflusst das unser
sexuelles Erleben sehr stark und auch die Art,
wie wir Liebe machen wollen. Denn beim Sex,
besonders wenn wir jemandem näher kommen,
ist es entscheidend, dass wir uns sicher fühlen.

Es ist natürlich und sogar gesund, dass sich die Art der Erregung, die in der "Flitterwochenphase" da war, verflüchtigt. Wir werden schnell erregt, wenn wir mit jemandem Sex haben, den wir gerade kennengelernt haben. Aber durch mehr Vertrautheit, das Zusammenleben und andere Gründe, die wir noch genauer untersuchen werden, verschwindet die Erregung mit der Zeit. Wir versuchen vielleicht, sie auf die eine oder andere Art lebendig zu halten, aber die Methoden werden immer künstlicher und bemühter. Die Lösung liegt darin, etwas Tieferes und Beständigeres zu finden, das nach und nach unser Bedürfnis nach immer wiederkehrender Erregung ersetzen kann.

Erregung kann in der Sexualität einer Langzeitbeziehung nicht die erhaltende Kraft sein.

Als wir uns hinsetzten, um dieses Buch zu schreiben, waren wir vierzehn Jahre zusammen. Die Einsichten, die wir hier weitergeben, haben wir selbst gelernt und erfahren, zum einen durch unsere eigene Liebesbeziehung, zum anderen durch die Arbeit mit Menschen in unseren Workshops. Begegnet sind wir uns zum ersten Mal in Indien, wo wir beide in einer spirituellen Kommune lebten und meditierten. Unter anderem wurden in dieser Kommune Kurse für persönliches Wachstum angeboten. Als wir ein Paar wurden, entschlossen wir uns, an einem zweiwöchigen Tantrakurs teilzunehmen. In diesem Kurs wurde eine bestimmte Art des Liebemachens (die wir in einem späteren Kapitel genauer beschreiben

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