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Wo bist Du und wenn nicht wieso? Wie Sie den passenden Partner finden, ohne ihn zu suchen. von Mary, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2011
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER
eBook (ePUB)
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Wo bist Du und wenn nicht wieso?

Der dauerhaft suchende Single hat die Gnade der Blindheit verloren. Diese Blindheit ist nötig, um sich dem anderen zu öffnen und sich ohne Vorbehalte auf ihn einzulassen. Langzeit-Singles aber stehen unter erheblichem Zeit- und Erwartungsdruck, ihre Ansprüche sind hoch. Kaum zeigt der andere Schwächen oder Fehler - schon wird er aussortiert. Der Nächste bitte! Wie es gelingt, dieses Schema zu durchbrechen und den passenden Partner zu finden, beschreibt der renommierte Paarberater Michael Mary in seinem erfrischend direkten Ratgeber Wo bist du und wenn nicht wieso? Mary hat bei der Arbeit mit seinen partnersuchenden Klienten verschiedene Verhaltensmuster identifiziert, die weitgehend unbewusst ablaufen und verhindern, dass eine tragfähige Beziehung aufgebaut werden kann. Man findet als Single in diesem Ratgeber nicht nur Antwort auf die Frage nach dem Warum und Wie des eigenen Verhaltens, sondern erfährt auch, wie man es wirkungsvoll verändert, sodass eine Beziehung möglich wird.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 31.10.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833825606
    Verlag: GRÄFE UND UNZER
    Größe: 2797 kBytes
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Wo bist Du und wenn nicht wieso?

Wie gezeigt, hat der suchende Single keine Zeit für Experimente, er will auf Nummer Sicher gehen und endlich feststellen, ob wirklich der "Richtige" gefunden wurde. Dafür stellt er jetzt sicherheitshalber eine Ego-Falle auf.

Tappt der Partner in die Falle, indem er die aufgestellten Bedingungen erfüllt, dann würde er offenbar passen – und einer Beziehung stünde nichts im Weg. Leider hat auch der potenzielle Partner ein eigenes Ego und eigene Erwartungen, und er denkt nicht daran, sich in die Ego-Falle einsperren zu lassen. Er entzieht sich oder kontert, indem er eine eigene Falle aufstellt – und erweist sich damit als der Falsche, von dem man sich besser trennt. Weil der suchende Single am Ende allein dasteht, ist er in seiner eigenen Ego-Falle gefangen. Denn er hat, ohne es zu bemerken, eine Passung verhindert. Und so sucht er eben weiter.

Im Folgenden lernen Sie einige dieser Ego-Fallen kennen, die auf eine ungewollte Art alle sehr erfolgreich sind: Sie verhindern Passung und vereiteln Beziehungen. Sie sind so interessant, weil sie Antwort auf die Frage geben, wie man es schafft, beim Partner eine unerwünschte Reaktion auszulösen, nämlich dass dieser sich abwendet oder sich nicht weiter einlässt.

EGO-FALLE

Eine Ego-Falle besteht aus einer unausweichlichen Bedingung, einer Erwartung, die der potenzielle Partner auf jeden Fall erfüllen muss. Diese Erwartung wird zu einem frühen Zeitpunkt und in massiver Form an ihn herangetragen, damit er den Beweis führt, der lang ersehnte Richtige zu sein.
EGO-FALLE 1: SUCHE PARTNER, DER ZU MIR PASST!

Die erste, sehr verbreitete Ego-Falle könnte unter dem Motto stehen: "Wie man einem Partner den Eindruck vermittelt, dass es in der Beziehung nicht um ihn geht." Diese Falle möchte ich am Beispiel zweier Frauen erläutern, an dem von Gitte und Bettina.
Setzt mich in den Mittelpunkt!

Den Anfang macht Gitte, die in einem Video-Interview ( siehe ) selbstbewusst in die Kamera schaut. Die 33-jährige Frau gibt offenherzig Auskunft über ihr Single-Dasein und ihre wichtigsten Erwartungen. Dabei macht sie einige sehr aufschlussreiche Bemerkungen. Sie sagt unter anderem:

"Es ist schwer zu sagen, warum man nicht den wirklich Richtigen findet. Ich glaube, jeder will heute sein Ding machen und ist nicht bereit, Kompromisse einzugehen, die für eine Partnerschaft aber zwingend erforderlich sind."

"Ich treffe meistens gestandene Männer. Leider bleibt es oft in der Unverbindlichkeit."

"Ich denke schon, dass ich in einer Beziehung durchaus den Ton angebe. Ich glaube, dass ich eine gewisse Dominanz ausstrahle, die leider Männer anzieht, die nicht so sehr meinem Beuteschema entsprechen."

"Mein Beuteschema ist: groß, gut aussehend, intelligent. Und gut küssen, gut riechen soll er. Mir gefällt es, wenn Männer Parfüm benutzen. Ansonsten reicht es mir schon, wenn er mich toll findet und mir das Gefühl gibt, dass ich die Frau bin, für ihn die einzige Frau auf der ganzen Welt."

Diese Zitate zeigen auf den ersten Blick scheinbar selbstverständliche Erwartungen. Dennoch gelangt Gitte mit potenziellen Partnern nicht über die Anbahnungsphase hinaus. Sie selbst findet es "schwer zu sagen", warum sie nicht den Richtigen findet. Mir und den Lesern dieser Zeilen fällt das, aus dem Abstand des Betrachters heraus, leichter. Gäbe man eine Annonce für Gitte auf, eine Annonce, die nicht die üblichen Selbstbeschönigungen enthält, sondern die Gittes eigene, von ihr gemachte Aussagen auf den Punkt bringt, dann müsste der Text etwa folgen

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