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Reise Know-How KulturSchock Thailand Alltagskultur, Traditionen, Verhaltensregeln, ... von Krack, Rainer (eBook)

  • Verlag: Reise Know-How Verlag Peter Rump
eBook (PDF)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Reise Know-How KulturSchock Thailand

Mit ca. 35 Mio. Touristen jährlich gehört Thailand zu den zehn meistbesuchten Ländern der Welt. Viele Besucher assoziieren mit Thailand das Klischee vom 'Land des Lächelns'. Die Realität, die in diesem Buch ausführlich beschrieben wird, ist jedoch weitaus diffiziler und facettenreicher.
Einerseits ist Thailand ein aufstrebender Staat, der sich trotz erheblicher politischer und gesellschaftlicher Probleme seine kulturellen Wurzeln erhalten hat. Andererseits ist das Land in zwei politische Fraktionen gespalten, wird derzeit vom Militär regiert und stellt dennoch ein sicheres Reiseland dar. Auch der Gegensatz zwischen Glitzerpalästen im pulsierenden Bangkok und dem einfachen Leben am Straßenrand oder auf dem Land schockiert auf den ersten Blick. Die unterschiedlichen geografischen und ökonomischen Gegebenheiten sowie die ethnischen und kulturellen Einflüsse bilden außerdem die Grundlage von regionalen Mentalitätsunterschieden.
Dieses Buch blickt hinter die Fassaden, zeigt Widersprüche auf, erklärt die faszinierenden Phänomene des so charmant-leichtfüßigen und zugleich so rätselhaften Landes und bietet eine Vielzahl an Verhaltenstipps im touristischen Alltag.

Dazu: 22 Seiten Verhaltenstipps von A bis Z mit vielen Hinweisen für angemessenes Verhalten, Verweise auf ergänzende und unterhaltsame Multimedia-Quellen im Internet, Literaturempfehlungen zur Vertiefung ...

Aus dem Inhalt:

- Der Buddhismus: allumfassender Einfluss
- Vereinender Faktor: die Monarchie
- Sanuk, sabai und suay: die thailändische Lebensphilosophie
- Die Familie: Loyalität bis ans Lebensende
- Die Höflichkeit: ein Zeichen von Charakter
- Tourismus und Einwanderung: Agenten des Wandels
- Unterwegs in Thailand: Reisen leicht gemacht

KulturSchock - die besonderen und mehrfach ausgezeichneten Kultur-Reiseführer von REISE KNOW-HOW. Fundiert, unterhaltsam und hilfreich im fremden Alltag unter dem Motto: Je mehr wir voneinander wissen, desto besser werden wir einander verstehen.

REISE KNOW-HOW - Reiseführer für individuelle Reisen

Rainer Krack, Jahrgang 1952, lebt seit 1978 hauptsächlich in Asien. Etwa fünf Jahre verbrachte er in Indien, Pakistan, Sri Lanka und Bangladesch. Seit dem Jahr 1987 lebt er die meiste Zeit des Jahres in Thailand, einem Land, das ihn auf Anhieb fasziniert hat.

Nach seinen ersten Indienreisen begann Rainer Krack über Gesehenes und Erlebtes zu schreiben und wurde so, eher ohne es zu beabsichtigen, zum Journalisten. Zwischendurch studierte er Indologie, lernte mehrere indische Sprachen und konnte seine Reportagen an internationale Agenturen und Magazine verkaufen. Seitdem arbeitet Rainer Krack als freier Journalist und Fotograf. Reisen und Schreiben - seine beiden Hobbys wurden zum Beruf. Im REISE KNOW-HOW Verlag sind mittlerweile zahlreiche Titel zu Thailand und Südasien von Rainer Krack erschienen.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 264
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783831740277
    Verlag: Reise Know-How Verlag Peter Rump
    Größe: 17906 kBytes
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Reise Know-How KulturSchock Thailand

Verhaltenstipps
von A bis Z

- Aberglaube: Die meisten Thais sind sehr abergläubisch. Zahlreiche Männer tragen Amulette, die Unheil fernhalten sollen. Manche dieser Talismane, die von angesehenen Mönchen gesegnet oder sogar verkauft und vermarktet werden, können ausgesprochen teuer sein. Der Glaube an Geister ist weitverbreitet, nicht wenige Thais fürchten sich beispielsweise vor einer Übernachtung in einer fremden Umgebung, da dort u. U. Geister hausen könnten. Die Geister werden in zahlreiche Unterklassen eingeteilt, denen jeweils besondere Eigenschaften und Untaten zugeordnet werden. An Häusern werden für die in der Umgebung lebenden Geister - bzw. diejenigen, die durch den Hausbau vertrieben wurden - kleine Schreine oder "Geisterhäuser" angelegt, in denen diese Wesen mit Opfergaben besänftigt werden sollen. Beim Vorbeigehen an Tempeln legen viele Thais die Hände zum wai (s. S. 71 ) zusammen, da man annimmt, dass es Unglück heraufbeschwört, wenn man Buddha nicht den erforderlichen Respekt zollt. Zudem gibt es zahlreiche weitere Handlungen (bzw. das Unterlassen von bestimmten Handlungen), die angeblich Unheil nach sich ziehen können (siehe das Kapitel "Aberglaube" ab Seite 46 ).

- AIDS: Etwa 1,5 % der thailändischen Bevölkerung ist mit dem HI-Virus infiziert, in der Rotlicht-Szene dürfte diese Zahl jedoch erheblich höher sein. Zuverlässige Angaben gibt es nicht. Von ungeschütztem Geschlechtsverkehr in diesem Milieu ist dringend abzuraten, aber auch im "normalen" Umfeld besteht ein nicht unerhebliches Risiko. Ein nicht geringer Prozentsatz von Thais lebt sehr promisk: Die Partner werden häufig gewechselt und viele jüngere Menschen unterhalten gleich mehrere Geschlechtspartner, auf Thai gig genannt, was im Englischen oft mit fuck buddy übersetzt wird.

- Alkohol: In Statistiken bezüglich des weltweiten Alkoholkonsums belegt Thailand regelmäßig einen der vordersten Plätze. Es wird reichlich gezecht und Abstinenzler sind eher die Ausnahme. Auch unter Frauen ist der Konsum von Alkohol weitverbreitet. Abgesehen von der muslimischen Minderheit, stellt das Trinken von Alkohol keinen Tabubruch dar. Selbst Totenfeiern oder Mönchsweihen bieten Anlass, zur Flasche zu greifen, und es kann unerwartet heiter zugehen. Die ärmeren Bevölkerungsschichten auf dem Lande konsumieren gerne billigen, aber hochprozentigen Reisschnaps oder preiswerte Biermarken; die "besseren" Kreise bevorzugen u. a. importierten Whisky, dessen Konsum als Statussymbol gilt. Alkoholische Getränke werden oft Geistern in deren eigens angelegten Häusern geopfert, siehe Stichwort "Aberglaube".

- Amulette, Tätowierungen: Das "richtige" Amulett zu finden, das den Träger vor Unheil (Unfälle, böse Geister, Angriffe oder Mordanschläge von Feinden etc.) beschützt, ist eine Kunst für sich: Auf speziellen Amulettmärkten kann man beobachten, wie potentielle Käufer die Talismane fachmännisch mit der Lupe begutachten. Es gibt sogar Zeitschriften, die ausschließlich Amuletten gewidmet sind. Als besonders wirkungsvoll gelten Amulette, die von einem hoch angesehenen Mönch gesegnet oder gar nach dessen Anweisungen hergestellt wurden. Solche Talismane können mehrere hunderttausend oder gar Millionen von Baht kosten.

Die gleiche Schutzwirkung wird bestimmten Tätowierungen zugesprochen. Deren Motive sind oftmals magische Symbole und Schriftzeichen. Häufig stammen sie aus dem kambodschanischen Kulturkreis; gerade der kambodschanischen Magie wird eine hohe Wirksamkeit zugesprochen. Tätowierungen sollen u. a. unverwundbar machen, auch gegen Pistolenkugeln oder Messer. So mancher Tätowierte, der die Schutzwirkung gleich ausprobieren wollte und einen Freund auf sich schießen ließ, erhielt eine bittere

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