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Deutschland - VISTA POINT Reiseführer weltweit Reiseführer

  • Erscheinungsdatum: 05.11.2015
  • Verlag: Vista Point Verlag
eBook (ePUB)
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Deutschland - VISTA POINT Reiseführer weltweit

Aufgeteilt in 16 Reiseregionen finden Sie sich in Deutschland schnell zurecht. Entdecken Sie die schönsten Seiten des Landes und erfahren Sie alles über ausgewählte landschaftliche, kulturelle und historische Besonderheiten. Zahlreiche übersichtliche Landkarten und Stadtpläne erleichtern die Orientierung und helfen bei der Reiseplanung. Die Klappenkarte verweist auf die vorgestellten Regionen, die Regionenkarten auf die entsprechenden Orte und Sehenswürdigkeiten. Miriam Diefenbach, Hannah Glaser, Andrea Herfurth-Schindler, Marlis Kappelhoff, Roland Mischke, Thorsten Moeck, Paul von Naredi-Rainer, Christian Nowak, Rolf Purpar, Stefan Sachs, Detlef Schmalenberg, Horst Schmidt-Brümmer, Christian Schnohr, Tim Stinauer, Katrin Tams, Klaus Viedebantt sowie die Redakteure bei www.die-journalisten.de.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 344
    Erscheinungsdatum: 05.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957335876
    Verlag: Vista Point Verlag
    Größe: 93184 kBytes
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Deutschland - VISTA POINT Reiseführer weltweit

Deutschland Einleitung
Deutschland
"Von der See bis zu den Alpen, von der Oder bis zum Rhein" (Bert Brecht)

Deutschland ist verkehrstechnisch perfekt erschlossen. Zwischen den Städten pendeln Flugzeuge, die Autobahnen gelten als die besten der Welt und die gute Infrastruktur bindet selbst abgelegene Orte und Plätze ein. Doch ist Deutschland überall gleich? Wer von Berlin nach Düsseldorf fliegt, von Köln nach München oder von Leipzig nach Frankfurt - nur je eine Stunde - fragt sich schon manchmal: Sind das alles deutsche Städte? Zwischen Hamburg und Stuttgart etwa gibt es erhebliche Unterschiede: dialektal, mental, in der regionalen Folklore und in der Geschichte. Zwischen der stolzen Hanse-Vergangenheit des Nordens und der krachledernen Brauchtumspflege im Bayerischen liegen geistige Welten. Der Franke erlebt seine Region als so herzlichrau, bier-, wurst- und senfselig, dass er kaum Lust aufbringt, nach Usedom an der polnischen Grenze zu fahren - es sei denn er ist FKK-Fan. Der Sachse dagegen und noch mehr der Anhaltiner hat zu Hause eigentlich auch alles, was er zum guten Leben braucht, ist aber unruhig, rastlos, weltversessen und hat deshalb in Leipzig einen überdimensionierten Flughafen mit Verbindungen zu allen Kontinenten gebaut. Der Mecklenburger empfindet das oberbayerische Diandl als etwas Exotisches und der Badener gerät ins Staunen, hört er eine nordische Deern Platt snacken. Ganz zu schweigen von den Regionalküchen, die sich stark unterscheiden. Und auch in den Konfessionen sind sich die Deutschen keineswegs einig: Der nordöstliche Teil ist überwiegend protestantisch, der südwestliche katholisch. Man leistet sich jedoch konfessionelle Einsprengsel: Im lutherischen Thüringen liegt das stramm katholische Eichsfeld als Enklave, in Schwaben gibt es die meisten christlichen Sonderkirchen und Sekten.

Unvergleichlich und weltweit einzigartig - das Kölner Stadtpanorama mit dem Dom

Deutschlands Tor zur Welt: der Hamburger Hafen

Deutschland wird zwar regiert als Nationalstaat, ist aber ein lockerer Verbund verwandter Völker, ein Land des ausgeprägten Regionalismus, das sich zwar in seiner Hauptstadt eine proper ausgestattete Regierung mit einem riesigen Parlament leistet - aber wehe, Berlin redet den Hessen in die Schulpolitik rein oder will Baden-Württemberg dazu nötigen, noch mehr Subventions- und Fördergelder nach Mecklenburg-Vorpommern umzuschichten. Dann gibt es regelmäßig - sozusagen ein politischer Pawlowscher Reflex - Krach!

Erinnert an die Schiffe der Hanse: Wandschmuck im Stralsunder Hafen

Deutschland hat 16 Bundesländer und dort werden 5000 verschiedene Würste und Wurstsorten hergestellt ... Es ist die Vielfalt, die das Land der Stämme auszeichnet mit den Frohgemüter aus dem Rheinland, den Grüblern von der Nordsee, den Tüftlern und Grantlern in den Ländern mit einem "Sachsen" im Namen oder den schwäbischprotestantischen Schaffern.

"Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?", formulierte einst Goethe, der Nationaldichter aller Deutschen. Ist er das wirklich? Im überwiegenden Teil des Landes schon, an jedem Gymnasium wird der "Faust" durchgenommen. Während die Mitteldeutschen aber auf den gebürtigen Hessen und gelernten Thüringer, der am liebsten ein Italiener gewesen wäre, stolz sind, begegnen ihm die Süddeutschen skeptischer. War Goethe nicht doch zu grüblerisch und gelehrt, also fast schon norddeutsch? Wieso hat er sich in Erfurt mit Napoleon getroffen, den er sogar bewunderte? Und warum hat dieser Lustgreis sich mit über siebzig in Marienbad in eine Neunzehnjährige verguckt und sogar um ihre Hand angehalten, anstatt gemächlich zu kuren? Ja ja, der Goethe!

Leuchtend gelbe, duftende Rapsfelder in Hessen

Die Vielfalt der Menschen und Mentalitäten trifft auch auf die deutsche Landschaft

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