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MARCO POLO Reiseführer Stuttgart Reisen mit Insider-Tipps. Inkl. kostenloser Touren-App und Events&News von Oversohl, Martin (eBook)

  • Verlag: MairDuMont
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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MARCO POLO Reiseführer Stuttgart

MARCO POLO E-Books sind besonders praktisch für unterwegs und sparen Gewicht im Reisegepäck! Ab sofort sind Sie noch besser für Ihre nächste Reise ausgerüstet - alle Karten aus dem E-Book lassen sich jetzt mit einem Klick downloaden, ausdrucken, mitnehmen oder für später speichern. Weitere Zusatzfunktionen:
- Einfaches Navigieren durch praktische Links - Weblinks führen direkt zu den Websites der Tipps - Offline-Karten und Google Maps-Links - zur schnellen Routenplanung Unser Tipp: Erstellen Sie Ihren persönlichen Reiseplan durch Lesezeichen und Notizen... und durchsuchen Sie das E-Book mit der praktischen Volltextsuche! E-Book basiert auf: 10. Auflage 2019 Stuttgart Kompakte Informationen, Insider-Tipps, Erlebnistouren und digitale Extras: Erleben Sie mit MARCO POLO die die schwäbische Landeshauptstadt intensiv vom Frühstück bis zum Nightcap. Mit dem MARCO POLO Reiseführer kommen Sie sofort in Stuttgart an und wissen garantiert, 'wohin zuerst'. Erfahren Sie, welche Highlights Sie neben der Neuen Staatsgalerie und der Wilhelma nicht verpassen dürfen, was es mit den 'Waldheimen' auf sich hat, Stuttgarts auch sozialhistorisch interessanter Antwort auf die bayerischen Biergärten, und dass Stuttgart mit seinen drei Mineralbädern, einem original Jugendstil-Bad und den keine Wünsche offen lassenden Schwabenquellen auch eine Wellnessmetropole von Weltrang ist. Die Insider-Tipps des Autors lassen Sie Stuttgart individuell und authentisch erleben und mit den Low-Budget-Tipps sparen Sie bares Geld. Erkunden Sie Stuttgart in all seinen Facetten mit den maßgeschneiderten MARCO POLO Erlebnistouren. Das speziell dafür entwickelte Design sorgt - schon beim Lesen und umso mehr vor Ort - für größtmögliche Orientierung. Schon während seines Geografiestudiums in Tübingen hat sich Jens Bey mit Stuttgarts Eigenheiten beschäftigt. Dann übersiedelte der gelernte Journalist in die schwäbische Landeshauptstadt, wo er heute als freier Redakteur, Lektor und Autor arbeitet - und die Erkundung all der schönen, versteckten Ecken der immer etwas verkannten Metropole zu seiner Passion gemacht hat. Imagepflege inklusive!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 140
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783575415592
    Verlag: MairDuMont
    Größe: 46321 kBytes
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MARCO POLO Reiseführer Stuttgart

Auftakt

Entdecken Sie Stuttgart!

© mauritius images/imagebroker: W. Dieterich

Blick auf den Schlossplatz und das Neue Schloss

Stuttgart hat's, das gewisse Etwas. Und damit ist nicht nur das lebendige Kulturleben gemeint, sondern auch die vielen Shoppingadressen, das (Mode-)Design made in Stuttgart oder die berühmten Autos, die hier produziert werden. Es ist das Lebensgefühl, das zwischen Höhen und Talkessel herrscht, zwischen rotem Dächermeer und grünen Hügeln. Es spiegelt sich im bunten, multikulturellen Leben in den Stadtvierteln, in den vielfältigen Küchen aller Standards, in den gut besuchten Bars, Clubs und Lounges. Eine Fähigkeit zum Genießen, die - trotz aller schwäbischen Erdverbundenheit - fast schon so etwas wie Leichtigkeit hervorruft.

Mit Betonung auf fast: Denn im Streit um "Stuttgart 21" zeigten sie sich dann doch, die unlockeren Seiten der Bürgerseelen, und zwar auf beiden Seiten, bei Befürwortern und Gegnern des milliardenschweren Bauprojekts im Herzen der Stadt, bei dem der Bahnhof unter die Erde verlegt werden soll. Die Medienerfindung vom "Wutbürger" allerdings verwandelte sich, wurde zu etwas Neuem, zur Keimzelle einer bürgerlichen Protestkultur: Konstruktives Einmischen gibt es nun bei vielen Themen - unterstützt von einem Trend, der nicht nur in der Schwabenmetropole festzustellen ist. Denn gerade die jungen Leute haben die Heimatliebe wieder für sich entdeckt. Die Frage "Wem gehört Stuttgart?" mündet in vielfältige, bunte und kreative Ideen, die das Kehrwochen-Image der Stadt zwar nicht tilgen, aber doch deutlich verändern.
Das Kehrwochen-Image verändert sich

Beim Schlendern durch die City oder einem Bummel von Kneipe zu Kneipe werden Sie schnell erkennen: Stuttgart passt in keinen Rahmen. Auf den ersten Blick ein typisches, klar umrissenes Gesicht zu finden, ist nicht einfach. Lassen Sie sich Zeit, die Vielfalt - und auch die Gegensätze - zu entdecken: Streifen Sie allein durchs verträumte Lapidarium mit seinen steinernen Zeitzeugen oder ziehen Sie mit Zehntausenden während der "Langen Nacht der Museen" durch die Stadt; begegnen Sie Franziska Walser und Edgar Selge auf der Bühne des Schauspiels Stuttgart oder bestaunen Sie die Primaballerinen des Balletts; reisen Sie im Württembergischen Landesmuseum durch die Vergangenheit oder lassen Sie sich in der Neuen Staatsgalerie von Joseph Beuys provozieren; spazieren Sie durch die Weinberge rund um die Stadt oder reihen Sie sich ein in den Strom der Shopper im Zentrum.

Stuttgart mit seinen rund 615000 Einwohnern hat stetig an Selbstbewusstsein gewonnen. Die Statistiker registrieren einen ständigen Aufwärtstrend bei den Übernachtungen: 2017 waren es rund 3,8Mio. Die durchaus schwierigen Themen "Stuttgart 21", Feinstaub und Dieselfahrverbot haben der Stadt dabei nicht geschadet, sondern sie nur bekannter gemacht. Ebenso wie die Tatsache, dass Winfried Kretschmann nicht nur als erster grüner Ministerpräsident in der Geschichte der Bundesrepublik in die Villa Reitzenstein, den Regierungssitz des Landes, einzog, sondern 2016 für eine zweite Legislaturperiode wiedergewählt wurde. Auch Stuttgarts Oberbürgermeister ist ein Grüner: Fritz Kuhn regiert noch mindestens bis 2020, wenn die nächste Wahl ansteht.

© mauritius images/Westend61

Wissen in Weiß: Allein wegen der Architektur lohnt ein Besuch der neuen Stadtbibliothek
Kunstliebhaber und Bühnentalente setzen sich durch

Dass die Schwabenmetropole, was Attraktivität und Lebensqualität angeht, auf der Städte-Beliebtheitsskala ganz vorn rangiert, ist auch der vielfältigen Kulturszene zu verdanken. "Was brauchen wir Kunst, wir brauchen Kartoffeln", lautete früher eine schwäbische Redensart. Doch heute wie damals setzen und setzten sich Kunstliebhaber und Kult

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