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MARCO POLO Reiseführer Usedom inklusive Insider-Tipps, Touren-App, Update-Service und NEU: Kartendownloads von Sucher, Kerstin (eBook)

  • Verlag: MairDuMont
eBook (PDF)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

MARCO POLO Reiseführer Usedom

MARCO POLO E-Books sind besonders praktisch für unterwegs und sparen Gewicht im Reisegepäck!

Ab sofort sind Sie noch besser für Ihre nächste Reise ausgerüstet - alle Karten aus dem E-Book lassen sich jetzt mit einem Klick downloaden, ausdrucken, mitnehmen oder für später speichern.

Weitere Zusatzfunktionen:
- Einfaches Navigieren durch praktische Links
- Weblinks führen direkt zu den Websites der Tipps
- Offline-Karten und Google Maps-Links - zur schnellen Routenplanung

Tipp: Erstellen Sie Ihren persönlichen Reiseplan durch Lesezeichen und Notizen... und durchsuchen Sie das E-Book mit der praktischen Volltextsuche!

E-Book basiert auf: 14. Auflage 2016

Kompakte Informationen, Insider-Tipps, Erlebnistouren und digitale Extras:
Entdecken Sie mit MARCO POLO die beliebte Urlaubsinsel, von den Stränden an der Ostsee bis zu den stillen Winkeln am Achterwasser - mit dem MARCO POLO Reiseführer kommen Sie sofort auf Usedom an. Erfahren Sie, welche Highlights Sie neben den Seebrücken in Ahlbeck und Heringsdorf und dem Nationalpark Wollin auf der polnischen Seite nicht verpassen dürfen, wann Sie kommen sollten, wenn Sie mit dem Grand Schlemm das wohl originellste Neun-Gänge-Menü an neun Gourmetstationen erleben möchten, und wo Sie auf den Zimmerdecken durch das verrückte Haus spazieren können, bei dem Sofa, Tisch und Stühle an der Decke, pardon, am Fußboden hängen.
Die Insider-Tipps der Autoren lassen Sie Usedom individuell und authentisch erleben und mit den Low-Budget-Tipps sparen Sie bares Geld. Erkunden Sie Usedom in all seinen Facetten mit den maßgeschneiderten MARCO POLO Erlebnistouren.
Die kostenlose Touren-App führt Sie digital (und ohne Roaminggebühren) auf den besonderen Wegen der Erlebnistouren. Und der Online-Update-Service mit aktuellen Veranstaltungen (Ausstellungen, Konzerten, Festivals, Sportevents...) für die nächsten 6 Monate, brandaktuellen Informationen zu den Inhalten und zusätzlichen Insider-Tipps hält Sie immer auf dem neuesten Stand.

Kerstin Sucher und Bernd Wurlitzer (www.tourismus-journalisten.de) leben und arbeiten als freie Reisejournalisten in Berlin. Ihre große Liebe gehört Mecklenburg-Vorpommern; durch zahlreiche Veröffentlichungen gelten sie als profunde Kenner dieses Bundeslands. Häufig sind sie auf Usedom sowie in den Eingangstoren Anklam und Wolgast unterwegs.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 136
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783829777483
    Verlag: MairDuMont
    Serie: Marco Polo
    Größe: 33260 kBytes
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MARCO POLO Reiseführer Usedom

Bild: Fischerboot am Strand von Koserow


Trubel am Strand oder Einsamkeit im Hinterland, Baden in der Ostsee oder Wandern um einen Binnensee - Usedom ist voller Naturschönheiten und so kontrastreich, dass die Langeweile zu Hause bleiben wird. Dicht drängen sich an der Ostseeküste die Badeorte mit bis zu 70 m breiten Puderzuckerstränden , darunter so traditionsreiche wie Ahlbeck, Bansin, Heringsdorf und Zinnowitz. Nur einige Hundert Meter vom Trubel entfernt liegen verschlafene kleine Dörfer - mit sandigen Wegen, blumengeschmückten Vorgärten, rohrgedeckten weißen Häuschen.

Usedom vereint auf 445 km2 alle landschaftlichen Besonderheiten der Ostseeküste: flache Dünen, z. T. hohe Steilufer und einen 42 km langen, weißen Sandstrand, dazu leicht gewelltes Hinterland mit Wäldern, Wiesen, Äckern, seichten Boddengewässern und stillen Binnenseen. Zum Wahrzeichen der Insel wurde das Seebrückengebäude mit seinen vier grünen Türmchen in Ahlbeck, das einzige historische, das an der Ostseeküste erhalten geblieben ist. Viktor von Bülow, der berühmte Loriot, machte es 1990 bundesweit bekannt: Er wählte es für das finale Familienessen in seinem Film "Papa ante Portas" aus. Nicht zu vergessen: Meteorologen haben anhand ihrer Aufzeichnungen der letzten 30 Jahre ermittelt, dass Usedom die sonnenreichste Ferienregion Deutschlands ist. 1906 Sonnenstunden hat die Insel im Jahresdurchschnitt vorzuweisen. Vor allem ab 1890 schossen auf Usedom Pensionen und Hotels förmlich aus dem Boden. Sie bekamen Türmchen, Säulen, Erker und verzierte Loggien, alle Stilrichtungen wurden munter kopiert: Antike und Klassizismus, alpenländische Bauweisen und solche aus dem englischen Brighton. Bäderarchitektur wird dieser unbekümmerte Stilmix genannt, der den Badeorten der Insel bis heute ein eigenes, unverwechselbares Gesicht verleiht - auch dem im polnischen Teil liegenden Swinemünde. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg ist Deutschland ein Stück Usedom abhandengekommen. Die Alliierten sprachen die Odermündung einschließlich Swinemünde Polen zu.
Verspielt und herrschaftlich zugleich: Bäderarchitektur in Zinnowitz

Über den Ostseewellen spazieren

Zum Gesicht der Seebäder gehören auch die Seebrücken . Entstanden sind sie in den Jahren, als die Gäste noch auf dem Wasserweg in die Badeorte kamen, weil es keine Eisenbahn und nur schlechte Straßen gab. Später avancierten sie zu Flaniermeilen. Sehen und gesehen werden! Das war so in den Jahren, als Kaiser Wilhelm II. die Konsulswitwe Elisabeth Staudt in Heringsdorf zum Tee besuchte, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Was Rang und Namen oder Geld hatte, steht in den Gästelisten von Deutschlands zweitgrößter Insel: Könige und Kaiser, Minister und Generäle, Wissenschaftler und Künstler. Bis zum Zweiten Weltkrieg reisten wohlhabende Berliner scharenweise mit der Eisenbahn an, was zum Spitznamen "Badewanne der Berliner" führte. Später übernahmen die Sachsen das Ferienregime, das heute wieder die Berliner innehaben. Die Sachsen belegen aber immerhin noch Platz 2, gefolgt von den Gästen aus Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Alle pilgern sie zu den Seebrücken, auf denen man so schön über den Ostseewellen spazieren kann. Die schönste Seebrücke mit verschnörkelten Aufbauten besaß Heringsdorf. Im strengen Winter 1941/42 zerstörten fast überall Eisschollen die hölzernen Bauwerke. Zu DDR-Zeiten waren Schiffspartien auf der Ostsee untersagt, also brauchte man keine Seebrücken. Nach der Einheit, als es Fördermittel für den Neubau gab, erlebten die Seebrücken ihre Renaissance. Zinnowitz, Koserow und Bansin legten sich wieder eine zu, das Seebrückengebäude in Ahlbeck bekam s

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